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Legende: Sie antworteten im «Hallo SRF!»-Chat (von links): Bigna Silberschmidt, Andrea Hemmi, Dominik Meier, Sven Epiney, Guy Luginbühl, Sonja Hasler – und viele weitere Expertinnen und Experten von SRF srf
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Zu unserem medialen Angebot «Hallo SRF!»: Chat mit Expertinnen und Experten von SRF

Der Chat zum Angebot von SRF ist beendet. Mehr als 30 Programmverantwortliche und Persönlichkeiten von SRF haben auf Fragen, Kritik und Anregungen geantwortet. Offene Fragen werden noch beantwortet. Herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben!

Der Chat fand parallel zur TV-Sendung «Hallo SRF!» am Mittwoch, 12. Januar 2022 um 20.05 Uhr auf SRF 1 statt. Einige der Inputs aus dem Chat kamen auch live im Fernsehen zur Sprache.

Für Sie im «Hallo SRF!»-Chat waren:

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  • Bigna Silberschmidt (Moderatorin «10vor10»)
  • Andrea Hemmi (Abteilungsleiterin Kommunikation)
  • Dominik Meier (Moderator «Rundschau»)
  • Sven Epiney (Moderator)
  • Guy Luginbühl (Abteilungsleiter Finanzen & Services)
  • Sonja Hasler (Moderatorin «Persönlich»)
  • und viele weitere Expertinnen und Experten von SRF

Bei weiteren Fragen können Sie sich an den SRF-Kundendienst wenden, erreichbar via srf.ch/kontakt.

Chatprotokoll

Michael Braem aus Bronschhofen Hallo liebes SRF Ich habe eine Frage und zwar wieso werden gewisse Menschen ausgeschlossen vom öffentlichen Diskurs ausgeschlossen die zum Beispiel eine andere Meinung zu aktuellen Themen haben zum Bsp Corona oder Klima ich wünschte mir mal einen Daniele Ganser mal in einer Diskussionsendung oder enen Sucharit Bhakdi oder Boris Reitschuster einem ausgezeichneten Journalist oder was spannend wäre zum Thema Klimaschutz ein Roger Köppel der vielleicht eine Kontroverse Ansicht hat aber das braucht es ja für eine spannende Diskussionen sonst wird es einseitig eben einfach gesagt mehr Kontroverse Gäste im Club oder Arena.

Greogr Meier: Grüezi Herr Braem.Kontroverse Ansichten und spannende Diskussionen sind uns bei SRF sehr wichtig. Aber noch wichtiger sind uns Sachgerechtigkeit und Faktentreue. Das sind wir unserem Publikum schuldig und hier haben wir eine grössere Verantwortung als private Medien – geschweige denn als sogenannte alternative Medien. Dass gewisse Personen bei uns nicht auftreten – etwa die von Ihnen genannten Ganser, Bhakdi oder Reitschuster – hängt damit zusammen, dass sie entweder nicht den Expertenstatus (etwa zu Corona) haben, oder nachweislich und wiederholt falsche oder irreführende Aussagen machen. Kontroverse Meinungen sind willkommen aber die Fakten müssen stimmen.

Esther Steiger aus Nänikon Warum werden Comedysendungen immer erst um 21:40 gesendet? Und nicht nach Meteo. Es gibt viele Leute die morgens früh aufstehen müssen und nicht bis in alle Nacht TV schauen können. Allgemein etwas mehr Comedy oder lustige Sendungen zb. wie die Knallerfrauen oder Filme. Das Leben ist für viele schon ernst genug. Die Leute wollen sich entspannen und nicht nur ständig ernste Sendungen und Diskussionen anschauen.

Tom Schmidlin: Ihr Interesse an Comedy und Satire freut uns sehr. Wir arbeiten derzeit an Shows für den Samstagabend mit dem Ziel, mehr Comedy ab 20:00 Uhr im Programm zu haben. Am Sonntag werden wir aber auf dem angestemmten Platz bleiben, da es sich gezeigt hat, dass Comedy nach dem Tatort gut funktioniert. Aber es gibt Lösungen für ihr Anliegen: Comedy gibt es rund um die Uhr auf unserem Youtube-Kanal und auf Facebook. Und das gesamte TV-Programm inklusive Comedy lässt sich auf Play SRF nachschauen. Ich wünsche Ihnen viel Spass mit unseren Programmen.

Patrick Martín aus Luzern Wieso wird die Mehrsprachigkeit nicht meh gefördert? 3 Kommentatoren und Experten für eine Live-Sport Sendung vor Ort . Wieso nicht das Tennismatch von Roger auf französisch oder italienisch auf SRF? -> weniger Fixkosten und Förderung der Landessprachen zugleich.

Hansjörg Wyss: Besten Dank für ihre Frage. Das Schweizer Fernsehen SRF konzentriert sich beim Kommentar auf die deutsche Sprache. Da fast alle Sportübertragungen auch auf dem Westschweizer Fernsehen RTS oder dem Tessiner Sender RSI zu sehen sind, können diese Events auch mit italienischem oder französischem Kommentar mitverfolgt werden.

Peter Weibel aus Diepoldsau In letzter Zeit wird bei Interviews immer öfters die befragte Person stehen gelassen mit dem Hinweis: wir sprechen später nochmals miteinander. Ich finde dies sehr unanständig diese Person einfach auf das Wartegeleis abzustellen.

Gregor Meier: Wir machen das nur mit unseren eigenen Korrespondentinnen und Korrespondenten und ermöglichen so, dass wir über zwei verschiedene Aspekte eines Themas – durch einen eingespielten Beitrag getrennt – diskutieren können. Somit erhöhen wir die Verständlichkeit der Berichterstattung. Unsere Korrespondenten fühlen sich dadurch bestimmt nicht auf dem Abstellgleis. Es ist für sie so auch einfacher uns ihre Einschätzungen zu geben.

Jonas Rennhard aus Leuggern Wieso bringt SRF es nicht auf die Reihe, wiedereinmal eine Samstagabendsendung, ausser Happy Day zu mache, welche wirklich Live ist?

Martin Boner: Live-Shows sind in ihrer Realisation um einiges teurer, als solche, welche aufgezeichnet und bearbeitet werden. Mit Aufzeichnungen können wir trotz knapperen Budgets weiterhin viele Samstag-Abende mit genuier Schweizer Unterhaltung bespielen. Im Übrigen ist «Happy Day» nicht unsere einzige Liveshow. Auch die «Sports Awards» oder «SRF bi de Lüt – live» (3mal pro Jahr) werden wirklich LIVE gesendet.»

Cornelia Hesse-Honegger Über bildende Kunst wird praktisch nie berichtet auch nicht in den Kultursendungen von Schweizer Kunst hört man oder sieht man schon gar nichts das muss sich ändern. SRF ist auch sehr unkritisch in Bezug auf die Atomindustrie was sehr ,fatal‘ ist Gruss von C Hesse-Honegger

Sandra Leis: Bildende Kunst gehört auf Radio SRF 2 Kultur zu den Kernthemen. In folgenden Sendungen berichten wir regelmässig über bildende Kunst: «Künste im Gespräch», «Kultur kompakt», «Kontext» und «Kultur-Talk». Diese Formate sind alle auch auf den gängigen Podcast-Plattformen zu finden.

Christine Preisig aus Bassersdorf Bitte mehr Mona mitten drin, bitte mehr Serien wie Tschugger und nicht nur ein mal im Jahr eine Sendung mit uf und devo! Gute Informationsquelle. Macht doch nicht mehr 10 vor 10 sondern die Sendung mit dem Namen punkt 10. Dann seit ihr wieder pünktlich. Weiter so!

Susanne Demuth: Sehr geehrte Frau Preisig. Es freut uns, dass wir Ihren Geschmack mit unseren Sendungen treffen und wir Sie mit unseren Inhalten überzeugen.Gerne haben wir Ihre Zeilen als Programmanregung an die verantwortliche Stelle weitergeleitet.Wir wünschen Ihnen auch weiterhin spannende, unterhaltsame und informative Fernsehmomente mit unserem Programm und danken für Ihre Treue. Freundliche Grüsse Susanne Demuth

Alexandra Spinnler aus Suhr Liebes SRF-Team Ich würde mich freuen, wenn in der Tagesschau vermehrt auch positive Meldungen gesendet würden. Besten Dank.

Regula Messerli: Guten Abend Frau Spinnler, vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich kann Sie gut verstehen, denn viele unserer Themen handeln von der Pandemie, von Konflikten oder Problemen. Aber es gibt auch Gelungenes, Schönes, über das berichtet werden kann- das wissen wir. So haben wir zum Beispiel gestern in der Sendung die kleine schöne Geschichte aus Afghanistan erzählt über die Familie, die ihr Baby wiedergefunden hat. Oder wir berichten über Erfolge in der Wissenschaft wie zum Beispiel das James Webb-Teleskop oder neue Corona-Medikamente. Oder wir zeigen Kulturstücke, die berühren oder zum Nachdenken animieren. Auf alle Fälle: Ihre Anregung nehme ich gerne mit auf unsere Redaktion. Einen schönen Abend!

Reto Meloni aus Zürich Ich versuche mit meinem IPhone X seit langem vergeblich die Filme der App „Play Suisse“ auf meinem Loewe TV zu streamen. Können Sie mir bitte helfen? Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen Reto Meloni

Stefano Semeria: Lieber Herr Meloni, es ist aus der Ferne schwierig, hier Ihnen konkreten Hinweis zu geben. Es könnte am Alter des Gerätes liegen, oder an einer Einstellung am TV oder am iPhone. Wenn sie unserem Kundendienst mit Verweis auf diese Antwort Details zum Gerät und Ihren Kontakt schicken könnten, würde ich Ihre Frage gerne weiterleiten. Ich hoffe diese Antwort ist Ihnen soweit dienlich. Beste Grüsse Stefano Semeria

Stefan Gall aus Ziegelbrücke Liebes SRF Team Mir fehlen bezüglich Thema Corona die Hintergründe. Deshalb habe ich seit Beginn ein ungutes Gefühl, wenn ich die News schaue oder höre, Warum wird zuviel ausgeblendet und nicht tiefer recherchiert und z.B. Wissenschaftler, Ärzte und Betroffene welche die Bundesvorgaben nicht unterstützen weniger fokusiert und angehört? Ein Thema das viele beschäftigt. Danke. Liebe Grüsse Stefan Gall

Thomas Häusler: Guten Abend Herr Gall, wir senden nicht nur News zu Corona, sondern in vielen verschiedenen Gefässen von TV und Radio auch Hintergrund und wissenschaftliche Einschätzungen. Dabei werden auch die Bundesvorgaben kritisch beleuchtet. Für die wissenschaftliche Einordnung suchen wir dafür kompetente Fachleute, die mit wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen argumentieren. Freundliche Grüsse, Thomas Häusler

Johannes Hosig aus Trimmis Ich bin den ganzen Tag auf Radio Musikwelle. Die Musikauswahl nach 23:00 Uhr sollte mehrheitlich beruhigend sein. Keine Marschmusik z.B.

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Hosig

Herzlichen Dank für Ihre Treue zur SRF Musikwelle. Sie wünschen sich nach 23 Uhr mehrheitlich ruhige Musik. Gerne haben wir die Redaktion über Ihre Anregung informiert.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude mit der SRF Musikwelle und wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Sven Hurni aus Heimberg Warum gibt es keine SRF play App für SmartTV Appstores zum SRF schauen und Replay nutzen?

Benedikt Vögtli: Lieber Herr Hurni. Die Play SRF App gibt es auch für Apple TV, allerdings (noch) nicht für Android TV. Nähere Informationen dazu können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Marcel Egger aus Luzern Wieso hinterfragt kein Sendegefäss kritisch angeordnete Corona-Massnahmen hinsichtlich Nutzen und Schaden, sondern berichtet einzig ‚systemtreu‘ kritiklos als Verstärker des BAG?

Thomas Häusler: Guten Abend Herr Egger, wir schätzen auch die Massnahmen des Bundesrates oder des BAG kritisch ein. Wenn Sie dies nicht so empfinden, ist das nicht gut gut. Wir diskutieren unsere Einschätzungen intern regelmässig und hoffen so, ausgewogen zu berichten. Freundliche Grüsse, Thomas Häusler

Markus Treichler aus Feuerthalen warum führt man die tollen serien wie der bestatter und wilder nicht mehr weiter? genügend stoff gibt es sicher!

Susanne Demuth: Sehr geehrter Herr Treichler

Zuerst einmal freut es uns, dass Ihnen Wilder gefällt.Warum ist diese Staffel die letzte?

Wir wollen unsere Serien beenden, solange sie noch gut funktionieren und nicht weitermachen, bis das Publikum genug hat davon. Aufhören, wenn es am schönsten ist, das ist unsere Devise. Das haben wir schon bei «Der Bestatter» so gemacht. Kommt hinzu, dass wir auch immer wieder Platz schaffen wollen für neue Formate. Aktuell drehen wir in Basel eine neue Krimiserie, die im Oktober 2022 ausgestrahlt wird. Wir hoffen natürlich sehr, dass Ihnen auch dieses neue Format gefallen wird. Freundliche Grüsse Susanne Demuth

Thomas Schmis aus Krauchthal Mir ist aufgefsllen, dass seit einiger Zeit, Somner 2021, sehr häufig, Wiederholungen von älteren Sendungen ausgdstrahlt werden, Ich finde das sehr schade und frage mich, hat das mit dem Leistungsabbau der SRG, oder generell mit Sparmassnahmen zu tun? Für mich jedenfalls war das SRF schon mal viel attraktiver als momentan. Freundliche Grüsse T. Schmid

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Schmis

Wiederholungen gibt es während des ganzen Jahres in unseren Programmen. Und nicht nur bei uns – alle Sender mit einem Vollprogramm zeigen Wiederholungen. Dafür gibt es einen wirtschaftlichen Grund: Eigenproduzierte Sendungen sind aufwändig zu realisieren und kosten viel Geld.

Wiederholungen geben zudem vielen Menschen die Möglichkeit, das Programm zu geniessen, was uns sehr wichtig ist.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Emanuel Graf aus Seengen Wie findet Ihr die Balance in euren Medien und Newsartikel, niemandem auf die Füsse zu treten und trotzdem progressiv informativ zu berichten?

Roland Specker: Vielen Dank für Ihre Frage, Herr Graf. Zum Glück ist es nicht unser publizistisches Ziel, niemandem auf die Füsse zu treten. Das wäre in der Tat schwierig. Unsere Themenwahl wird hauptsächlich bestimmt durch die Relevanz und das Publikumsinteresse. Zur Orientierung dienen u.a. folgende Kriterien: Aktualität/Newsgehalt, politische oder gesellschaftliche Bedeutung, geografische Nähe usw. In unseren Publizistischen Leitlinien finden Sie sehr ausführliche weitere Informationen nach welchen Grundregeln wir unsere publizistischen Produkte gestalten: https://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/qualitaet/die-dna-unseres-schaffens-neue-publizistische-leitlinien-2 Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Peter Longhi aus Allschwil Warum kann SRF nicht ähnliche Mittagsinfo Sendungen wie ARD und ZDF produzieren anstatt wie SRF 2 Radio Mitarbeiter bei Ihrer Arbeit zu zeigen . Ich vermisse aktuelle Infos aus dem allgemeinen Tagesgeschehen in der Schweiz evtl. auch in Zusammenarbeit mit den regionalen Fernsehstationen.

Gregor Meier: Grüezi Herr Longhi. ARD/ZDF haben gegenüber SRF ein vielfaches an finanziellen Mitteln. Da können wir schlicht nicht mithalten. Würden wir ein Mittagsmagazin produzieren, müssten wir anderswo abbauen – das wäre angesichts des relativ geringen TV-Konsums über Mittag nicht gerechtfertigt.

Rita Kühni aus Wängi Guten Abend, Es gibt wohl kaum eine Reportage auf dem die Befragten und zum Teil die Reporter mit Ä Ä Ä den Textfluss unterbrechen. Es ist sehr störend und ich bezeichne es als Zuhörer und Zuschauer als eine Katastrophe was da mit unserer Sprache abläuft. Rita Kühni

SRF-Kundendienst: Liebe Frau Kühni, gerade in der Livesituation kann es vorkommen, dass Interviewpartnerinnen oder -partner ab und zu ins Stocken kommen, das können wir leider nicht verhindern. Wir geben Ihre Rückmeldung aber gerne weiter.

Myriam Grubenmann aus Zürich Warum werden im SRF3 Radio nur noch Mainstream Musik in x-Widerholungen in den Tagessendungen gespielt? Auch in spannenden Formaten wie zB. am Sonntagmorgen mit Reeto von Gunten läuft immer die gleiche Wochen-Musik-Sosse. Sehr schade.

Michael Schuler: Liebe Frau Grubenmann, vielen Dank für Ihre Anfrage. Im SRF 3 Musikprogramm werden Titel maximal 2x innerhalb von 24 Stunden wiederholt. Der Musikmix besteht aus Neuheiten und Titel, die dem Publikum bekannt sind. Kennen Sie auch das Abendprogramm von Radio SRF 3? In den Special-Sendungen wie auch im Sounds werden tagtäglich sehr spezielle Musikperlen vorgestellt. Herzliche Grüsse Michael Schuler

Fabian Herren aus Courtepin Guten Tag SRF Meine Frage betrifft Filme mit Abspann. Schon vor Jahren habe ich versucht, das Serien und Filme nach Mitternacht mit Abspann gezeigt werden. Nun die Serien werden schon seit einigen Jahren mit Abspann gezeigt, dort hat es also funktioniert. Nur bei den Filmen noch nicht ganz. Am Freitag und Sonntag, werden die Filme auf SRF 1 nach Mitternacht mit Abspann gezeigt, manchmal auch am Samstag, wie letzten Samstag «Der Pate – Teil 1». Leider werden die Filme auf SRF Zwei fast gänzlich ohne Abspann gezeigt, deswegen möchte ich es nochmals versuchen Sie dazu zu bringen mir das perfekte Film-Vergnügen zu liefern, da auf SRF 1 die älteren Filme laufen (bis ins Jahr 2000) und auf SRF Zwei die aus den letzten gut 20 Jahren. Damals haben Sie mir gesagt, es liegt vor allem daran keine Werbesehenden Zuschauer zu verlieren, nur zeigen Sie nach Mitternacht sowieso quasi keine Werbung mehr. Also wäre es eigentlich kein Verlust. Und wie Sie sicher merken, werde ich es auch weiterhin versuchen, bis es endlich klappt. Immerhin sind Sie sehr nah dran, so das nach SRF 1 auch SRF Zwei die Filme komplett zeigt :-). Danke für Ihr offenes Ohr und vielleicht auch eine positive Rückmeldung :leichtes_lächeln:. Mit freundlichen Grüssen Fabian Herren

Andrea Hemmi: Lieber Herr Herren, mir gefällt Ihre Hartnäckigkeit. Auch wenn ich Ihnen nichts versprechen kann, Ihre Rückmeldung geben wir gerne nochmals an die zuständige Redaktion weiter. Daneben kann ich Ihnen gerne die aktuell gültigen Vorgaben in Sachen Ausstrahlung des Abspanns bei Filmen aufzeigen: Ein Abspann kann bis zu sieben Minuten dauern. Für den Grossteil unseres Publikums ist das zu lange: Viele Zuschauerinnen und Zuschauer würden wegzappen. Weil wir diesen Verlust nicht hinnehmen möchten, zeigen wir einen gekürzten Abspanntrailer und verweisen für weitere Informationen aufs Internet. Bei Kinokoproduktionen werden die Abspänne oft durch die Spielfilmredaktion bearbeitet und verkürzt. Den originalen Abspann eines Films zeigen wir, wenn dieser Szenen oder witzige Outtakes enthält. Eigenproduktionen haben in der Regel einen kurzen Abspann, und dieser ist auch vollständig zu sehen. Ich wünsche Ihnen weiterhin gute Unterhaltung und spannende Momente mit unserem Filmprogramm. Beste Grüsse nach Courtepin!

Jürg Schärer aus Fraubrunnen Wie lange müssen wir uns die Werbung von Fischer, Bettwaren noch anschauen?

Tom Schmidlin: Hahaha, gute Frage, Herr Schärer. Wahrscheinlich bis die letzte Gans Federn gelassen hat... Und ernsthaft: Werbung ist kein Teil des publizistischen Programms und wir haben nur in berechtigten Gründen Einfluss darauf.

Herr Theodor Schmid aus Untersiggenthal Ich bin doch ein regelmässiger Hörer des ersten SRF-Radioprogrammes, vor allem am Vormittag: Mich dünkt, es geht kein Tag vorbei ohne einen Katie Melua-Song, meist noch der Gleiche! Muss das sein? Overall finde ich das SRF-Radio-Morgen-Programm sehr attraktiv und die ModeratorInnen, Sonja Hasler, Sven Epinay, Michael Brunner, Dani Fohrler, Adrian Küpfer, und .... und ...... sehr gut! Vor allem auch, dass es so viele sind!

Michael Schuler: Lieber Herr Schmid

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Radio SF 1 spielt pro Woche im Durchschnitt 2-3 Songs der Künstlerin Katie Melua. Diese Songs verteilen wir über den ganzen Tag. Ich werde Ihre Anregung aber gerne mit der Redaktion besprechen, und gegebenenfalls die Anzahl der Einsätze reduzieren. Herzliche Grüsse Michael Schuler

Veronika Latzer aus Wittenbach Hallo SRF Wir 62 und 70 Jahre alt, würden sehr gern Radio DRS hören, aber die Musik hält uns davon ab. Wir hören gern Volksmusik und Schlager. Es sind doch vorallem auch ältere Menschen die Radio hören und soviel ich weiss, sind viele von ihnen unserer Meinung. Auch wir Alten zahlen jedes Jahr unsere Gebühren! Mit freundlichen Grüssen V.Latzer

SRF-Kundendienst: Guten Abend Frau Latzer

Kennen Sie unsere SRF Musikwelle? Das Musikprogramm der SRF Musikwelle umfasst die von Ihnen gern gehörte Musik wie Volksmusik oder Schlager. Das Programm können Sie über DAB+, Kabel, Satelitt oder Internet empfangen.

Hören Sie doch einmal rein!

Wir danken für Ihr Interesse und wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Michael aus Böztal Wieso gibt es Momentan keine Besucherführungen trotz der Möglichkeit von 2G/2G+? Ich würde gerne mal das neue News-/ Sportcenter sehen.

Andrea Hemmi: Lieber Michael, auch ich persönlich hatte mich sehr gefreut, als wir im vergangenen Herbst nach fast zweijähriger, pandemiebedingter Pause die ersten Gäste zu Besucherführungen an unseren Standorten begrüssen konnten. Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen mussten wir die Führungen leider nach wenigen Wochen wieder einstellen. Ich hoffe sehr, dass wir baldmöglichst wieder Gäste bei uns begrüssen können. Schicken Sie uns doch einfach ein Email auf die Adresse besuch@srf.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster, damit wir Sie persönlich informieren können, sobald wir wieder Besucherführungen anbieten. Bis dahin wünsche ich eine gute Zeit.

Rudolf Eduard aus Orpund Landeshymne um Mitternacht ist jeden Abend die gleiche Musik! Wieso nicht wie das Sonntags Glockenspiel von diversen RegionenKirchen der Schweiz auch fur die Landeshymne verschieben Regionen und Musiken, Gruppen, Gesang, Instrumentalisierungen, Regionen die Möglichkeit zu bieten, die Hymne zu intonieren?

Michael Schuler: Lieber Herr Eduard

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Mir gefällt Ihre Idee. Gerne bespreche ich Ihren Vorschlag mit der Redaktion. Mit freundlichen Grüssen Michael Schuler

Paul und Irène Durrer aus Schinznach Dorf Werte SRF Leute Schon lange wird im Tv und auch im Radio die Werbung für die nächste Sendung praktisch eine Woche zum voraus jeden Tag ausgestrahlt. Also kaum ist die Sendung z.B. Wilder ausgestrahlt schon wird für die nächste Sendung Werbung gemacht. Wir finden das nervig und zu viel. Herzliche Grüsse Irène & Paul

Susanne Demuth: Sehr geehrte Frau und sehr geehrter Herr DurrerWir bedauern, dass Sie sich ab den Programmvorschauen ärgern.Die Programmvorschauen sind die einzige Möglichkeit, um auf unser Programm aufmerksam zu machen und diese möchten wir nutzen. Diese werden zudem bei einem grossen Teil unseres Publikums genutzt.Ihren Kritikpunkt haben wir aber gerne an die verantwortliche Stelle weitergeleitet, damit auch Ihre Ansicht in die Programmanalyse aufgenommen werden kann.Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch weiterhin bei unserem Programm begrüssen dürfen und danken für Ihre Treue.Freundliche Grüsse Susanne Demuth

Mathias Bläsi aus Balsthal Werden Teilnehmer von Wettbewerben via kostenpflichtige Telefonnummer und kostenlosen Web Service tatsächlich gleich berechtigt?

Tom Schmidlin: Guten Abend Herr Bläsi, diese Frage hätte ich auch gestellt, wüsste ich die Antwort nicht. Selbstverständlich werden beide Möglichkeiten gleichberechtigt behandelt und ausserdem von einer externen Firma behandelt und notariell beaufsichtigt.

Jürg Aebi aus Ipsach Warum wird die unserer Meinung nach erfolgreiche Serie“ Wilder“ nicht weitergeführt?

Urs Fitze: Sehr geehrter Jürg Aebi

Zuerst einmal freut es uns, dass Ihnen Wilder gefällt. Warum ist diese Staffel die letzte?

Wir wollen unsere Serien beenden, solange sie noch gut funktionieren und nicht weitermachen, bis das Publikum genug hat davon. Aufhören, wenn es am schönsten ist, das ist unsere Devise. Das haben wir schon bei «Der Bestatter» so gemacht. Kommt hinzu, dass wir auch immer wieder Platz schaffen wollen für neue Formate. Aktuell drehen wir in Basel eine neue Krimiserie, die im Oktober 2022 ausgestrahlt wird. Wir hoffen natürlich sehr, dass Ihnen auch dieses neue Format gefallen wird. Mit bestem Gruss, Urs Fitze, Leiter Fiktion SRF

Thomas Melliger aus Fehraltorf Hallo liebe Fersehmacher/innen Zuerst einmal einen Dank an das abwechslungsreiche Programm. Vor allem die sportlichen Liveübertragungen mit den Experten sind sehr angenehm und unterhaltsam zum mitschauen. 1) Noch ein wenig mehr Breitensport wär zu wünschen. 2) Gibt es wieder einmal eine Abend füllende Show (wie früher Benissimo) als Eigenproduktion? 3) Was für mich momentan fehlt ist ein Abend mit Comedie. Ein Mischung mit jungen und eingesessenen Comidiens. 4) Was kommt nach Wilder ? Ich danke für ein kurzes Feedback und wünsche allen SRFler/innen einen lehrreichen Abend Gruess Tom

Martin Boner: Lieber Herr Melliger. Als Verantwortlicher aus dem Bereich «Show» kann ich Ihnen leider nur Auskunft zu den Unterhaltungssendungen geben, welche ich mit meinem Team realisiere. Ich kann Ihnen versichern, dass wir zur Zeit sehr intensiv an neuen Comedy-Formaten und auch an speziellen Unterhaltungsshows am Samstag-Abend arbeiten. Sie brauchen also noch etwas Geduld. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spass mit unseren Sendungen. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

Silvia Zwinggi aus Eglisau Warum siezen ihre Reporter unsere Sportler obwohl sie per du sind und sich die Sportler immer per du mit dem Reporter unterhalten

Susan Schwaller: Guten Abend Frau Zwinggi

Auch wenn in der Sportwelt oft das «Du» gepflegt wird, ist unsere Haltung zu diesem Thema klar: Wir sprechen alle Athletinnen und Athleten ohne Ausnahme mit «Sie» an. Damit drücken wir gegenüber Sportlerinnen und Sportlern unseren Respekt aus. Wir zeigen so, dass wir ihnen als Journalisten mit professioneller Distanz begegnen und nicht als Bewunderer, geschweige denn als Fans. Freundliche Grüsse

A. Bless aus Zürich ich vermisse die teletext-infos zu wetter und börse..... ist das tatsächlich wegen der rendite? ihr seid doch da für das publikum, zu dem ich auch gehöre!

SRF-Kundendienst: Guten Abend, die Entfernung der Rubriken Börse und Verkehr haben mit der rückläufigen Nutzung dieser und den Kosten, welche trotz geringer Nutzung entstehen, zu tun. Börse und Verkehr sind die am wenigsten genutzten Rubriken des Teletexts, den insgesamt immer weniger Personen nutzen. Die Beschaffung von Daten für den Teletext soll daher auf die relevanten Themen fokussiert werden, die auch entsprechend nachgefragt werden.Zudem: Wer an der Börse investiert, ist auf Partner wie Banken und Handelsplattformen angewiesen. Banken, Börsenplätze und Handelsplattformen publizieren Börseninformationen. Oft sind diese aktueller und umfassender, als es für den Teletext möglich war.

Martin E aus Dietikon Hallo SRF Ich schlafe regelmässig bei der Tagesschau ein und wache bei der Werbung vor dem Meteo wieder auf. Wieso ist die Werbung immer lauter als der Rest? Gruess Martin E

Gregor Sonderegger: Das hören wir natürlich nicht gern, dass sie bei der Tagesschau einschlafen. In den Werbungen sind ja häufig Musik und Effekte, die sie dann wohl wieder aufwecken.

Jonathan Schmid aus Basel Besteht die Möglichkeit etwas mehr positive News aus Asien zu bringen? Als Beispiel: China erforscht seit mehreren Jahren den Mond und hat auch schon Gesteinsproben zurück zur Erde gebracht. Dies sind trotz aller Differenzen positive News für den technologischen Fortschritt.

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Schmid, wir bemühen uns mit unseren Korrespondentinnen und Korrespondenten vor Ort ein differenziertes Asienbild zu zeichnen. Und vor allem zeigen wir auch, dass wir Asien als Kontinent und die Länder Asiens als wichtig erachten, weshalb wir das Korrespondentennetz in dieser Weltgegend ausgebaut haben, trotz begrenzter finanzieller Mittel. Es versteht sich von selber, dass aufgrund der politischen Lage in China (Hongkong, Uiguren, Drohungen gegenüber Taiwan) die Berichterstattung etwa zu Menschenrechtsthemen häufig kritisch ausfällt. Hingegen bieten wir immer wieder auch Positivgeschichten über die Länder Asiens, auch zu China. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wir haben in zahlreichen Berichten thematisiert, dass China in den vergangenen Jahren in der Corona-Bekämpfung sehr effizient agierte – wenn auch mitunter mit Massnahmen, die in demokratischen Staaten kaum durchsetzbar wären. Mit freundlichen Grüssen

Pirmin Janka aus Parpan Wieso gibt es immer noch keine SRF Mediathek als App für Android oder Apple TV so wie es ZDF, ARD und ORF schon lange machen?

Benedikt Vögtli: Guten Abend Herr Janka. Unsere Mediathek heisst Play SRF. Sie finden die entsprechende App auf IOS und Android Mobilgeräten sowie Apple TV. Auf Play SRF finden Sie über eine halbe Million Sendungen und Beiträge aus dem Programm von SRF und aus alten Archivbeständen.

Darüber hinaus können Sie Spielfilme und Dok-Sendungen aus allen Sprachregionen der Schweiz (mit deutschem Untertitel) in der ebenfalls auf den genannten Plattformen verfügbaren App Play Suisse anschauen.

Cyril Johner aus Luzern Grüezi! Warum synchronisiert SRF jeweils Antworten, die in Interviews in einer anderen Landessprache gegeben werden, auf Deutsch? Wenn überhaupt, dann sollte eine Übersetzung im Untertitel genügen! Eigentlich dürfte aber generell davon ausgegangen werden, dass ein in der Schweiz wohnhafter ZuschauerIn passiv eine Landessprache verstehen kann. Und falls nicht, erachte ich es für den nationalen Zusammenhalt als äusserst wichtig und dem Bildungsauftrag des SRF entsprechend, dass in solchen Fällen in Zukunft keine Synchronisation mehr gemacht wird. Danke für Ihre Antwort. C. Johner

Gregor Meier: Grüezi Herr Johner. Das ist ein Thema, das viel zu reden gibt und das wir auch intern immer wieder diskutieren. Es kommt auch vor, dass wir Aussagen, die wir als besonders bedeutend erachten nicht synchronisieren sondern untertiteln. Aber die Seh- und Hörgewohnheiten sprechen klar für eine Übersetzung. Zudem schliessen Untertitelungen Zuschauende mit einer Sehschwäche aus. Im übrigen bin ich mir nicht so sicher, ob wirklich eine überwiegende Mehrheit des französischen oder des italienischen so mächtig ist, dass sie Interviews zu komplexen Themen folgen können...

Beatrice Leimbacher aus Pfäffikon ZH Warum brauchen wir die Co- Kommentatoren in den Sportübertragungen? Teilweise schlecht verständlich,( Tina Weihrater etc ) Völlig unötige Kommentare. Dann dauernd die Erwähnungen der Krankheiten und Verletzungen. Wenn die Sportler nicht fit sind, sollen sie nicht starten.

Susan Schwaller: Guten Abend Frau Leimbacher

Das ist ein Thema, das generell sehr viele Sportfans beschäftigt: Wie viel Kommentar soll sein? Es gibt jene, die möglichst viel von den Kommentatoren hören möchten, und solche, die lieber wenig hören möchten, um sich auf das Geschehen am Bildschirm zu konzentrieren. Eine Gratwanderung also, die unsere Redaktionen laufend diskutieren.

Da es beim Sportkommentar für viele um mehr als reine Zahlen und offensichtliche Fakten geht, arbeiten wir bei Disziplinen mit grossem Publikum sowie bei komplexen Sportarten wie Golf oder Snowboard mit zwei Kommentatoren: also mit einem Reporter/Journalist und einem Experten aus der entsprechenden Sportart als Co-Kommentator. Dieses Teamwork hat das Ziel, die Sportberichterstattung für alle Schichten des Publikums interessant zu gestalten: für Laien wie für Experten.

Urs Roth aus Gränichen Hallo zusammen, gerne möchte ich die einzigarte Gelegenheit heute benutzen, zwei für mich wichtige Fragen beantwortet zu bekommen. Es handelt sich um organisatorische Fragen im Bereich der Informationsverarbeitung, insbesondere der Bestimmung der Tagesthemen im Schweizer Radio SRF1. 1. Frage Wie bestimmen Sie die zu bringenden Vorträge, werden Sie in einem Gremium besprochen, und aus was für Leute besteht das Gremium ? 2. Frage Nach welchen Kriterien werden die auszustralhlenden Themen ausgesucht, z.B. Relevanz für die Schweiz und werden die Themen auch nach «gute Meldung» bzw. «schlechte Meldung» ausgesucht. Wird auch genügend auf die Verhältnismässigkeit geachtet, z.B. heute der Hypozins für Festhypotheken ist 0.25% gestiegen ? Ich, Urs Roth, lasse Sie herzlich Grüssen

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Roth, für die Themenauswahl ist die jeweilige Redaktion zuständig. Im Fall der Nachrichtensendungen ist das der diensthabende «Dienstleiter Nachrichten», im Fall von Hintergrundsendungen wie «Rendezvous» oder das «Echo der Zeit» ist es das Redaktionsteam, das meistens aus drei bis vier Leuten besteht. Wichtigstes Kriterium ist die Relevanz – dabei reiche ich selbstverständlich ein, dass Relevanz kein streng objektives Kriterium ist. Die Bedeutung eines Ereignisses für die Schweiz spielt eine Rolle. Allerdings entscheiden wir uns häufig auch bewusst für Auslandthemen, die wir als wichtig erachten. Denn gerade ein Service-Public-Sender hat auch den Auftrag, dem Publikum ein «Bild der Welt aus einer Schweizer Perspektive» zu bieten. Was «gut» oder «schlecht» betrifft, so ist das stets Ansichtssache: Je nach Sichtweise vermag eine Meldung – etwa über den Wahlsieg eines Präsidentschaftskandidaten – für die Person X als positiv empfunden werden, für die Person Y indes als negativ. Und schliesslich: Der Anstieg der Hypozinsen war bei uns heute prominent ein Thema in der Sendung «Heute Morgen». Mit freundlichen Grüssen

Simon Egli aus Rehetobel Guten Abend Mein Frage an euch ist, ob es nicht irgendwie möglich wäre, mehr Rechte für die Ausstrahlung von Champions League, Europaleague, Conference League zu sichern?!

Susan Schwaller: Guten Abend Herr Egli

Natürlich hätten SRF, RTS und RSI dem Schweizer Publikum die Livespiele der Champions und der Europa League auch über den Sommer 2021 hinaus gerne weiterhin präsentiert. Die SRG hat sich bis zuletzt intensiv um die Liverechte bemüht – und hat sowohl bei der UEFA als auch bei der Swisscom-Tochter Teleclub sehr gute Angebote eingereicht. Letztlich haben sich beide gegen die SRG entschieden. Das ist vor allem schade für unser Publikum. Die Angebote der SRG an die UEFA und Teleclub waren sehr gut. Fakt ist: Im internationalen Klubfussball geht’s in erster Linie ums Geld – und auch im Schweizer Markt werden jetzt horrende Geldbeträge geboten. Diese enormen Summen kann und will die SRG nicht bezahlen. Natürlich bedauern wir gerade für die Fussballfans sehr, dass wir die Livespiele der Champions und der Europa League ab der Saison 2021/22 nicht mehr in allen Sprachregionen im frei empfangbaren Fernsehen präsentieren können. Ab der Saison 2021/22 zeigen SRF, RTS und RSI dem Schweizer Publikum an allen 33 Spieltagen der Champions League ausführliche Matchberichte. Im Programm sind die Highlights mit allen Spielen und allen Toren des Tages. Und das immer direkt nach Abpfiff der 21-Uhr-Spiele – von den Playoffs bis zum Final.

Peter Treichler aus Mellingen AG Sehr geehrte Frau Wappler, sehr geehrter Herr Grossniklaus Es freut mich, dass für Sie die «Sprache» und die «Wortwahl» der Präsentationen im Schweizer Fernsehen ein wichtiges Thema ist, wie Sie, Herr Grossniklaus, heute Nachmittag im Radio SRF gesagt haben. Es freut mich auch, dass ich mich ein wiederholtes Mal zum Sprachgebrauch in der Sendung Meteo äussern darf. Ich höre oft folgende Wendungen/Formulierungen: – «Jo denn...» (mehrmals wiederholt), Beispiel: Am Friitig, jo denn ... – «Am Mäntig; de Mäntig isch ... wächselhaft/sonnig u.a. Warum nicht: Am Mäntig isch es... (diese stereotypische Wendung/Komposition wird mehrmals in der gl. Sendung verwendet. – «... so Richtig Weschte... / ...so 1 bis 3 Grad / ... so um di 0 Grad ume / ... so grad um 25 Grad (Warum dieses «So»?) – «Wolke chömed i d'Schwiiz drüber.» (unkorrekt) – «Wolke ziehnd über d'Schwiiz drüber.» (Pleonasmus) – «D'Schneefallgränze sinkt obenabe.» (sinken ist klar, nicht wahr? (Wiederholt so verwendet! – « D'Temperature schtiige höcher di nächschti Wuchen.» (dito) -» De Räge isch in Schnee am Überegoh.» (Warum nicht verbal: De Räge goht in Schnee übere? – «Das Ganze...» (extrem oft wiederholt!) – «De Wind isch schwach windig.» (mag ein Versprecher sein!). Aber bitte! Gibt es kein Coaching von einer sprachlich versierten Person, eine Supervision? Sie können meine Frage ohne Weiteres auch in einer E-Mail beantworten, wobei ich dann gerne eine Antwort von Ihnen, Frau Wappler, möchte. Es nähme mich nämlich wunder, was Sie als Direktorin unternehmen oder eine zuständige Person unternimmt, dass die sprachliche Präsentation dieser Sendung übereinstimmt mit der übrigen Qualität der Informationssendungen (Tagesschau/10 vor 10/Schweiz Aktuell/die meisten Sportsendungen und Kommentare). Wenn schon die Sendung Meteo in Mundart präsentiert werden soll, warum denn nicht in korrekter Sprache? Ich hoffe, Sie können mein Anliegen verstehen. Freundliche Grüsse Peter Treichler

Sabine Balmer: Sehr geehrter Herr Treichler

Danke für Ihre Anmerkung. Unsere Moderatorinnen und Moderatoren sind in ständigem Austausch mit unseren Sprechcoachs und bekommen auch Feedback auf ihre Sendungen. Wir sind stets bemüht, in verständlicher Sprache zu moderieren. Man darf aber nicht unterschätzen, dass das Meteo eine Live-Sendung ist und wir weder einen Text ablesen noch etwas vorformulieren. Deshalb kann es auch zu Versprechern kommen. Danke für Ihr Verständnis, mit freundlichen Grüssen Sabine Balmer

Monika Wyss aus Malters Warum gibt es immer weniger Ländlermusik Sendungen? Gibt es öffentliche Anlässe über quilt die Arena jeweils!!! Also ist es wohl doch sehr beliebt!!

Martin Boner: Sehr geehrte Frau Wyss. Im letzten Jahr gab es im TV nur eine Ländler-Sendung weniger als in den Vorjahren: Wir haben mit «Viva Volksmusik» aufgehört – und mit den frei werdenden Mitteln einen neuen Facebook-Kanal geschaffen, welcher sich nur um Volksmusik dreht. So können wir mit der Volksmusik sogar noch präsenter sein, als vorher. Da die jüngeren Generationen Volksmusik immer weniger im Radio oder TV konsumieren, sondern im Internet, können wir so auch junge Menschen mit Volksmusik erreichen und dafür begeistern. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

Robert Ehrbar aus Amriswil Warum werden Sendunden bei der Wiederholung nicht zeitlich angepasst. Zum Beispiel G&G wird die Sendung einfach mittags wiederholt. Man hört dann Guten abend und vorschau auf 10 vor zehn.......

Gregor Sonderegger: Lieber Herr Ehrbar, vielen Dank für Ihre Anregung. Das wäre ein sehr grosser Aufwand, da wir die Sendungen ja häufig mehrere Male wiederholen und gerade bei einer Live-Sendung wie Gesichter & Geschichten ginge das nicht oder nur sehr schwer im Nachhinein…

Raffael Ullmann aus Zürich Sendung Kontext, SRF 2 wieder 60 Minuten anstatt 1/2 Stunde bitte! Für Hintergrundsendung nur 30 Minuten zu wenig.

René Schell: Guten Abend Herr Ullmann

Wir hören die Kritik, die Sie äussern, immer mal wieder, und wir können die Kritik auch nachvollziehen. Wir wissen, dass es Hörerinnen und Hörer gibt, die eine Hintergrundsendung wie «Kontext» eine Stunde lang hören. Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass für weit mehr Hörerinnen und Hörer das nicht zutrifft. Das haben uns auch verschiedene Studien bestätigt.

In nächster Zeit werden wir deshalb am halbstündigen Format von «Kontext» festhalten, auch weil wir damit ein Angebot geschaffen haben für ein jüngeres Publikum, das den «Kontext» online als Podcast nutzt. Dennoch nehme ich ihre Rückmeldung gern mit auf die Redaktion.

Mit herzlichem Gruss, René Schell

Herr/Frau Gisin aus Wabern Hallo liebes SRF Ich kann nicht nachvollziehen, warum Wilder nach 4 Staffeln beendet wird. Bei anderen TV-Anstalten, werden Serien zwar auch nach 3-4 Staffeln abgesetzt aber meist, wegen zu niedrigen Einschaltquoten! Darum meine Frage, warum wird Wilder nicht mehr weiter produziert? Dann noch zur Plattform Play Suisse: Gute Idee, jedoch schlecht umhesetzt. Ich persönlich finde den Aufbau unübersichtlich und was mich am meisten irritiert ist, das im Hintergrund immer ein bewegtes Bild ist und somit die Schrift/Anleitung für die Suche in diesem Licht und Schatten immer wieder verschwindet – bitte verbessern! Des Weiteren finde ich es nicht gut, wenn bereits jetzt schon die ganze Wilderstaffel verfügbar ist. Warum muss man den allgemeinen Trends folgen. Genau das macht ein Anschauen einer Staffel doch auch aus, dass man zwischen den einzelnen Folgen Zeit hat, um über das Geschehene zu diskutieren und nicht diese Ungeduld sofort zu befriedigen. Zu guter letzt sind die Sportberichterstattung echt top! Super Moderatoren, Live voll dabei... Liebe Grüsse Philipp Gisin

Urs Fitze: Lieber Philipp Gisin

Wir wollen unsere Serien beenden, solange sie noch gut funktionieren und nicht weitermachen, bis das Publikum genug hat davon. Aufhören, wenn es am schönsten ist. Das haben wir schon bei «Der Bestatter» so gemacht. Kommt hinzu, dass wir auch immer wieder Platz schaffen wollen für neue Formate. Aktuell drehen wir in Basel eine neue Krimiserie, die im Oktober 2022 ausgestrahlt wird. Wir hoffen natürlich sehr, dass Ihnen auch dieses neue Format gefallen wird.

Wir passen uns mit dem Ausstrahlungsmodus unserer Serien in der Tat den neuen Nutzungsgewohnheiten des Publikums. Tatsache ist, dass immer mehr Zuschauer*innen die Möglichkeit haben möchten, mehrere Folgen am Stück sehen zu können. Mir persönlich geht es aber wie Ihnen, ich finde es auch schön, sich von Woche zu Woche auf eine neue Episode freuen zu können. Das Gute bei unserem Angebot ist ja, dass jede und jeder die Serie so sehen kann, wie es ihm entspricht: Woche für Woche oder alles an einem verregneten Wochenende.

Ihre Kritik zu Play Suisse leite ich gerne an die entsprechende Stelle weiter. Weiterhin viel Spannung und Vergnügen mit den nächsten Wilder Folgen. Mit bestem Gruss, Urs Fitze, Leiter Fiktion

Rudolf Meury aus Zwingen Wieso wird vor einer Sendung jeden Tag eine Vorschau dieser Sendung ausgestrahlt. Zum Teil eine Woche vorher. Das ist extrem Nervig! Und zwar jeden Tag mehrmals.

Susanne Demuth: Sehr geehrter Herr MeuryWir bedauern, dass Sie sich ab den Programmvorschauen ärgern.Programmvorschauen sind die einzige Möglichkeit, um auf unser Programm aufmerksam zu machen und diese möchten wir nutzen. Von einem grossen Teil des Publikums werden diese auch sehr geschätzt.Gerne haben wir Ihren Kritikpunkt an die verantwortliche Stelle weitergeleitet, damit auch Ihre Ansicht in die Programmanalyse aufgenommen werden kann.Wir würden uns freuen, Sie auch weiterhin bei unserem Programm begrüssen zu dürfen und danken für Ihre Treue.Freundliche Grüsse

Susanne Demuth

René Gusler aus Rothrist Warum bitteschön werden Sportsendungen in hochdeutsch und Mundart übertragen?

Daniel Bolliger: Lieber Herr Gusler, Unsere Grundregel ist einfach: Die Kommentatorinnen sprechen Hochdeutsch, die Experten jene Sprache, in der sie sich am besten ausdrücken können. Die Kommentatoren benutzen unsere Standardsprache wegen der besseren Verständlichkeit. Es verstehen nicht alle Schweizerinnen und Schweizer jeden Dialekt gleich gut. Hochdeutsch dagegen eint alle deutschsprachigen Dialekt-Regionen, ist Amts- und Schriftsprache. Zudem sollen unseren Übertragungen auch fremdsprachige Zuschauerinnen und Zuschauer folgen können. Mit sportlichen Grüssen Dani Bolliger

Urs Gallmann aus Horgen Grüezi Ich schaue praktisch nur noch die Informationssendungen im Fernsehen SRF. Die Unterhaltungssendungen sind oft so unglaublich seicht, dass man es kaum länger als 5 Minuten erträgt. Happy Day gehört längst abgestellt. Warum nicht einfach einen guten Film zeigen statt gesponserte Billigsendungen zu produzieren? Es sind relativ wenige Kinofilme im Programm. Und warum wird im Radio dauernd gesagt 'Hier auf Cerf1'? Auch wenn Sie sich als Platzhirsch fühlen, ist es doch so, dass alle Hörer wissen welchen Sender sie eingestellt haben. Mit freundlichen Grüssen Urs Gallmann

SRF-Kundendienst: Sehr geehrter Herr Gallmann, wir bedauern, dass Sie unsere Unterhaltungsendungen als seicht empfinden – die Publikums-Ansichten darüber, was ein gutes oder sehenswertes Programm ist, gehen weit auseinander. Wir versuchen daher, punktuell den verschiedenen Geschmäckern gerecht zu werden. Ihren Wunsch nach mehr Kinofilmen geben wir gerne weiter. Bei Radio SRF 1 gehen wir je nach Tageszeit von einer unterschiedlichen Hördauer von teils unter 20 Minuten aus. Die Moderatorinnen und Moderatoren von Radio SRF 1 sind deshalb immer dazu angehalten, alle HörerInnen, auch diejenigen die sich neu dazu schalten, laufend mit an Bord zu holen. So werden bei uns sowohl alle Gesprächspartner wiederholt mit deren Namen und Funktion angesprochen als auch die besprochenen Themen zusammengefasst, ab und zu in Verbindung mit der Nennung des Senders.

Sarina aus Zürich Ich finde es schade, dass die Arena erst so spät am Abend kommt. Kann man das nicht ändern?

Regula Wirz: Guten Abend Sarina. Danke für diese Frage zur Arena. Wir sehen es als unsere Aufgabe, in der Hauptsendezeit ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Das gelingt uns mit Informationssendungen, Magazinen, Unterhaltung und Dokumentationen und natürlich auch mit (eigenproduzierten) fiktionalen Formaten wie zur Zeit mit «Wilder». Für vertiefende Diskussionen und Debatten bietet sich eher der spätere Abend an. Sie richten sich meist ein an ein speziell interessiertes Publikum und nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch. Aber selbstverständlich wird die Arena auch online angeboten und in den Folgetagen zu unterschiedlichen Zeiten auf SRF info wiederholt.

Roman Vogt aus Gebenstorf Guten Tag Hallo SRF Kompliment für 10 vor 10, Sternstunde Philosophie, Club, Einstein und Gredig direkt. Die Sendungen erlebe ich als meist gelungen, anregend bis hervorragend. Danke. Schade, dass Wilder bereits die letzte Staffel sein soll. Rosa + Kägi, ein Traumpaar. Kritik: Keine live-Übertragung von Champions-League-Spielen mehr. Das ist ein herber Verlust – SRF kommt dem Service public – Auftrag nicht nach. Sehr sehr schade. Deshalb grosser Wunsch: In kommender Saison wieder zumindest ein live-Spiel, z.B. am Mittwoch-Abend um 21h. Freundlichen Gruss Roman Vogt 77-jährig

Susanne Demuth: Sehr geehrter Herr Vogt Vielen Dank für Ihre lobenden Zeilen und Ihren Programmwunsch, den wir gut nachvollziehen können.Ihre Zeilen haben wir gerne an die verantwortliche Stelle weitergeleitet, damit auch Ihre Ansicht in die Programmanalyse aufgenommen werden kann.Schön, haben wir mit der Serie «Wilder» Ihren Geschmack getroffen. Bei «Wilder» wird Staffel 4 die letzte sein. Das kreative Autorenteam rund um Béla Batthyany, die Produktionsfirmen Panimage und C-Films und deren Produzenten Beat Lenherr bzw. Peter Reichenbach und natürlich vor allem die herausragenden Darstellerinnen Sarah Spale und Marcus Signer haben in den letzten Jahren für SRF ein aussergewöhnliches Krimiformat geschaffen, das die Herzen des Publikums erobert habt. Trotz des grossen Erfolges plant SRF im Moment jedoch keine weiteren Staffeln der Serie zu entwickeln. Wir wollen aufhören, solange die Serie noch funktioniert und das Publikum Freude daran hat. Gleichzeitig haben wir den Ehrgeiz, unser Angebot immer wieder zu erneuern. Aus diesem Grund arbeitet ein Team um die Autorin Simone Schmid und den Autoren Francesco Rizzi seit längerem an einer neuen Krimiserie, die in Basel spielt und bereits im Herbst 2022 im Programm von SRF zu sehen sein soll.Natürlich hätten SRF, RTS und RSI dem Schweizer Publikum die Livespiele der Champions und der Europa League auch über den Sommer 2021 hinaus gerne weiterhin präsentiert. Die SRG hat sich bis zuletzt intensiv um die Liverechte bemüht – und hat sowohl bei der UEFA als auch bei der Swisscom-Tochter Teleclub sehr gute Angebote eingereicht. Letztlich haben sich beide gegen die SRG entschieden. Das ist vor allem schade für unser Publikum. Die Angebote der SRG an die UEFA und Teleclub waren sehr gut. Fakt ist: Im internationalen Klubfussball geht’s in erster Linie ums Geld – und auch im Schweizer Markt werden jetzt horrende Geldbeträge geboten. Diese enormen Summen kann und will die SRG nicht bezahlen. Natürlich bedauern wir gerade für die Fussballfans sehr, dass wir die Livespiele der Champions und der Europa League ab der Saison 2021/22 nicht mehr in allen Sprachregionen im frei empfangbaren Fernsehen präsentieren können. Ab der Saison 2021/22 zeigen SRF, RTS und RSI dem Schweizer Publikum an allen 33 Spieltagen der Champions League ausführliche Matchberichte. Im Programm sind die Highlights mit allen Spielen und allen Toren des Tages. Und das immer direkt nach Abpfiff der 21-Uhr-Spiele – von den Playoffs bis zum Final.Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch weiterhin bei unserem Programm begrüssen dürfen und danken Ihnen herzlich für Ihre Treue.Freundliche Grüsse

Susanne Demuth

Erich Imm aus Zürich Liebe Damen und Herren Weshalb sprechen immer noch etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom SRF von «Slash» – betont je nach Wissensstand «Schläsch» oder «Släsch – wenn sie eigentlich «Schrägstrich» meinen? Freundliche Grüsse. Erich Imm

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Imm, «Slash» ist gewiss nicht falsch. Die englische Bezeichnung hat sich auch vielerorts durchgesetzt und ist daher für die meisten verständlich. Dennoch stimme ich mit Ihnen überein: Schrägstrich tut's auch – und ist ebenfalls bestens verständlich. Mit freundlichen Grüssen

Yves Blank aus Affoltern am Albis Hallo ich han e frag wer dut ide kommende Saison bi srf formel 1 kommentiere ?

Daniel Bolliger: Lieber Herr Blank, wir werden das neue F1-Team Ende Februar kommunizieren. Ich kann ihnen aber bereits verraten, dass unsere neuen F1-Kommentatoren sehr kompetent sein werden. Mit sportlichen Grüssen Dani Bolliger

Martin Pauli aus Pfäffikon Guten Abend In der heutigen Tagesschau ist mir aufgefallen, dass die Bundesräte Cassis und Berset mit einem Akzent übersetzt werden. Wird das der neue -lächerliche – Standard? Bitte so rasch wieder absetzen wie das eingeführt wurde! Freundliche Grüsse M. Pauli

Gregor Sonderegger: Lieber Herr Pauli, da hat wohl ein netter Kollege von RSI ausgeholfen, aber keine Angst, das soll nicht der Standard werden. Im Normalfalls übersetzen wir alle Stimmen ganz normal. Ich gebe das an die Kolleginnen und Kollegen im Bundeshaus weiter.

Hans-Ulrich Studer aus Muttenz BL Anregung kann man die Fischer Bettwaren nicht auf 1 x wöchentlich reduzieren? Nervt total Motto: weniger ist mehr

Ursula Gabathuler: Guten Abend Herr Studer Danke für Ihren Input! Die Verantwortung des Inhalts von einzelnen Spots trägt nicht SRF, sondern das Unternehmen, das für etwas wirbt. Und für die wunschgemässe Ausstrahlung (und Häufigkeit) sorgt auch nicht SRF, sondern das Unternehmen Admeira, das die Werbung aquiriert.

Rund 80% unserer Einnahmen stammen aus dem Medienabgaben, aber 20% aus Werbung und kommerziellen Einnahmen. Diese Einnahmen sind wichtig, und ermöglichen uns, einzigartige Vielfalt zu zeigen.

Ich danke Ihnen für Ihre Treue, wünsche Ihnen einen unterhaltsamen Abend, Ursula Gabathuler

André Bodmer aus Jongny VD Hallo SRF, «Corona, Covid, Impfquote, Impfdurbruch, Omikron, xtausende Neuansteckungen, Expertenmeinungen (erstaunlich wie viele es davon gibt!), usw., usw.» und das alle Stunden wieder und in vielen Sendungen auch noch zwischendurch. Ab und zu mag man das nicht mehr hören und hat nur noch Lust den Radio abzustellen (wenn nicht aus dem Fenster zu werfen)! Mein Vorschlag: warum es nicht wie bei den Verkehrsinfos machen? Um xy:50 Uhr Corona-Meldungen, um xy:55 Uhr Verkehrsinfos und zu den vollen Stunden die gewöhnlichen Nachrichten. Das würde erlauben die Pandemie-Informationen gezielt zu meiden (oder auch umgekehrt), so wie man gerade mag... Nichts für ungut! André Bodmer

Gregor Sonderegger: Vielen Dank für Ihren kreativen Vorschlag. Ich kann gut verstehen, dass es Ihnen manchmal zu viel wird. Das Thema Corona bestimmt nun tatsächlich schon sehr lange unser Leben und auch unsere Nachrichtensendungen im Radio, TV und unsere Berichterstattung online, aber es ist eben auch nicht nur ein dominierendes Thema in den Medien sondern auch in unserer realen Lebenswelt – deshalb sind zuverlässige Informationen und Aufklärung gerade jetzt so wichtig. Ich sollte das las Journalist nicht sagen – aber manchmal tut es gut, auch etwas abzuschalten

Max Gerteis aus Zollikofen Tagesschaau Informationen haben in letzter Zeit an Aktualität verloren. Ich schaue vermeht auf ARD die Tagesschau, da ich dort mehr Informationen zu aktuellen Ereignissen in der Welt und in den Nachbarländer erhalte. Beispiel Heute: Neujaahrsempfaang in Bundesbern wurde mit keinem Wort berührt. Freundliche Grüsse Max Gerteis

Regula Messerli: Guten Abend Herr Gerteis! Danke für Ihre Zuschrift und Ihre kritischen Worte. Wir haben über das Thema Neujahrsempfang diskutiert heute und haben uns dann entschieden, nicht darüber zu berichten. Zum einen, weil der Empfang zwar feierlich ist und für die Diplomatie wichtig – aber er findet jedes Jahr statt und es gab dazu auch keine wirklichen News. Zudem gab es heute zahlreiche andere, gewichtige Themen: so zum Beispiel die neuen Quarantäne-Massnahmen, die Digitalisierung in den Schulen, die Ukraine-Krise oder die Wahlrechtsreform in den USA. Aber nicht ausgeschlossen, dass wir ein anderes Mal wieder die schönen Bilder des Neujahrsempfanges zeigen! Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Christian Heeb aus Wattwil Sehr geehrte Damen und Herren Ich finde es persönlich mehr als bedenklich, wenn sie im Zusammenhang mit der heutigen Berichterstattung zu PK des Bundesrates eine endlich mal positive Massnahme und Meldung des BR mit dem Kommentar des Korrespondenten wieder in eine negative Analyse hoch schaukeln... Warum sind in allen Medien immer Bad News, Good News... Versucht doch bitte positive Meldungen in den Fokus zu nehmen (Beispiel: Berichterstattung von geheilten, glücklichen Covid Menschen... Veröffentlichen von Zahlen aus Spitälern, genesene Austritte...etc...). Die allgemeine depressive Stimmung in der Bevölkerung würde sich sicher aufhellen, wenn sie mit gutem, positivem Beispiel vorangehen und Meldungen über Covid versuchen optimistisch zu kommentieren. Gruess Christian Heeb

Roland Specker: Vielen Dank für Ihre Frage, Herr Heeb. Ich verstehe das Bedürfnis nach «Good News» durchaus – in diesen schwierigen Zeiten noch mehr als sonst. Dennoch sehen wir unsere Aufgabe im News-Bereich vorab darin, unserem Publikum die wichtigsten Informationen des Weltgeschehens sachlich, unabhängig und verständlich zu erzählen. Ein geschöntes Bild der Realität wollen und können wir nicht vermitteln. Zu unserer Berichterstattung gehört auch eine kritische Einordnung der Ereignisse, so wie das die heutige Newsanalyse unserer Bundeshausredaktorin Ruth Wittwer leistet, welche sie vermutlich ansprechen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Beat Leeger aus Zollikon Guten Abend Seit die Programmleitung SRF entschieden hat, den generischen Maskulin zu eliminieren, wird durchgeghend und ohne Ausnahme der Gendersprech angewendet. Warum konnte diese Entscheidung einer öffentlich-rechtlichen Institution ohne Befragung der Zuhörer erfolgen? Entspricht dieser Entscheid einem Bedürfnis der Mehrheit der Zuhörerschaft? Mir wurde auf meine Kritik hin gesagt, die Gendergerechte Sprache «angemessen» eingesetzt würde. Tatsache ist, dass sie durchgehend und ohne Ausnahme angewendet wirtd. Ich finde es anmassend und provozierend, dauernd mit diesen künstlichen Wortgebilden bombardiert zu werden. Ich meide seither weitgehend Informationssendungen von Radio und Fernsehen SRF und weiche auf Zeitungen (z.B. NZZ) und ausländische Radios (DLF) aus, weil ich diese tendenziösen Art der Vermittlung mir nicht weiter etragen will.

Regula Messerli: Guten Abend Herr Leeger, danke für Ihre Zuschrift und die kritischen Worte. Ja, wir pflegen die gendergerechte Sprache und ja, wir versuchen die so angemessen und elegant wie möglich anzuwenden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um «künstliche Wortgebilde» sondern einfach um die Nennung der weiblichen und der männlichen Form, um die Suche nach neutralen Bezeichnungen oder um Verbalisierungen. Vieles ist möglich und vieles ist viel einfacher möglich als man meinen könnte! Und natürlich ist es bisweilen auch noch ungewohnt, weil wir das noch nicht so lange machen. Aber das ist doch Sprache: sie entwickelt sich, sie wandelt sich – genau so wie unsere Gesellschaft sich verändert. Und dem müssen wir doch Rechnung tragen. Ich hoffe, Sie können meine Argumente nachvollziehen. Einen schönen Abend Ihnen!

Roland Alber aus Kreuzlingen Guten Abend Immer wieder habe ich das Gefühl, die Ansagenden nicht gut zu verstehen. Die hohen Frequenzen werden abgeschnitten, als wenn die Mikrophone abgedeckt oder beschädigt sind. Auch finde ich es unangepasst, dass die Stimmen der fremdsprachigen Journalisten während der Übersetzungen nicht leise gestellt werden, so dass sie gleich laut sind und somit beide nicht zu verstehen sind. Freundliche Grüsse, Roland Alber

Gregor Sonderegger: Lieber Herr Alber, vielen Dank für Ihre Beobachtung. Das tut uns natürlich leid. Zu Ihrer Frage mit den fremdsprachigen Stimmen: Wir hatten bei der Einführung eines neuen Schnittsystems anfänglich einige Male tatsächlich Probleme mit dem Ton und strahlten die fremdsprachigen Quotes zu laut im Verhältnis zur Übersetzung aus – das sollte jetzt aber nur noch äusserst selten vorkommen.

Therese Marty aus Rüti Es werden zu viele Wiederholungen gezeigt. Vor allem bei den Spielfilmen. Die Pilcher und Katj Ford kennt man auswendig. Mit freundlichen Grüssen Th. Marty.

Regula Wirz: Guten Abend Frau Marty. Leider kann es sich kein Sender leisten, das ganze Jahr über frisches Programm anzubieten. Auch unsere finanziellen Mittel sind beschränkt, und wir setzen sie sehr sorgfältig ein, indem wir möglichst alle verfügbaren Lizenzen eingekaufter Programm nutzen. Wir versuchen aber, diese auf verschiedenen Sendeplätzen einzusetzen und so unterschiedliche Zuschauerinnen und Zuschauer zu erreichen.

Cyril Johner aus Luzern Grüezi! Warum synchronisiert SRF jeweils Antworten, die in Interviews in einer anderen Landessprache gegeben werden, auf Deutsch? Wenn überhaupt, dann sollte eine Übersetzung im Untertitel genügen! Eigentlich dürfte aber generell davon ausgegangen werden, dass ein in der Schweiz wohnhafter ZuschauerIn passiv eine Landessprache verstehen kann. Und falls nicht, erachte ich es für den nationalen Zusammenhalt als äusserst wichtig und dem Bildungsauftrag des SRF entsprechend, dass in solchen Fällen in Zukunft keine Synchronisation mehr gemacht wird. Danke für Ihre Antwort. C. Johner

Gregor Meier: Grüezi Herr Johner. Das ist ein Thema, das viel zu reden gibt und das wir auch intern immer wieder diskutieren. Es kommt auch vor, dass wir Aussagen, die wir als besonders bedeutend erachten nicht synchronisieren sondern untertiteln. Aber die Seh- und Hörgewohnheiten sprechen klar für eine Übersetzung. Zudem schliessen Untertitelungen Zuschauende mit einer Sehschwäche aus. Im übrigen bin ich mir nicht so sicher, ob wirklich eine überwiegende Mehrheit des französischen oder des italienischen so mächtig ist, dass sie Interviews zu komplexen Themen folgen können...

Beatrice Leimbacher aus Pfäffikon ZH Warum brauchen wir die Co- Kommentatoren in den Sportübertragungen? Teilweise schlecht verständlich,( Tina Weihrater etc ) Völlig unötige Kommentare. Dann dauernd die Erwähnungen der Krankheiten und Verletzungen. Wenn die Sportler nicht fit sind, sollen sie nicht starten.

Susan Schwaller: Guten Abend Frau Leimbacher

Das ist ein Thema, das generell sehr viele Sportfans beschäftigt: Wie viel Kommentar soll sein? Es gibt jene, die möglichst viel von den Kommentatoren hören möchten, und solche, die lieber wenig hören möchten, um sich auf das Geschehen am Bildschirm zu konzentrieren. Eine Gratwanderung also, die unsere Redaktionen laufend diskutieren.

Da es beim Sportkommentar für viele um mehr als reine Zahlen und offensichtliche Fakten geht, arbeiten wir bei Disziplinen mit grossem Publikum sowie bei komplexen Sportarten wie Golf oder Snowboard mit zwei Kommentatoren: also mit einem Reporter/Journalist und einem Experten aus der entsprechenden Sportart als Co-Kommentator. Dieses Teamwork hat das Ziel, die Sportberichterstattung für alle Schichten des Publikums interessant zu gestalten: für Laien wie für Experten.

Urs Roth aus Gränichen Hallo zusammen, gerne möchte ich die einzigarte Gelegenheit heute benutzen, zwei für mich wichtige Fragen beantwortet zu bekommen. Es handelt sich um organisatorische Fragen im Bereich der Informationsverarbeitung, insbesondere der Bestimmung der Tagesthemen im Schweizer Radio SRF1. 1. Frage Wie bestimmen Sie die zu bringenden Vorträge, werden Sie in einem Gremium besprochen, und aus was für Leute besteht das Gremium ? 2. Frage Nach welchen Kriterien werden die auszustralhlenden Themen ausgesucht, z.B. Relevanz für die Schweiz und werden die Themen auch nach «gute Meldung» bzw. «schlechte Meldung» ausgesucht. Wird auch genügend auf die Verhältnismässigkeit geachtet, z.B. heute der Hypozins für Festhypotheken ist 0.25% gestiegen ? Ich, Urs Roth, lasse Sie herzlich Grüssen

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Roth, für die Themenauswahl ist die jeweilige Redaktion zuständig. Im Fall der Nachrichtensendungen ist das der diensthabende «Dienstleiter Nachrichten», im Fall von Hintergrundsendungen wie «Rendezvous» oder das «Echo der Zeit» ist es das Redaktionsteam, das meistens aus drei bis vier Leuten besteht. Wichtigstes Kriterium ist die Relevanz – dabei reiche ich selbstverständlich ein, dass Relevanz kein streng objektives Kriterium ist. Die Bedeutung eines Ereignisses für die Schweiz spielt eine Rolle. Allerdings entscheiden wir uns häufig auch bewusst für Auslandthemen, die wir als wichtig erachten. Denn gerade ein Service-Public-Sender hat auch den Auftrag, dem Publikum ein «Bild der Welt aus einer Schweizer Perspektive» zu bieten. Was «gut» oder «schlecht» betrifft, so ist das stets Ansichtssache: Je nach Sichtweise vermag eine Meldung – etwa über den Wahlsieg eines Präsidentschaftskandidaten – für die Person X als positiv empfunden werden, für die Person Y indes als negativ. Und schliesslich: Der Anstieg der Hypozinsen war bei uns heute prominent ein Thema in der Sendung «Heute Morgen». Mit freundlichen Grüssen

Simon Egli aus Rehetobel Guten Abend Mein Frage an euch ist, ob es nicht irgendwie möglich wäre, mehr Rechte für die Ausstrahlung von Champions League, Europaleague, Conference League zu sichern?!

Susan Schwaller: Guten Abend Herr Egli

Natürlich hätten SRF, RTS und RSI dem Schweizer Publikum die Livespiele der Champions und der Europa League auch über den Sommer 2021 hinaus gerne weiterhin präsentiert. Die SRG hat sich bis zuletzt intensiv um die Liverechte bemüht – und hat sowohl bei der UEFA als auch bei der Swisscom-Tochter Teleclub sehr gute Angebote eingereicht. Letztlich haben sich beide gegen die SRG entschieden. Das ist vor allem schade für unser Publikum. Die Angebote der SRG an die UEFA und Teleclub waren sehr gut. Fakt ist: Im internationalen Klubfussball geht’s in erster Linie ums Geld – und auch im Schweizer Markt werden jetzt horrende Geldbeträge geboten. Diese enormen Summen kann und will die SRG nicht bezahlen. Natürlich bedauern wir gerade für die Fussballfans sehr, dass wir die Livespiele der Champions und der Europa League ab der Saison 2021/22 nicht mehr in allen Sprachregionen im frei empfangbaren Fernsehen präsentieren können. Ab der Saison 2021/22 zeigen SRF, RTS und RSI dem Schweizer Publikum an allen 33 Spieltagen der Champions League ausführliche Matchberichte. Im Programm sind die Highlights mit allen Spielen und allen Toren des Tages. Und das immer direkt nach Abpfiff der 21-Uhr-Spiele – von den Playoffs bis zum Final.

Thomas Spielmann aus Villigen Wieso zensurieren Sie bei SRF Info zum Thema Corona immer wieder Kommentare von Leser/innen auf Ihre redaktionellen Beiträge, obwohl die Leserposts klar der Netiquette von SRF entsprechen, publizieren hingegen gleichzeitig mehr als 40 Posts von Impfverweigerern pro einzelnen redaktionellen Beitrag, teilweise mit massiven Beschimpfungen und Fakes (etwa unser Gesundheitssystem als „marode“ bezeichnend)?

Alexander Sautter: Guten Abend Herr Spielmann

Alle Kommentare werden von unserem Community-Team vor Veröffentlichung gelesen. Wir zensurieren keine Kommentare, sondern halten uns dabei an die Netiquette. Gerade Beschimpfungen haben in unserer Kommentarspalte kein Platz. Auch schulen wir unsere Mitarbeitende im Umgang mit der Netiquette.

Peter Häuptli aus Oberentfelden Hallo SRF, Guten Morgen Ich habe zwei Anregungen: 1. Die Moderatorinnen und Moderatoren kommen manchmal recht selbstverliebt herüber. Der eigene Name wird oft erwähnt. Gibt es keine Regelung? Z.B. dass der Name einmal pro Sendung zulässig ist, oder ggf. am Anfang und am Ende? 2. Herr Lamarr spricht meist sehr affektiert. Mir kommt dies lächerlich vor. Bin ich der einzige, den dies stört? Ich glaube zu wissen, dass es bei SRF einen Sprechtrainer gibt. Was sagt der dazu? Herzliche Grüsse Peter Häuptli

Raphael Amrein: Lieber Herr Häuptli, wir bedauern Ihre Kritik und werden diese auch an Herrn Lamarr weiterleiten. Selbstverständlich verfügen alle Moderationspersonen bei SRF über eine professionelle Sprechausbildung – aber natürlich sind bzgl. den Vorlieben gegenüber den Moderationspersonen die Geschmäcker sehr verschieden. Beste Grüsse

Kurz Leuenberger aus Richterswil SRF spart in diesem Jahr 68 Mio. Franken ein, indem beliebte Sendungen (z.B. Netz Natur)gestrichen werden. Die Übertragung der Olympische Winterspiele bleibt unangetastet. Rund 40 SRF-Mitarbeiter reisen nach Peking. Weder IOK, Sportverbände noch die Medien haben den Mut deutliche Signale zu setzen. So liegt es am Letzten in der Kette, dem Zuschauer, ein Zeichen zu setzen, Ich werde die Übertragungen aus China boykottieren, Freundliche Grüsse Kurt Leuenberger

Daniel Bolliger: Lieber Herr Leuenberger, Die Olympischen Winterspiele gehören zu den wichtigsten Sportereignissen der Welt. Auch in der Schweiz stösst der Event auf grosses Interesse. Die SRG-Sender berichten mit der notwendigen kritischen Distanz über Peking 2022. Neben dem sportlichen Geschehen beleuchten die SRG-Sender darum auch politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen rund um das Olympia-Gastgeberland China. Mit sportlichen Grüssen Dani Bolliger

Peter Roth aus Speicher 1. Die Sendung «1 gegen 100» wird je länger je langweiliger. Warum wird den Kandidaten auf dem «Turm» nicht eine Zeitspanne vorgegeben, in der sie die Frage jeweils beantworten müssen? 2. Wir haben in der letzten Zeit zweimal die Sendung «Klein gegen Gross» im Deutschen Fernsehen angeschaut. Wir finden diese sehr unterhaltsam und lustig, es läuft etwas im Gegensatz zu gewissen Unterhaltungssendungen bei SRF. Warum beteiligt sich SRF nicht an dieser Sendung?

Tom Schmidlin: Guten Abend Herr Roth, Ihr Wunsch ist uns Befehl. Wir zeigen am 19. Februar 2022 «Klein gegen Gross» auf SRF 1. Es würde uns freuen, wenn Sie dabei wären.

Peter Blatter aus Adlikon bei Regensdorf Gute Laune zerstörendes Verhalten der Radio- und TV Journalisten/innen. Guten Tag Ich ärgere mich über folgendes: Zum Beispiel in der 'Samstags-Rundschau' wird den befragten Personen ständig ins Wort gefallen, immer wieder lässt man die Leute ihren Satz nicht fertig sprechen. Weiter scheint es bei den Journalisten/innen einen Wettbewerb zu geben wer mit angriffig formulierten Fragen seine Gesprächspartner erfolgreicher in Klemme bringt oder wer etwas Gutem sicher noch etwas Schlechtes aufdrücken kann. Beispiel: Als vor ca. einem Jahr im Schweiz Aktuell darüber gesprochen wurde dass die Lauberhornrennen nun wohl gerettet seien weil sich Frau Bundesrätin Amherd als Vermittlerin betätigt habe erklärte das der Journalist (ich glaube er hiess Joel Baumann) gut und ansprechend, er sagte dass nun die Rennen gesichert seien. Am Schluss seiner Reportage fiel ihm nichts intelligenteres ein als noch zu sagen 'Der Schaden ist angerichtet ...'. Dabei hatte er ja eben selber darüber berichtet dass der Schaden abgewendet worden ist. Ich habe mich geärgert. Vor zwei Tagen oder so interviewte Frau Caminada einen Bündner Regierungsrat betreffend der Corona-Tests und dieser sagte dass es keinen Sinn mehr mache weil man auf die Laborresultate 48 Stunden warten müsste. Frau Caminada fiel nichts besseres ein als ihn zu fragen 'Hat man kapituliert?'. Eine idiotische Frage nachdem er ja eben erklärt hatte wieso. Auch hier geht es wahrscheinlich darum dass man sich dann in den Redaktionssitzungen damit brüstet 'denen so richtig eingeheizt zu haben'. Pfui kann ich nur sagen.

Raphael Amrein: Lieber Herr Blatter, wir bedauern Ihren Unmut. Allerdings müssen wir Ihnen widersprechen: Einen solchen «Wettbewerb» gibt es bei SRF nicht. Und die Journalist:innen brüsten sich auch nicht in den Redaktionssitzungen, dass sie den Interviewgästen kritisch ins Wort gefallen sind. SRF pflegt die kritische Distanz – ausgewogen und unabhängig. Dazu gehört auch, dass die Journalist:innen die Personen mit kritischen Fragen konfrontieren. Sollte uns das nicht immer optimal gelingen, so bitten wir um Nachsicht. Beste Grüsse

Lian Schmid aus Felben-Wellhausen Warum hat Domenic Deville immer noch keine festanstellung?!

Tom Schmidlin: Guten Abend Frau Schmid, Dominic Deville ist ein Punk und ein Künstler. So einer lässt sich nicht so einfach an ein Unternehmen binden.

Martin Egli aus Basel Guten Tag ich bin ein Radiohörer und interessiere mich auch für populärwissenschaftliche Themen. In diesem Zusammenhang möchte ich ein Kompliment an die Macher und Macherinnen der Sendung «Kopf voran» aussprechen: Die Gliederung, die spürbare Begeisterung, der Verweis auf Bildmaterial z.B. und die nicht uniforme Gestaltung... Ich finde die Sendung sehr atraktiv, auch wenn ich Laie bin. Viel Power und Begeisterung wünscht Martin Egli

René Schell: Guten Abend Herr Egli

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, die mich natürlich sehr freut. Ich leite ihr Kompliment gerne an meine Kolleginnen und Kollegen der Wissenschaftsredaktion weiter. Es wird für sie Ansporn sein, in «Kopf voran» auch in Zukunft Wissenschaft auf attraktive und verständliche Art zu vermitteln.

Herzliche Grüsse, René Schell

Thomas Häusler: Vielen Dank für Ihr nettes Feedback, das mich und meine Redaktion sehr freut! Wir werden versuchen, so weiter zu machen. Herzlich, Thomas Häusler

Hajo Streitberg, Remigen 1. Warum werden inmer noch Sendungen wie Landfrauenküche, „Jass“ im Programm aufgenommen? 2. Wie kann das sein, dass die Sendung „Einstein“ von Toyota-Hybrid gesponsert wird? Das passt wohl nicht zusammen. Eine Marke mit vollelekrischen Autos wäre wohl als Sponsor passender!

Martin Boner: Sehr geehrter Herr Streitberg. Jass und Landfrauenküche sind noch immer im Programm, weil diese Sendungen sehr beliebt sind und zu den erfolgreichsten Unterhaltungsformaten von SRF gehören. Der Jass erreicht regelmässig einen Marktanteil von 30% – und die Landfrauenküche kann jeweils über 40% aller TV-ZuschauerInnen für sich gewinnen. Wären diese Sendungen nicht so erfolgreich und vom Publikum gewünscht, wären sie nicht mehr im Programm. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

Dario Koch aus Appenzell Hallo SRF Meine Frage wieso Arbeitet in keiner Sendung ein Appenzeller als Moderator. Der Appenzeller Dialekt spricht und zur Vielfalt der Schweizer Dialekte spricht.

Sven Epiney: Lieber Dario Koch

Danke für ihre Frage. Unsere ModeratorInnen kommen aus fast allen Kantonen. Unsere Radio Kollegin und Redaktorin Beatrice Gmünder (SRF1) ist Appenzellerin und im wieder auch am Morgen mit ihren unverkennbaren Appenzeller-Dialekt am Radio zu hören. Beste Grüsse

Claudine Wehrli aus Lausanne Guten Tag, Im Bezug auf heute Abend hätte ich einen Wunsch: nämlich dass, im Zeichen des Respekts, via Sprache, am Radio und Fernsehen nicht mehr gesagt wird «behandelt wie Tiere» um auszudrücken, dass Menschen «schlecht behandelt» werden. Das impliziert, dass man wohl mit Tieren schlecht umgehen darf, dass es «normal"und zulässig ist, was unserem Zeitgeist immer weniger entspricht. So viel Respekt täte unserem SRF gut. Ein ganz kleiner Schritt, aber ein wichtiger! Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen. Claudine Wehrli

Ursula Gabathuler: Guten Abend Frau Wehrli

Danke für Ihren Input, den ich nachvollziehen kann und den wir gerne in die Redaktionen weitertragen. Herzliche Grüsse Ursula Gabathuler

Reto Zenhäusern aus Visp Werbung – diese penetrante Werbung und die ständigen Programmhinweise sind ein Ärgernis! Es ist zuviel für die konzessionszahlenden Zuschauer! Es muss nicht rund um die Uhr sein – und Unterbrecherwerbung ist ein NoGo! Ich bitte um mehr Zurückhaltung.

Andrea Hemmi: Lieber Herr Zenhäusern, SRF finanziert sich zu 80 Prozent aus der Medienabgabe und zu 20 Prozent aus Werbung. Eine Mischfinanzierung zwischen Gebühren und Werbung ist im Gesetz so vorgesehen. Im Vergleich beispielsweise zu unseren Kolleginnen und Kollegen in Deutschland sind SRF und die SRG stärker von der Werbung abhängig. Der Grund ist, dass in Deutschland mit 80 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern rund 8 Milliarden an Gebühren eingenommen werden – für ein Programm in einer Sprache. In der Schweiz belaufen sich die Gebühreneinnahmen für die SRG auf 1.25 Milliarden Franken – für ein Radio-, Fernseh- und Onlineangebot in vier Landessprachen. Hätte SRF die Werbung nach 20h nicht, müssten wir massive Abstriche im Programm machen. Freundliche Grüsse

Richard Schärrer aus Thayngen Das Schweizer Fernsehen zeichnet sich aus durch verspäteten Beginn vieler Beiträge; diese Verspätung wird regelmässig durch offensichtlich lukrative Werbung ausgefüllt. Will das Schweizer Fernsehen dieses Vorgehen noch lange praktizieren?

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Schärrer

Wir sehen das wie Sie: Pünktlichkeit ist wichtig. Das Unternehmen Admeira bewirtschaftet und koordiniert die Werbung, die bei SRF zu sehen ist. Da sich das Werbevolumen oft kurzfristig verändert, ist unser Programm davon betroffen und es kann zu Verspätungen kommen. Auch wenn Verzögerungen ärgerlich sind, können wir auf Werbung nicht verzichten. Sie ist eine wichtige Einnahmequelle und hilft mit, Programmvielfalt im Radio und Fernsehen anbieten zu können.Übrigens folgen unsere Programmankündigungen einer international üblichen Regel: Man rundet immer auf fünf Minuten ab. Das heisst, wenn eine Sendung auf 20.08 Uhr geplant ist, dann steht im Programm 20.05 Uhr. Unserem Publikum ist es lieber, drei Minuten zu warten als zwei Minuten zu spät einzuschalten – das zeigen unsere Erfahrungen.

Wir danken Ihnen für Interesse und wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Markus Pfenninger aus Brugg Warum werden Sendungen bis zu einer Woche vor angekündigt? Nach ca. zwei Tagen ist einem die Voranzeige leid und man nervt sich sehr immer das gleiche wieder ansehen zu müssen!

SRF-Kundendienst: Grüezi Herr Pfenninger, wir bedauern, dass Sie sich über die Ausstrahlung von Trailern ärgern. Das Ziel von Trailern und Einblendern ist es, das Publikum auf künftige Sendungen aufmerksam zu machen oder darüber zu informieren. Da nie das gesamte Publikum einen Trailer sehen kann, gibt es verschiedene Ausstrahlungstermine für denselben Trailer.

Hansruedi Imhof aus Engwang Warum finden bei so vielen Sendungen bei SRF Publikumswettbewerbe statt, mit anrufen und Gebühren von Fr.1.20 pro Anruf.Finanziert sich mit diesem Geld SRF.Die Preise sind ja alle gesponsort von Firmen.SRF kommt mir langsam vor wie ein Spielcasino.

Guy Luginbühl: Guten Abend Herr Imhof

Ich bedauere, dass Ihnen SRF langsam wie ein Spielcasino vorkommt, dass ist natürlich nicht unsere Absicht. Tatsächlich ist es so, dass die Einnahmen aus den Publikumswettbewerben einen relevanten Beitrag an unsere kommerziellen Erträge beisteuern. Dieser Beitrag hilft uns, die signifikanten Rückgänge aus den Werbeerträgen und aus der Senkung der Mediengebühr teilweise zu kompensieren und unser breites Programmangebot weiterhin aufrecht zu halten.

Beste Grüsse Guy Luginbühl

Urs Christen aus Frankfurt am Main Leider ist das online Angebot für Auslandschweizer*innen stark eingeschränkt. Vor allem Sport Übertragungen sind online im Ausland gesperrt. Für den SRF-Satellitenempfang bezahlen wir jährlich 120 SFr. Weshalb ist eine ähnliche Freischaltung (z.B. mit Registrierung und Login) nicht auch für das online Angebot möglich? Für Auslandschweizer ohne Satellitenempfang könnte man ja eine zusätzliche Gebühr verlangen, wenn das rechlich nötig sein sollte. Ich finde, dass ein online Zugriff auf das SRF Programm gerade für Auslandschweizer*innen, welche nicht einfach den Fernseher einschalten können, wichtig ist.

Daniel Bolliger: Lieber Herr Christen, Ausstrahlungsrechte für Sportevents werden üblicherweise für bestimmte nationale Territorien vergeben. Deshalb ist SRF in der Regel berechtigt, Sportinhalte ausschliesslich in der Schweiz auszustrahlen. Das bedeutet, dass die Ausstrahlung von Sportsendungen und -videos sowohl via Kabel und Satellit als auch online auf www.srf.ch und in der SRF Sport App mittels Geoblocking​ technisch begrenzt werden muss – und diese Inhalte folglich nur in der Schweiz empfangbar sind. Mit sportlichen Grüssen Dani Bolliger

Claudia Hartmann aus Winterthur Grüezi mitenand, Seit einiger Zeit stelle ich fest, dass in den Nachrichtensendungen vermehrt Sätze mit merkwürdigen Satzstellungen erscheinen, so wie heute morgen: «Die Firma XXX konnte ihren Umsatz steigern um 11%». Das bringt mich zur Frage, ob die Meldungen neuerdings maschinell generiert werden. Das Verb gehört doch an den Schluss! Eine andere Frage: wieso wurden die Sendungen auf SRF 2 Kultur ab 22 Uhr durch das so langweilige Format «Notturno» ersetzt? Sendungen wie «Fiori musicali» und die Nachtmusik, die jeweils am Mittwoch abend gesendet wurde, waren viel interessanter. Ich vermisse sie!

Fredy Gsteiger: Guten Abend Frau Heizmann, ich gebe Ihnen Recht: Diese Formulierung ist eher unglücklich gewählt und wirkt eher befremdlich. Hingegen kann ich Ihnen versichern, dass wir vorläufig nicht auf maschinell generierte Meldungen setzen und das auch nicht vorhaben. Was Ihre Frage zu «Notturno» betrifft, so kann ich Ihnen – mangels Zuständigkeit für das Angebot von SRF2 Kultur – keine kompetente Antwort anbieten. Mit freundlichen Grüssen

Erich Sonderegger aus Oberegg Hallo SRF, meine Anregung wäre , am Samstagabend wieder wie früher eine Unterhaltungsendung mit Musik, Witz, Spielen, …. Ich erinnere mich es ist sehr lange her an Teleboy , war früher der Renner am Samstagabend.

Martin Boner: Sehr geehrter Herr Sonderegger. Ich nehme diese Anregung sehr gerne entgegen. Leider sind solche Sendungen extrem teuer in der Produktion und in einer Zeit von immer geringeren Mitteln schwer zu realisieren. Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir intensiv an neuen Shows für den Samstag-Abend arbeiten. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner PS: Auch ich vermisse den Teleboy!

Franziska Casagrande aus Winterthur FORUM «...wir sind schon bald wieder am Schluss der Sendung...» Zur Sendung Forum habe ich folgende Frage/Anregung: • Warum ist das Zeitfenster 20.03h – 21.00h so kurz bemessen? Ich rege an, die Sendung Forum bis 22.00h auszudehnen. Ich bin in der Regel Zuhörerin vom Forum am Donnerstagabend. Die Sendung bietet mir Gelegenheit zur Meinungsbildung zu einem bestimmten Thema. – Mich stört der hektische Ablauf der Sendung und dass viele Beiträge der Zuhörenden und Fachleute im Studio abgeklemmt werden und nicht weiterdiskutiert werden. Einige Minuten Musik zwischendurch zum Luftholen wären wohl vertretbar bei einer zweistündigen Sendung. Freundliche Grüsse, Franziska

Raphael Amrein: Liebe Frau Casagrande, Ihr Interesse am FORUM freut uns sehr. Gerne leiten wir Ihren Input an die zuständige Redaktion weiter. Dabei gilt es aber auch zu beachten, dass das Publikum die kompakte Stunde sehr schätzt, aber das ist natürlich immer auch Geschmacksache. Sie sind mit Ihrem Wunsch sicher nicht alleine. Beste Grüsse

Georges A. Pulver aus Wallisellen Wieso wird während des Intro der Nachrichten, z.B. um 08:00 Uhr sowie beim Espresso neuerdings eine unmögliche Musik abgespielt. Diese macht die Sprache für Personen mit Hörgerät und andere Hörbehinderte fast nicht mehr verständlich. Diese Untermalung ist vollkommen sinn- und nutzlos, respektive störend. Bitte unterlasst diese Musik. Besten Dank im Voraus. Georges A. Pulver NB: Ich vermute, dass meine erste Anfrage nicht durchkam. Andernfalls entschuldige ich mich für die zweite Zusendung.

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Pulver

Die Schlagzeilen der Nachrichten und der Sendung «Espresso» sind mit einem Musikteppich unterlegt. Die nachfolgenden Beiträge sind nicht mehr unterlegt. Sie stören sich daran, was wir bedauern. Über Ihre Rückmeldung haben wir gerne die Redaktion informiert.

Wir hoffen, Sie auch in Zukunft bei SRF 1 begrüssen zu dürfen und wir wünschen einen schönen Abend.

Hans-Peter & Luzia Gschwend-Stählinn aus Lachen SZ Vorerst unser Kompliment zur heutigen, mutigen Sendung und einen grossen Dank für die ganze SRF-Crew, die ausnahmslos mit grossem Engagement informiert, recherchiert und klar und deutlich kommuniziert. Wir schauen fast nur SRF1 und SRF2. Was uns weniger gefällt, sind Doku-Soaps (Wer wohnt wo, auf und davon, Familiensache, Mona mittendrin, Motel etc) Das Weekend-Abendprogramm. ist viel zu Ernst. (Krimis, Sturm aufs Capitol, etc.) Wir wünschen uns fröhliche und bunte Shows, Live-Quiz, Satirik, Konzerte, Operetten, lockere Unterhaltung, Theaterspiele (die Schweiz ist ein Volk von Theaterspielern!) Besonders gut sind: Puls, Arena, Club, Meteo, Rundschau

SRF-Kundendienst: Grüezi Frau Gschwend-Stählinn, Grüezi Herr Gschwend-Stählinn! Vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen und die tollen Komplimente. Das geben wir natürlich sehr gerne weiter an die Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen! Umso mehr bedauern wir, dass Sie Dokus nicht viel abgewinnen können und mit unserem Wochenende-Programm nicht zufrieden sind. Ganz grundsätzlich ist es so, dass die Geschmäcker sehr verschieden sind und es schwierig ist, ein Programm zu gestalten, welches dem gesamten Publikum zusagt. Ihre Wünsche geben wir aber gerne weiter.

Fritz Frey aus Spiez Guten Tag Sehe täglich am Abend die Tagesschau um 19:30 h. Was mich oft stört , ist dass die Sendung ( inkl. Meteo ) nicht um 19:59 zu Ende ist , oft dauert die Sendung mit dem Meteobeitrag eine bis zwei Minuten bis nach 20:00 h . Das heisst , wenn ich genau um 20:00h auf Tele Züri / Tele Bärn usw. umschalten möchte , verpasse ich den Anfang der Sendung da « Meteo « nicht genau vor 20:00 h zu Ende ist . Frage : warum ist die Meteosendung nicht vor 20:00h fertig ? Freundliche Grüsse Fritz Frey

Susanne Demuth: Sehr geehrter Herr FreyVielen Dank für Ihr Mail.Auch uns ist Pünktlichkeit ein Anliegen, und wir setzen alles daran, unsere Sendungen zu den angekündigten Zeiten auszustrahlen. Es gibt allerdings Situationen, in denen wir aus inhaltlichen Gründen vom «Fahrplan» abweichen. So kann es sein, dass die Hauptausgabe der «Tagesschau» aufgrund des aktuellen Weltgeschehens kurzfristig um einige Minuten verlängert werden muss. In diesem Fall hat die Information Vorrang vor Pünktlichkeit.Auch bei anderen Livesendungen wie z. B. «Happy Day» oder bei Sportübertragungen kann es passieren, dass die Sendung länger als geplant dauert. Wir versuchen zwar, die Verspätung im Laufe des Abends aufzuholen, das ist jedoch leider nicht immer möglich.Übrigens folgen unsere Programmankündigungen einer international üblichen Regel: Man rundet immer ab auf die nächsten fünf Minuten. Das heisst, wenn eine Sendung um 20.08 Uhr geplant ist, dann steht im Programm, sie beginnt um 20.05 Uhr. Die Erfahrung zeigt, dass es dem Publikum lieber ist, drei Minuten zu warten, als zwei Minuten zu spät einzuschalten.Wir würden uns freuen, wenn diese Zeilen etwas zur Klärung beitragen konnten und wir Sie auch weiterhin bei unserem Programm begrüssen dürfen.Freundliche Grüsse Susanne Demuth

Ruedi Gygax aus Ostermundigen Liebes srf.ch Gebt Euren Tagesschau- Moderatorinnen mehr Jahresbudget für modischere Kleider ! Die hübsche Cornelia Bösch trägt (wie ihre eigene Grossmutter) zu viele dunkle bordo, grüne od. violette Blusen, kombiniert mit immer den gleichen Lederjupes oder Kunstleder Hosen ... Die hübsche Bigna Silberschnitt war noch nie modisch angezogen. Zuviel Wollkleider... Auch wäre eine eine modische Frisur besser zu Ihrem sehr hübschen Gesicht ! Vielleicht sollte Ihrem Mode & Stylingteam ein anerkannter Designer behilflich sein. Ev. Guido Mario Kretschmer/ Albert Kriemler (?) etc. Bitte schaut mal die Konkurrenz an ARD Judith Rakers etc. Sorry für den etwas direkten Wunsch. Mit freundlichen Grüssen Ruedi Gygax

Bigna Silberschmidt: Sehr geehrter Herr Gygax

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir werden von einem professionellen Stylingteam beraten, das sich mit aktuellen Trends auseinandersetzt. Dass diese Auswahl nicht den Geschmack von jedem/jeder Zuschauer:in treffen kann, versteht sich von selbst. Geschmäcker sind einfach verschieden, das war schon immer so. Besten Dank Ihnen für's Zuschauen und alles Gute, Bigna Silberschmidt

Ursula aus Spiez SRF1 für alle oder v.a. für Autofahrer? Es ist stossend, dass unzählige Male pro Tag den Autofahrenden «Gute Fahrt» gewünscht wird. Wollen Sie das Autofahren und Klimaprobleme noch verstärken? Wie wäre es mit: «Danke an alle, die zu Fuss gehen, den ÖV nehmen» oder gar «vergnügt zu Hause sind oder von dort arbeiten» ? Die ewigen Staumeldungen nehmen zu – der motorisierte Privatverkehr (MIV) auch. Es ist deprimierend täglich zu hören, wie unvernünftig Leute sich weiterhin verhalten. Nicht mal die Megastaus am Gotthard an Ferientagen lassen sich mit Staueldungen eindämmen. Als Alternative wird von SRF1 z.B. die Fahrt über den St. Bernhard erwähnt: Umwege fahren, noch mehr Benzinverbrauch, Lärm, Feinstaub, etc. Gibt es für Sie keine besseren Alternativen? z.B. «die Fahrt von X nach Lugano dauert nur ....» Alternativen könnten auch sein: «Bitte kombinieren Sie mehrere Fahrten möglichst mit nur einer». Müssten die Leute nicht für ein intelligentes Verhalten motiviert werden? Schlechtes Beispiel: am Morgen Fahrt einzig für Gipfeli einkaufen. Später: Kinder zur Schule chauffieren. Am Nachmittag zur Post fahren. Am Abend ein Besüchlein machen. Sieht SRF die Mitverantwortung in solchen Puntken? Wie wäre es, Verkehrsmeldungen nur noch auf Gefahrensituationen zu beschränken und die ewigen Staumeldungen wegzulassen? Jede Person, die Auto fährt, weiss doch, dass jederzeit, auch unangemeldet, Staus vorkommen können. Ich wünsche sehr, dass SRF1 hier gründlich über die Bücher geht. Mit freundlichen Grüssen Ursula Talib – Benz

Raphael Amrein: Liebe Ursula, wir nehmen Deine Kritik zur Kenntnis und leiten sie auch an die verantwortlichen Stellen weiter. Grundsätzlich gilt aber festzuhalten, dass sehr viele Radiohörer:innen diesen Service sehr schätzen, zumal nun mal viele Radiohörer:innen die Sendungen im Auto mitverfolgen. Über Themen wie Klima und Verkehr berichtet SRF regelmässig auf allen Kanälen, diese Themen nehmen wir natürlich sehr ernst. Beste Grüsse

Beat Münch aus Spiegel Guten Abend Wieso wird im Nachtprogramm von SRF Info 10vor10 x-mal wiederholt, nicht aber die Haupttagesschau von 19:30 ? freundliche Grüsse Beat Münch

Regula Wirz: Guten Abend Herr Münch. Wir konzentrieren uns im Nachtprogramm auf SRF info auf die Wiederholung der jeweils aktuellsten News-, Sport- und Meteo-Sendung. Im Falle der News ist das 10vor10.

Hana und Jörg Müller aus Walenstadt Warum keine infos von ausserhalb Europa? Z b. Corona in brasilien. Von dort kann man lernen

Reto Gerber: Sehr geehrte Hana Müller, sehr geehrter Jörg MüllerIn der Tat lässt sich aus Erfahrungen in anderen Ländern lernen. Der Grund, weshalb wir mehrheitlich über Länder in Europa berichten, ist zum einen, dass sie der Schweiz betreffend Gesundheitswesen, Demografie und auch politischem Umfeld in aller Regel ähnlicher sind als Länder, die weiter entfernt sind. Zum anderen, dass das Interesse von Seiten des Publikums bei unseren Nachbarländern typischerweise etwas höher ist.Dennoch berichten wir durchaus auch über die Entwicklung in Ländern ausserhalb von Europa: Über Brasilien unter anderem am 4. August in der Tagesschau, über Südafrika am 26. Dezember bei Tagesschau und 10vor10, am 27. Dezember bei der Tagesschau.Selbstverständlich werden wir weiterhin wert darauf legen, dass wir nicht zu lokal denken, sondern global – und auch entsprechend breit publizieren.

Rahel Tschopp aus Davos liebes srf-team; die volksschule steht in einem wandel, sie muss antworten finden auf die gesellschaftlichen herausforderungen. ich wuensche mir von euch, dass ihr ueber mutige schulen berichtet, die neue wege gehen – und zwar mit fairem blick. das waere so wichtig, da die gesellschaft die „alte“ schule nach wie vor einfordert. bitte: service public fuer die zukunft unserer jugend…

Regula Messerli: Guten Abend Frau Tschopp! Danke für Ihre Anregung. Die nehme ich sehr gerne mit. Haben Sie die Tagesschau von heute Abend gesehen? da haben wir gerade berichtet über die Lehrpläne der Volksschule, über die Digitalisierung als Schulfach in den verschiedenen Stufen – selbst bei den Kleinsten. Das Thema Schule wird uns ganz sicher weiter beschäftigen. Freundliche Grüsse!

Bernadette Schafroth Wieso folgen die Nachrichten alle 30 Minuten. Würde es stündlich (immer zur vollen Stunde) nicht reichen? Danke für diese spezielle Sendung.

Sonja Hasler: Liebe Frau Schafroth – danke herzlich für Ihre Frage! Sie ist natürlich berechtigt. Grundsätzlich ist es so, dass gerade am Morgen viele Menschen nur 15 Minuten, eine halbe Stunde oder maximal ein Stunde Radio hören, wenn sie Zähneputzen, im Auto oder im Tram zur Arbeit fahren. Darum werden die Sendeinhalte am Morgen häufiger wiederholt. Hilft das als Erklärung? Alles Gute und beste Grüsse, Sonja Hasler SRF 1

Beat Truffer aus Adliswil Wieso gibt es die App „SRF PLAY“ nicht auf Anroid TV? Dito für SRF NEWS. SRF PLAY funktioniert auch!

Benedikt Vögtli: Guten Abend Herr Truffer. Die Play SRF App gibt es leider (noch) nicht auf Android TV. Nähere Informationen dazu können Sie in diesem Artikel nachlesen. Die SRF News App ist mehr für die mobile Nutzung gedacht und läuft darum nicht auf Android TV, dafür aber auf allen gängigen Android Mobilgeräten.

Thomas Germann aus Walkringen Es ist eine Unsitte geworden in die laufende Musik hinein zu sprechen. Liebe Grüsse Th. Germann

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Germann

Unsere Moderatorinnen und Moderatoren sind bewusst dazu instruiert, auf die Dynamik von Musiksendungen zu achten. Der sogenannte «Ramptalk» (Moderation über Intro) ist ein Gestaltungselement, genauso wie die Abmoderation. Klar ist, dass sie besonders melodiöse Intros oder sanfte Outros eher für sich selber sprechen lassen; bei rhythmischen und schnellen Intros liegt es aber durchaus im Ermessen der Moderation, die Takte für ein paar Worte und damit für die Dynamik der Sendung zu nutzen.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Salah Boukhaoua aus Chur Geschätzter SRF Ich schaue regelmässig Sport. Mountainbike, Ski, Tennis, Langlauf, Ski, Olympia, Fussball WM und vieles mehr. Es kam dieses Jahr oft vor, dass der Ton leicht früher kam als das Bild. Wenn der oder die Kommentator/in kurz vor der Zielankunft des Skifahrers weiss ob er schneller ist oder das Tor im Fussball kurz vorher ankündet ist das nicht so toll. Ich mag die Kommentatoren des SRF aber so zu schauen geht fast nicht. Meine Frage: Prüft ihr das bei jeder Sendung? Wie kann das passieren? Macht eine regelmässige Prüfung hier nicht Sinn? Liebe Gruass Salah

Daniel Bolliger: Liebe Frau Boukhaoua, der Ton und das Bild kommen oft nicht auf dem selben Weg nach Zürich und werden bei uns im Studio zusammengesetzt. Der von ihnen angesprochene Test wird immer vor der Sendung durchgeführt. Allerdings kann es während der Sendung zu einer Verschiebung kommen, welche wir aber jeweils so schnell wie möglich anpassen, weil auch wir der Meinung sind, dass es enorm wichtig ist, dass Bild und Ton synchron über den Sender gehen. Mit sportlichen Grüssen Dani Bolliger

Beatrice Frischknecht aus Amriswil Guten Abend, es wäre schön, wenn wieder eine zusätzliche Quizsendung ins Abendprogramm aufgenommen würde. Früher war Z.B. auch noch am Mittwoch Quizabend:+1:. Schönen Abend B. Frischknecht

Martin Boner: Sehr geehrte Frau Frischknecht. Durch eine Umstellung im Programm musste das Mittwoch-Quiz leider den Sendungen «Rundschau» und «Reporter» Platz machen. Dafür können wir mit «1 gegen 100» immer wieder auch am Samstag-Abend für Quiz-Spannung sorgen. Dazu kommen auch andere Quiz-Shows wie zum Beispiel das «Retroquiz», welches wir im Sommer ins TV gebracht haben. Und wir arbeiten intensiv an weiteren Formaten wie zum Beispiel «Game of Switzerland», in welchem sich mehrere Teams ein spannedes Rennen durch die Schweiz liefern und dort auch mit Wissen über unser Land glänzen müssen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spass mit unserem Programm. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

Roland Pfeiffer aus Basel Es gibt viel zu wenig kritische Berichterstattung über Impfverweigerung. Aufgrund der immer noch und wieder mehr dramatischen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem von Allen, sollte viel mehr Stimmen Gehör verschafft werden, die unterstreichen, dass es sich eben beim Impfen NICHT nur um eine «persönliche Entscheidung» handelt – so, als hätte die Entscheidung keinerlei Konsequenzen für andere, die man als Ungeimpfter verstärkt anstecken kann, und für die Behandlungsmöglichkeiten der nicht an Covid Erkrankten. Es ist Zeit, dass sich die Mehrheit aus der «Geiselhaft» einer Minderheit befreit, und ein mutigerer Journalismus, als einer der nur «neutral» erzählt, was passiert, könnte dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.

Gregor Sonderegger: Lieber Herr Pfeiffer, wir haben immer wieder auf den aktuellen Stand der Wissenschaft und Forschung hingewiesen, wir haben auch immer wieder über den Impfstatus von Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen berichtet und sie können sich bei uns auch jederzeit die aktuellsten Daten und Informationen beschaffen. Unsere Aufgabe ist es aber nicht eine “Impfkampagne” zu lancieren oder politische Forderungen zu stellen, sondern wir müssen neutral und ausgewogen und vor allem faktenbasiert berichten.

Zu Impfverweigerern kann ich Ihnen übrigens sehr den Schlussbeitrag in der heutigen Tagesschau empfehlen…

Thomas Niederberger aus Emmenbrücke Hallo SRF Im Tagesschau-Studio ist die Leiste überhalb des Monitors nicht sauber montiert. Sie löst sich auf der rechten Seite, was sehr nervt. Das ist schon sehr lange so! Sieht das niemand? Ich bin gespannt ob das Pult repariert wird…

Regula Messerli: Sehr geehrter Herr Niederberger, danke für Ihre Anregung! Ich werde mir das anschauen bzw den Verantwortlichen weitergeben. Hoffentlich müssen Sie sich nicht mehr lange ärgern... Freundliche Grüsse!

Marco Sandri aus Seuzach Schade, dass SRF in allen Info-Sendungen das Thema Corona immer reisserischer darstellt. Das ärgert much extrem und motiviert mich des Öfteren auf andere Sender zu wechseln.

Gregor Meier: Grüezi Herr Sandri. Ich bedaure, dass Sie unsere Coronoa-Berichterstattung als reisserisch empfinden. Wir orientieren uns an den Fakten und gegenwärtig sind die Ansteckungszahlen nun einmal sehr hoch und es droht eine Überlastung der Spitäler. Wir wollen korrekt informieren und niemandem Angst machen – aber eben auch die Lage nicht verharmlosen.

S. Keusch aus Pfäffikon Guten Abend Es ist mir schon seit längerem aufgefallen, dass zu diversen medizinischem Themen, v.a. natürlich zu infektiologischen Themen, aber auch anderen Themen, meist nur noch Journalisten der Wissenschaftsredaktion kommentieren. Oftmals eine schwache Leistung und vor allem Kommentare von Personen ohne praktische Erfahrung, was der Qualität der Berichterstattung meines Erachtens nicht förderlich ist. Für mich sieht dies vor allem nach einer kostensparenden Massnahme aus. Ich würde mir wieder qualitativ bessere Berichterstattung wünschen. Freundliche Grüsse Dr. med. S. Keusch

Thomas Häusler: Guten Abend Herr Keusch, dass Mitglieder der Wissenschaftsredaktion Einschätzungen zu Corona-Fragen abgeben, ist keine Sparmassnahme, sondern ein bewusster Entscheid. Wir beschäftigen uns intensiv mit dem Thema, lesen auch sehr viel Primärliteratur, tauschen uns mit Wissenschaftlern und Ärztinnen aus und wir haben auch eine wissenschaftliche Ausbildung. Wir haben quasi eine integrierende Funktion verschiedener Fachmeinungen – dies wird von vielen Hörerinnen und Hörern geschätzt. In vielen Berichten kommen bei uns aber auch die Fachleute direkt zu Wort – das ist natürlich auch sehr wichtig. Freundliche Grüsse, Thomas Häusler

Yi Liu aus Flurlingen Anliegen: Bitte zensiert Bilder/Filmausschnitte, wie Fische getötet werden, Tiere am leiden sind oder ein Fussballer auf dem Boden um sein leben kämpft! Ansonsten machen Sie einen super Job.

Gregor Sonderegger: Vielen Dank für Ihre wichtige Bemerkung. Wir sind hier generell sehr zurückhaltend und haben in unseren publizistischen Leitlinien klare Regeln, wann wir welche Bilder zeigen. Wir überlegen uns jeweils sehr genau, welche Bilder wir zeigen können, wann wir vor der Ausstrahlung einen Hinweis machen und wann wir Bilder gar nicht zeigen. Bei Live-Übertragungen allerdings können wir das natürlich im ersten Moment nicht immer steuern, da die Bilder häufig ja nicht von uns selbst produziert werden. Im Nachgang aber können wir das natürlich sehr wohl tun. Sie finden unsere Leitlinien übrigens auch auf unserer SRF-Seite: https://publizistische-leitlinien.srf.ch/, Link öffnet in einem neuen Fenster

Uschi Merz aus Hallau Gerne schaue ich spiele der Nati und höre dazu aber lieber den Kommentar von SRF 3 als den Fernsehkommentator. Dazu bin ich gezwungen, den Ton am Fernseher stumm zu schalten und den Radio einzuschalten. Aergerlich ist aber, dass Ton und Bild dann nicht mehr synchron sind. Der Radio ist ca. 30 Sekunden voraus. Könntet Ihr nicht den SRF 3 Ton auf die 2. Tonspur des Fernsehers nehmen? Viele Fussballfans würden sich unsäglich freuen. Danke für die Antwort.

Susan Schwaller: Guten Abend Frau Merz

Live-Übertragungen im Fernsehen und im Radio funktionieren anders. Den Radio-Hörenden beschreiben die Kommentatorinnen und Kommentatoren das Geschehen auf dem Platz, weil ihnen das Bild fehlt. Im Fernsehen muss nicht jede Szene kommentiert sein, weil die Zuschauenden das Bild haben. Wir trennen die zwei Kanäle und die entsprechenden Übertragungen ganz bewusst.

Hanspeter Epprecht aus Ettenhausen Es kommen zuviele Ländlerformate daher, seis auf SRF1, SRF 2 oder SRFInfo. Ebenfalls einer gegen Hundert, zweimal Specials, wer braucht das. Aber wo bleiben die Rockfilme, Rockvideos-Konzerte aus den 60, 70- und 80er Jahren ? Auch wir älteren Rockfans haben Anrecht auf Konzerte, wies andere Sender auch machen. Keine Stones, keine Pink-Floyd, keine Eagles Konzertmitschnitte einmal auf SRF-Info oder auf den anderen zwei Kanälen ab 2200 Uhr oder auch mal etwas später. Warum bringt das Schweizer-Fernsehen es nicht fertig, ausser Ländler, Volksmusiksendungen mit dem ZDF oder ORF auch mal richtig gute alte Rockkonzerte zu zeigen ? Anregung: 2 – 3 Mal pro Monat, ich gehe davon aus, dass das nicht viel teurer ist als unsere samstäglichen Volksmusik-und Schlagersendungen !!! Danke für die Rückmeldung Hanspeter Epprecht, 8356 Ettenhause

Tom Schmidlin: Guten Abend Herr Epprecht, als Rock-Fan kann ich ihr Anliegen durchaus verstehen. Leider gehören wir beiden nicht zur grossen Masse der Zuschauenden. Rock-Konzerte im TV stossen nicht auf grossen Anklang und sind ganz klar ein Nischenprodukt. Aber wir senden zu gegebenem Anlass durchaus auch mal mehrere Konzerte hintereinander oder programmieren eine ganze Rock-Nacht auf SRF zwei. Dennoch: Mehr Menschen haben mehr Freude an Schlager- und Volksmusik. Das muss man nicht verstehen, aber wohl akzeptieren.

Samuel Schindler aus Hallau Im Krimi, Wilder, sollte deutlicher gesprochen werden! (Verschiedene Lautstärken und zum Teil undeutlich gesprochen)

Urs Fitze: Lieber Samuel Schindler

Dieses Feedback erhalten wir in der Tat öfters und wir nehmen es sehr ernst. Die Gründe für die teils schlechte Verständlichkeit sind jedoch vielfältig. Die Regie achtet bereits bei der Inszenierung und Arbeit mit den Schauspieler*innen auf eine deutliche Aussprache. In der Tonmischung legen wir grossen Wert darauf, dass die Musik und die Umgebungsgeräusche im Hintergrund bleiben. Was wir nicht beeinflussen können, ist die Einstellung an den Geräten, auch das kann ein Grund sein für ungenügende Tonqualität. Gerade in der letzten Staffel von Wilder haben wir uns intensiv mit dieser Problematik auseinandergesetzt. Haben Sie auch bei den aktuellen Folgen Mühe mit der Verständlichkeit? Ich danke Ihnen für Ihr Feedback und wünsche weiterhin viel Vergnügen mit unseren Serien. Mit bestem Gruss. Urs Fitze, Leiter Fiktion

Eduard Bourloud aus Ipsach Guten Tag In den letzten zwei bis drei Jahren habe ich drei Mal bei «Mail ins Studio» von der Sendung auf SRF 1 «Mundartrubrik» die Frage nach der Herkunft von meinem Namen «Bourloud» gefragt. Leider ist mir die Frage, wo man das allenfalls bei RTS nachfragen könnte auch nicht beantwortet worden. Und leider habe ich keine Screenshots gemacht von meinen Anfragen. Da fragt man sich, ob es überhaupt noch Sinn hat ein Mail zu schreiben. Besten Dank für Ihre Mühe. Eduard Bourloud

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Bourloud

Unsere Namensexperten haben immer sehr viele Anfragen betreffend Namen. Es kann jeweils eine Weile dauern, bis Ihr Name besprochen wird. Sie können sich direkt an die Redaktion wenden unter mundart@srf.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster Ob RTS auch eine solche Rubrik hat, können wir Ihnen nicht sagen.

Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Hugo Camenzind aus Brunnen Können wir die Fernseh- und Radiogebühren auf ein Sperrkonto einzahlen bis die SRF-Führung wieder vernünftige Sendungen zusammenstellt und ausstrahlt und nicht nur immer Xmal Wiederholungen zeigt? Was an Weihnachten bis 2. Januar unter Verantwortund der Direktorin geboten wirde ist Spott und Hohn!! Zum Glück kann man auf andere Sender wechseln.

Ursula Gabathuler: Lieber Herr Camenzind

Schade, sind Sie mit unserem Programm nicht zufrieden. Die Programmgestaltung ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Viele wünschen Unterhaltung, andere mehr Politik, Wirtschaft oder Sport. Damit wir ein Programm für alle gestalten, sind Meinungen und Rückmeldungen für uns so wichtig. Sie ergänzen unsere Analysen.

Wiederholungen gibt es während des ganzen Jahres in unseren Programmen, und nicht nur bei uns – alle Sender mit Vollprogramm zeigen Wiederholungen. Dafür gibt es einen wirtschaftlichen Grund: Eigenproduzierte Sendungen sind aufwändig zu realisieren und kosten viel Geld.

Wiederholungen geben zudem vielen Menschen die Möglichkeit, das Programm zu geniessen, was uns wichtig ist.

Urs Bühler aus Hochdorf grüezi ist es im Radio wirklich nötig/sinnvoll stündlich oder öfters den Stand des SMI / Dow Jones und die Kurse des Euro und US-Dollars zu melden? Dies sind doch Infos, die die interessierten Personen mit Leichtigkeit auf ihrem Smartphone a rufen können. Freundliche Grüsse Urs Bühler

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Bühler, das Thema beschäftigt uns selber auch und wir diskutieren darüber: Sind Börsen- und Wechselkursmeldungen noch zeitgemäss. Sie haben natürlich recht: All jene, die sich beruflich oder als Privatanleger mit der Thematik befassen, beziehen diese Informationen aus anderen Kanälen. Es gibt aber – wie uns Publikumsbefragungen zeigen – auch sehr viele, für die solche Informationen nicht entscheidend sind, die aber dennoch einen kurzen «Statusbericht» schätzen, sozusagen der Allgemeinbildung haben oder um sich ein ungefähres Bild über die Wirtschaftsentwicklung zu machen. Oder mitunter ganz konkret: Wenn jemand in naher Zukunft Ferien in einem Euroland oder im Dollarraum plant, interessiert die Wechselkurzentwicklung, zumindest vorübergehend. Mit freundlichen Grüssen

Rosemarie Käser-Podzorski aus Erlinsbach Beim Echo der Zeit wurde in den vergangenen Monaten enorm gespart, es hat regelmässig «kostengünstige Füller» anstelle der wichtigen politischen Beiträge (international und national). Beispiel: 9.1.2021 Beitrag über ein Buch zum Thema «Improvisieren». Als erfahrene Medienfrau eines Verlages bin ich sehr enttäuscht, dass die über Jahrzehnte äusserst wichtige Aufgabe des Echo der Zeit heute stark zurückgeschraubt wurde. In Gesprächen mit etlichen RadiohörerInnen sind wir uns einig, dass diese wichtige Sendung stark an Qualität und politischer Aktualität verloren hat. Diese Kritik betrifft nicht die Leitung der Sendung sondern der enorme Spardruck, der sich so auswirkt dass die Sendung viele Zuhörer verliert.

Fredy Gsteiger: Guten Abend Frau Käser-Podzorski, ich kann Ihnen versichern: Beim «Echo der Zeit» wurde nicht gespart. Und es ist auch nicht vorgesehen, das zu tun. Es handelt sich um unsere Radio-Flaggschiffsendung, auf die wir stolz sind und die Ihr Qualitätsniveau halten soll. Das uns das gelingt, hat übrigens neulich auch die Universität Zürich in ihrem Medien-Qualitätsmonitoring bestätigt. Aber es ist natürlich immer so, dass nicht jeder Beitrag bei allen Anklang findet. Ich kann durchaus verstehen, dass Ihnen persönlich das Gespräch mit dem Autor eines Buches zur Improvisation nicht gefallen hat, doch das spricht nicht gegen das Interview. Der Schwerpunkt des «Echo der Zeit» liegt bei der Berichterstattung über die internationale Politik und Wirtschaft und über das Wichtigste aus dem Inland. Es sollen aber gelegentlich auch Nischen bleiben, in denen wir die Gelegenheit nutzen, ein Thema aufzugreifen, das nicht notgedrungen «Breaking News» darstellt. Auch das, also den Blick mal jenseits des journalistischen Scheinwerferlichts schweifen zu lassen, gehört zum «Echo der Zeit». Mit freundlichen Grüssen

Roger Lehmann aus Urtenen-Schönbühl Warum überlässt man es den einzelnen Tagesschau-Sprechern resp. Sprecherinnen, wie sie die Informationen vortragen? (Als Clown wie Florian Inhausen mit unerträglichem Sauglattismus oder sachlich wie Franz Fischlin).

Regula Messerli: Guten Abend Herr Lehmann, jede Moderatorin und jeder Moderator hat einen eigenen Stil und das ist so gewünscht: das sind Menschen und Charaktere, die mit grosser Sachkenntnis und Engagement arbeiten! Gerade für die Sprachkunst von Florian Inhauser gibt es immer wieder Komplimente und positive Zuschriften. Freundliche Grüsse!

Markus Pfenninger aus Brugg Eine Sendung ist auf zum Beispiel auf 20.05 Uhr im Programm. Tatsächlich beginnt die Sendung erst bis zu fünf Minuten später. Dies kommt sehr viel vor! Ist das Problem erkannt? wird dem Abhilfe geschaffen?? Gruss Markus Pfenninger

SRF-Kundendienst: Grüezi Herr Pfenninger, wir setzen alles daran, unsere Sendungen zu den angekündigten Zeiten auszustrahlen. Es gibt allerdings Situationen, in denen wir aus inhaltlichen Gründen vom «Fahrplan» abweichen. So kann es sein, dass die Hauptausgabe der «Tagesschau» aufgrund des aktuellen Weltgeschehens kurzfristig um einige Minuten verlängert werden muss. In diesen Situationen hat die Information Vorrang vor Pünktlichkeit. Auch bei anderen Livesendungen wie etwa «Happy Day» oder bei Sportübertragungen kann es passieren, dass die Sendung länger dauert als geplant. Wir versuchen zwar, die Verspätung im Laufe des Abends aufzuholen, das ist jedoch leider nicht immer möglich.Unsere Programmankündigungen folgen einer international üblichen Regel: Man rundet immer auf fünf Minuten ab. Das heisst, wenn eine Sendung auf 20.08 Uhr geplant ist, dann steht im Programm 20.05 Uhr.

Beatrice Mühle aus Basel 1. Frage : Wäre es möglich ein Morgen- oder Mittagsmagazin, ähnlich wie ARD/ZDF, RTL, einzuführen. Auch für die Schweiz gäbe es sicher viele interessante Themen. 2. Frage : In der Tagesschau fehlt mir in der aktuellen Corona-Zeit die tagesaktuellen statistischen Zahlen, leider ebenfalls ähnlich den deutschen Sendern. Vielen Dank

Gregor Sonderegger: Vielen Dank für Ihre Anregung. Zu 1: ARD und ZDF sind je schon einzeln deutlich grösser als SRF und selbst die beiden wechseln sich wochenweise mit dem Morgenmagazin ab. Solche Sendungen kosten leider sehr viel Geld. Zu Ihrer zweiten Frage: Wir bringen immer wieder mal die aktuellen Corona-Zahlen – allerdings nur dann, wenn sich eine signifikante Entwicklung/Veränderung ergibt. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, die Zahlen jeden Tag einfach so zu publizieren. Aber das eine oder andere Mal mehr hätten wir die Zahlen durchaus auch nennen können, das haben wir auch intern schon diskutiert und festgestellt.

Julian Gerber aus Sursee Die Berichterstattung zu «Corona» erscheint mir nicht ausgewogen: Weshalb kommen bei SRF keine international anerkannten Wissenschaftler/innen mit kritischem Standpunkt zum Thema zu Wort?

Thomas Häusler: Guten Abend Herr Gerber, wir bemühen uns sehr, ausgewogen zu berichten und befragen Wissenschaftler, die kompetent sind. Manche Personen, die sich kritisch äussern, können dies leider nicht mit fundierten wissenschaftlichen Argumenten untermauern. Bei der gesellschaftlichen und politischen Diskussion über Corona, z.B. die Abwägung des Pro und Contra von Massnahmen, sollen alle Sichtweisen zu Wort kommen. In wissenschaftlichen Fragen gibt es auf jeden Fall auch verschiedene Einschätzungen, aber manche sind zu wenig mit Fakten untermauert. Freundliche Grüsse, Thomas Häusler

Käthi und Charles Nicol aus Möriken Hallo zusammen srf spart ja an allen Ecken und Kanten! Warum nicht auch bei Sport-Co-Kommentatoren, sogenannten Experten??? Danke für Ihre Antwort

Daniel Bolliger: Liebe Familie Nicol, Das ist ein Thema, das generell sehr viele Sportfans beschäftigt: Wie viel Kommentar soll sein? Es gibt jene, die möglichst viel von den Kommentatoren hören möchten, und solche, die lieber wenig hören möchten, um sich auf das Geschehen am Bildschirm zu konzentrieren. Eine Gratwanderung also, die unsere Redaktionen laufend diskutieren.

Da es beim Sportkommentar für viele um mehr als reine Zahlen und offensichtliche Fakten geht, arbeiten wir bei Disziplinen mit grossem Publikum sowie bei komplexen Sportarten wie Golf oder Snowboard mit zwei Kommentatoren: also mit einem Reporter/Journalist und einem Experten aus der entsprechenden Sportart als Co-Kommentator. Dieses Teamwork hat das Ziel, die Sportberichterstattung für alle Schichten des Publikums interessant zu gestalten: für Laien wie für Experten. Mit sportlichen Grüssen Dani Bolliger

Marina Margadant aus Zernez Geschätztes Team SRF: Die Schweiz ist ein wunderschönes Land. Jeder Kanton hat seine Schönheit, seine Eigenheiten, seine Spezialitäten, seine Bräuche, seine Kultur. Eine Sendung, wo jeder unserer Kantone vorgestellt werden mit schönen Bildern, informativ und mit einem Hauch Kultur, wäre eine wunderbare Sache. Mir fehlen so schöne Dokumentationssendungen über unsere schöne Schweiz. Lieben Dank und ich grüsse Sie alle Marina Margadant

Martin Boner: Sehr geehrte Frau Margadant. Es gibt eine solche Sendung im TV-Programm von SRF. Wir widmen der Schweiz, den Kantonen und Regionen sogar drei mal pro Jahr einen ganzen Samstag-Abend: In «SRF bi de lüt – live» dreht sich alles um unser Land, seinen Regionen und den Menschen, die dort zuhause sind. Letztes Jahr kamen die drei Sendungen aus Andermatt UR, Murten FR und Päffikon ZH. Dieses Jahr werden wir aus Fiesch VS, Olten SO und Sörenberg LU senden. Die Sendung aus Fiesch wird bereits am SA 29.1. ausgestrahlt. Schauen Sie doch mal rein. Ich würde mich freuen. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

Eduard Schaller aus Baar Der Sport hat einen zu grossen Stellenwert (Mengenmässig und Priorität) im SRF. z.B. Tagesschau Hauptausgabe Sonntag: die erste Meldung über den Tod eines Motorrad Rennfahrers. Es gibt keine Sendung über die sozialen und wirtschaftlichen Kosten, verursacht durch den Sport. Quantität der Krimis ist zu gross und extrem langweilig, nicht real.

SRF-Kundendienst: Guten Tag Herr Schaller, wir bedauern, dass Sie den Eindruck haben, der Sport habe zu viel Priorität. Ihren Input, auch über die sozialen und wirtschaftlichen Kosten des Sportes zu berichten, nehmen wir gerne auf. Wir haben das in der Vergangenheit schon gemacht und werden sicherlich dranbleiben an diesen Themen.

Mike Oxlong aus Spreitenbach Was muss man machen um bei Srf arbeiten zu können?

Andrea Hemmi: Lieber Herr Oxlong, schön, dass Sie sich für SRF als Arbeitgeberin interessieren. Insgesamt arbeiten rund 3100 Personen an den verschiedenen Standorten bei SRF in ganz unterschiedlichen Berufen. Sie können sich deshalb sicher vorstellen, dass es den einen Weg nicht gibt, um bei uns zu arbeiten zu können. Je nach Ausbildung, Erfahrungen und Interessen, die Sie haben, kommen auch ganz unterschiedliche Berufe in Frage. Ich empfehle Ihnen deshalb unsere Stellenseite im Internet unter jobs.srf.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster. Dort finden Sie neben Sie neben aktuellen Stellenausschreibungen auch viele Hintergrundinformationen zu unseren Berufsbildern, Einstiegsmöglichkeiten oder dem Bewerbungsprozess. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen. Mit herzlichen Grüssen nach Spreitenbach!

Michael Schmid aus Emmenbrücke Wieso ist die SRF so extrem regierungsfreundlich und unkritisch? 90% des Problems mit Covid ist longcovid. Davon hört man in weniger als 0.1% der Beiträge etwas. Will man dem Bundesrat damit einen Gefallen machen?

Dominik Meier: Lieber Herr Schmid. Danke für den Input. Der Vorwurf, wir seien zu regierungsfreundlich kommt regelmässig von beiden Seiten: Von derjenigen Seite, die sich strengere Massnahmen wünscht. Aber auch von derjenigen Seite, die die bestehenden Massnahmen für übertrieben hält. Betreffend Long Covid kann ich Sie gerne auf das heutige Gespräch meiner Kollegin Nathalie Christen von heute mit Bundesrat Alain Berset verweisen: https://www.srf.ch/news/schweiz/berset-im-interview-wir-haben-immer-auf-symbolmassnahmen-verzichtet Liebe Grüsse, Dominik Meier

Martin Hutter aus Magliaso Ich habe nie verstanden warum ein Interview das währen einer in Hochdeutsch geführten Sendung auf Dialekt gemacht wird. Ich nehme an das die Sendung in Hochdeutsch geführt wird damit nicht «Deutschschweizer» auch verstehen um was es geht, aber was die Frau/der Herr im Interview gefragt wird resp. antwortet soll die nicht «Deutschweizer» nicht interessieren? Möchte gerne mal die Logik verstehen. Besten Dank, gute Sendung Martin Hutter

Bigna Silberschmidt: Lieber Herr Hutter

Vielen Dank für Ihre Frage. Tatsächlich werden in 10vor10 Beiträge in Hochdeutsch ausgestrahlt und auch die Moderationen sind auf Hochdeutsch, damit sie von möglichst vielen Zuschauer:innen verstanden werden. Die Studiogespräche werden allerdings – sofern der Gast Schweizerdeutsch spricht – auf Schweizerdeutsch geführt. Die meisten Interviewpartner:innen können sich in ihrer Muttersprache, in ihrem Dialekt, am besten ausdrücken. In einer Live-Situation, wo auch Spontaneität gefragt ist, kann das helfen, etwas Druck zu nehmen, auch Emotionen kann man meist ebenfalls besser in der Sprache ausdrücken, die einem am nächsten ist. Das kann also auch zu einer besseren Qualität des Gesprächs führen. Andere Sendungen wie die Tagesschau werden ganz in Hochdeutsch ausgestrahlt, Schweiz aktuell ganz in Schweizerdeutsch. Damit haben wir auf jeden Fall eine Mischung innerhalb der Newssendungen. Vielen Dank Ihnen für’s Zuschauen und alles Gute, Bigna Silberschmidt

Roland Simonet aus Bättwil Guten Abend Bei den Moderatorinnen von Schweiz Aktuell, Tagesschau oder 10 vor 10 tragen die Damen sehr oft einen Lederjupe. Hat dies einen speziellen Grund? Danke für die Antwort! Freundliche Grüsse Roland Simonet

Stefano Semeria: Guten Abend Herr Simonet, wir haben unser Stylingkonzept an den heutigen Mode-Zeitgeist angepasst. Die Mode hat sich in den letzten Jahren stark verändert; sie erlaubt aktuell mehr Spielraum, ohne an Eleganz einbüssen zu müssen. An diese Kriterien haben wir das Styling der «Tagesschau»-Moderatorinnen und -Moderatoren angepasst. Dazu gehören dann auch Lederjupes. Ich hoffe, diese Antwort hat Ihnen geholfen. Wünsche Ihnen weiterhin einen schönen Abend. Stefano Semeria

Marinus Spiller aus Elgg Wann SRF ganz 100% Untertitel für Gehörlose und Schwierigshören?

Andrea Hemmi: Guten Abend Herr Spiller, danke für Ihr Interesse an unserem Angebot für Sinnesbehinderte, das wir laufend ausbauen. 2017 wurde noch rund die Hälfte der Sendungen untertitelt, heute sind es schon über zwei Drittel. Auf SRF 1 sind dies beispielsweise alle Sendungen zwischen 18 und 22.30 Uhr, dazu am späten Abend «ECO Talk», «Club», «Kulturplatz» und «Arena». Auf SRF zwei werden alle Sendungen zwischen 18 und 21.30 Uhr, der gesamte Livesport sowie Spielfilme Freitag- und Samstagnacht mit Untertiteln ausgestrahlt. Zudem bietet SRF alle Live-Sendungen, sofern sie von besonderem politischen oder gesellschaftlichen Interesse sind, mit Untertiteln an. Das gilt aktuell beispielsweise für die Medienkonferenzen von Bundesrat und BAG. Übrigens: «Hallo SRF!» heute Abend wird nicht nur mit Untertiteln gesendet, auf SRF info wird die Sendung parallel mit einer Simultanübersetzung in Gebärdensprache ausgestrahlt. Beste Grüsse nach Elgg!

Carol Hauser aus Rapperswil (SG) Grüezi mitenand! Bei uns in der Schweiz sind die Wetteraussichten aus der Tagesschau verbannt worden, und haben dafür aber ein eigenes Sendeportal erhalten: 'meteo'. Meistens dauert die Tagesschau ca. 20 – 25 min., meteo durchschnittlich 5 min.. Somit nimmt das Thema Wetter also 20 – 25% der News ein, was ich als absurd empfinde. Zudem werden die Aussichten auch oft noch gewertet präsentiert (Wolken und Regen meistens negativ, keine Wolken und Sonne meistens positiv). Ich finde dies dahingehend absurd, weil es doch viel Wichtigeres und Interessanteres gäbe, womit man diese 5 min. zur besten Sendezeit füllen könnte, als mit breitgeschlagenen und gewerteten Wetteraussichten. Mein Wunsch wäre, dass die Wetteraussichten wieder in die Tagesschau integriert werden – kurz, knackig und ungewertet (wie in Deutschland oder Österreich), und das Sendeportal von meteo dafür verwendet wird um positive, ermutigende und inspirierende News zu bringen. Davon gibt es doch eigentlich auch genug, nur bekommen sie meistens leider viel zu wenig Raum. Ich jedenfalls, würde mich sehr über die 'good news' freuen. Sonst bin ich zufrieden mit srf und danke allen für den guten Journalismus. Ich bin gespannt auf Ihre Antwort... Danke für Ihre Kenntnisnahme meiner Anregung und freundliche Grüsse, Carol Hauser

Raphael Amrein: Liebe Frau Hauser, wir nehmen Ihre konstruktiven Inputs gerne auf und leiten sie sowohl an die Tagesschau-Redaktion als auch an die Kolleg:innen von Meteo weiter. Grundsätzlich möchten wir aber festhalten, dass die Sendung Meteo ausserordentlich gut beim Publikum ankommt – gerade auch die Tatsache, dass die Sendung nicht im Studio, sondern draussen auf dem Dach präsentiert wird. Good News sollten ebenfalls Platz in den Newssendungen finden, da haben Sie absolut recht. So ist es die klare Absicht der Newssendungen, immer auch Berichte über Kunst, Kultur, Wissenschaft etc. zu zeigen. Wir leiten Ihre Idee auch diesbezüglich weiter, diesen Bereich noch weiter zu vergrössern. Beste Grüsse

Beat Stäheli aus Geroldswil Warum muss bei drs aktuell und der tagesschau um 1900 uhr und 1930 noch eine werbung kommen. Früher hat man die Uhr danach richten können. Ich keine keine news sendung weltweit die nicht pünktlich beginnt.

Regula Messerli: Sehr geehrter Herr Stäheli, danke für Ihre Zuschrift! Die Pünktlichkeit ist uns enorm wichtig. Und die Werbung wird stets so programmiert, dass sie keinen verspäteten Sendebeginn zur Folge hat. Ursache für Verspätungen sind dann eher technischer Natur. Es passiert daher – zum Glück! – äusserst selten, dass Schweiz Aktuell oder Tagesschau nicht pünktlich beginnen – das ist jedesmal ein grosser Aerger, für uns selber am meisten.. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Bruno Thalmann aus Basserdorf UKW-Abschaltung Warum wird am Fehlentscheid einer UKW-Abschaltung per Ende 2024 stur festgehalten und den Konsumenten hohe Kosten für Neuanschaffungen und Umrüstungen auf DAB+ aufgebürdet? Dann gab es doch schon mal einen misslungenen Wechsel auf DAB! UKW bleibt in Deutschland bis mindestens 2032. Dort wird die Konsumentenfreundlichkeit gelebt und gottseidank sind diese UKW-Sender auch weiterhin in der Schweiz zu empfangen. Gäbe es einen demokratischen Prozess mit einer Volksabstimmung könnte auch in der Schweiz nicht so vorgegangen werden!

Raphael Amrein: Lieber Herr Thalmann, der Wechsel auf DAB+ stösst bei vielen Menschen in der Schweiz auf Wohlwollen – es hat ja auch deutliche Vorteile. Es gibt aber auch kritische Reaktionen, wie diejenige von Ihnen. Gerne nehmen wir diese auf und empfehlen Ihnen, sich für eine ausführliche Antwort an helpdesk@broadcast.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster zu wenden. Beste Grüsse

Kurt Koller aus Lichtensteig SG Kann man bei den Skifahrern beim Interview nicht verlangen, dass sie die Werbeflaschen nicht auch noch in die Kameras halten dürfen?

Hansjörg Wyss: Guten Abend Herr Koller

Diese Unsitte hat sich vor wenigen Jahren eingeschlichen und ärgert nicht nur Sie oder andere Zuschauende, sondern auch uns Fernsehmacher. Leider haben wir als SRF kein Weisungsrecht und können das nicht verbieten. Wir können dies nur bei den regelmässigen Feedbacks an den internationalen Skiverband (FIS) immer wieder ansprechen. Einzig die FIS kann diese Unsitte verbieten. Die Sportler:innen halten ihre Werbeflaschen auch sehr geschickt, so dass sie normalerweise nicht mit einer anderen Kameraeinstellung aus dem Bild genommen werden kann.

Ich bedanke mich für ihre Anmerkung und wünsche Ihnen weiterhin viel Spass beim Sportschauen auf SRF.

Jürg Amherr aus Zürich Guten Tag Ich habe folgende Fragen: Unter schreibt Urs Wälterlin gegen Schluss seiner Analyse, Djokovic würde «als Ungeimpfter willentlich und wissentlich die Gesundheit der australischen Bevölkerung gefährden». – Worauf fusst das «willentlich»? – Widerspiegelt diese Aussage die Meinung der Redaktion insofern, dass Ungeimpfte die Gesundheit ihres Umfeldes/der ganzen Bevölkerung gefährden würden? Falls ja, ist die Interpretation richtig, dass die Redaktion der Schweizer Regierung aufgrund der aktuellen Durchseuchungsstrategie willentliche und wissentliche Gesundheitsgefährdung unterstellt? Schliesslich wäre ja nicht der Impfstatus das Problem, sondern eine allfällig leichter übertragbare Infektion. Besten Dank und freundliche Grüsse Jürg Amherr

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Amherr, es handelt sich in diesem Text nicht notwendigerweise um die Einschätzung der gesamten Redaktion, hingegen um jene unseres Australien-Korrespondenten Urs Wälterlin. Der Begriff «willentlich» scheint uns indes in diesem Zusammenhang durchaus zulässig, gar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen entspricht es dem freien Willen von Herrn Djokovic, nach Australien zu reisen. Zum andern wird er bewusst und wiederum willentlich während seiner Reise unzähligen Menschen gegeben, die er – als Nichtgeimpfter – stärker gefährdet als es ein Geimpfter tun würde. Kurz: Er hat sich für seine Reise aus freien Stücken entschieden, handelt also willentlich. Mit besten Grüssen

Jörg Schneider aus Lengnau Hallo SRF, Vielen Dank für das abwechslungsreiche Programm. Ist es möglich, dass Sie in Ihrer Rubrik „100 Sekunden Wissen“ die Sophrologie (nach der Caycedo Methode) vorstellen? Die Sophrologie ist in der Romandie gut etabliert, in der Deutschschweiz unbekannt…. Vielen Dank. Freundliche Grüsse Jörg Scheider

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Schneider

Vielen Dank für Ihr Kompliment für das abwechslungsreiche Programm. Gerne haben wir Ihre Anregung Soprologie in der Sendung «100 Sekunden Wissen» zu erklären, an die Redaktion weitergeleitet.

Wir können Ihnen aber nicht sagen, ob und wann es besprochen wird. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Michael Peter aus Schwyz Geschätzte SRF-Redaktion Erst einmal besten Dank für die Möglichkeit, sich zu Ihrem Angebot zu äussern. Meine Nachricht ist wohl eher Anregung denn Frage, dennoch interessiert mich Ihre Meinung dazu sehr. Ich werde leider das Gefühl nicht los, das sich in die (qualitativ sehr oft gute) journalistische Arbeit des SRF doch immer ein klein wenig Moralismus einschleicht. Stets gibt es eine gute Seite und eine böse Seite, einen, ders richtig macht und einen, der am Pranger steht. Dies beginnt bei der allgemeinen Agendasetzung und führt sich fort bis in einzelne Sätze der Berichterstattung. Zentrale Frage: Was ist Ihre Auffassung von handwerklich sauberem Journalismus? Müsste es, gerade in Zeiten von Social Media und Überinformation, nicht das Ziel einer Institution wie dem SRF sein, sachlich und Unterton das Weltgeschehen darzulegen? Stimmungsmacher gibt es genug, erfrisched ist dabei dasjenige Medium, welches der Leserschaft auch vermeintliche Hiobsbotschaften in Ruhe vermittelt. Die Fähigkeit des Einzelnen, Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und einzuordnen würde dadurch massgeblich unterstützt. Ich freue mich auf Ihre Antwort und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfüllung in Ihrem Beruf. Freundliche Grüsse Michael Peter

Regula Messerli: Guten Abend Herr Peter, vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihre Frage. Ich leite die Tagesschau 1930 und antworte Ihnen aus dieser Position. Unser Auftrag ist genau die von Ihnen erwähnte sachliche, ausgewogene und differenzierte Berichterstattung. Wer die Tagesschau 1930 sieht soll über die wichtigsten Themen des Tages informiert werden und mehr: wir wollen immer wieder auch einordnen, Kontext geben. Das machen wir zum Beispiel mit den Gesprächen mit unseren Korrespondentinnen und Korrespondenten, mit Reportagen oder hintergründigeren Beiträgen oder auch in längeren Formaten. Ausgewogenheit heisst, dass wir bei Kontroversen stets das Argument der Gegenpartei berücksichtigen – es gilt dabei der Grundsatz, dass jede Partei mit ihrem besten Argument zitiert wird. Es geht uns nicht darum, irgendeine Seite an den Pranger zu stellen – Zuschauerinnen und Zuschauer sollen sich ihre Meinung selber bilden können! ich hoffe, damit zu Ihrem Verständnis beigetragen zu haben. Danke für Ihre guten Wünsche!

Philippe Greiner aus St. Gallen Warum haben Sie beim Teletext die Börseninformationen abgestellt? Viele meiner Bekannten – wie auch ich – sind sehr enttäuscht. Die täglichen Börseninformationen von SIX mit Tops u Flops waren nämlich sehr gut ! Schade ! Schade ! Schade ! einmal mehr ! Gute Besserung Philippe Greiner

Andrea Hemmi: Guten Abend Herr Greiner, die Seiten mit den Börsen- und mit den Verkehrsinformationen wurden im Teletext am wenigsten genutzt. Deshalb haben wir die Seiten Anfang Jahr eingestellt. Börsen- und Finanzinformationen finden Sie und Ihre Bekannten auch weiterhin auf Seiten von Banken und Handelsplattformen. Da diese Anbieter auf Börsennachrichten spezialisiert sind, sind deren Angaben häufig aktueller und umfassender, als es für den Teletext möglich war. Danke für Ihr Verständnis. Beste Grüsse und eine gute Zeit!

Bernhard Graser aus Bern Fragen an SRF Eigentlich bringen Sie viel gutes aber drei Punkte bemängle ich 1. DRS ist sehr benzinautofreudlich. Der Benzinmotor ist eine total veraltete Technologie mit einem Wirkungsgrad von um die 20 %, Bei Energieträgern hört man immer vom Strom aber 80 % unsere Energie ist Erdöl. 40 % Autoverkehr 40 % Heizöl. Falls wir den Klimawandel eindämmen wollen, dann muss diese Zahl auf Null gehen 2. DRS verharmlost Covid 19 Lange Zeit (November Dezember 2021) hörte man nicht mehr viel. Auch heute spricht man von Lockerungen statt von Verschärfungen Einstellung Spitzensport wärw dringend 3. Ist strak USA freundlich .Englisch ist für die SRG eine wichtige Sprache und man vernachlässigt die Landessprachen

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Graser, woraus schliessen Sie, dass Radio SRF benzinautofreundlich ist? Ich sehe dazu keine Anhaltspunkte. Im Gegenteil: Wir betonen in zahlreichen Berichten, dass eine Abkehr von fossilen Treib- und Brennstoffen unumgänglich ist, wenn wir die Klimaziele erreichen wollen. Es wundert mich ebenfalls, dass Sie den Eindruck gewinnen, wir würden zu wenig über die Corona-Problematik berichten. Bereits eine kurze Recherche in unserer Mediathek wird Ihnen zeigen, dass wir auch in den Herbstmonaten 2021 Dutzende von Berichten – darunter auch lange Beiträge und ausführliche Interviews – und noch viel mehr Nachrichtenmeldungen der Thematik gewidmet haben. Sie bleibt bei uns prominent auf dem Radar – so sehr, dass es auch viele Hörerinnen und Hörer gibt, die finden, wir publizierten zu häufig über Corona. Und wenn heute von Lockerungen statt von Verschärfungen die Rede ist, dann sind es nicht wir, die für das eine oder andere plädieren. Es ist vielmehr die Politik und die Wirtschaft, die derzeit eher zu Lockerungen neigen. SRF macht nicht Corona-Politik, wir bilden lediglich ab, was passiert. Mit freundlichen Grüssen

Ernst Müller aus Rothenburg LU Guten Tag. Leider rege ich mich immer öfter über gewisse Moderator*innen von Radio SRF1 auf. Ich bin nicht der Einzige, wenn ich mich mit Verwandten und Bekannten über dieses Thema unterhalte. Einige der Personen feiern vor allem sich selber und vergessen vor lauter Selbstdarstellung, dass am Radio hunderttausende mithören. Am meisten werden die Namen Elena Bernasconi (hier spricht nach von unerträglich, sofort Sender wechseln) und Barbara Meier. Leider ist die absolute Top Moderatorin, Regi Sager, in den frühzeitigen Ruhestand gegangen. Ich bin der Meinung, dass Moderatoren sich um die Zuhörer kümmern sollen und nicht um sich selber. Vielleicht können Sie diese Personen mit meiner Rückmeldung konfrontieren. Viele Grüsse, Ernst Müller

SRF-Kundendienst: Guten Abend Herr Müller

Danke für Ihr Interesse für Radio SRF 1. Unsere Moderatorinnen und Moderatoren und ihre Stimmen sind geschult und trainiert. Trotzdem werden sie unterschiedlich wahrgenommen. Sie teilen uns Ihr persönliches Empfinden mit, dafür danken wir Ihnen. Über Ihre Rückmeldung haben wir die Moderationsleitung von Radio SRF 1 informiert.

Wir hoffen, Sie auch in Zukunft bei Radio SRF 1 begrüssen zu dürfen.

Stefan Unholz aus Winterthur Guten Tag Drei Kritiken zu den Nachrichten auf Radio SRF 1, die offenbar immer mehr nach dem Motto «Wenig Substanz, dafür viel Geplänkel und unnötige Verpackung» produziert werden: – Warum das ständige nervige «Gebimmel"/"Ding-Dong"/Kreischen zwischen jeder einzelnen News-Meldung? Nachrichten sind doch seriös und keine Kindersendung... – Wieso das dauernde Wiederholen der Mitarbeitenden-Namen vor UND nach jedem Kurzbericht in den News? Es wirkt wie ein Wettbewerb, wessen Name am häufigsten erwähnt wird. Oder werden etwa die SRF-Mitarbeitenden pro Nennung bezahlt – wie angeblich die Polizisten pro Bussenzettel? – In den Beiträgen von Fredy Gsteiger (mit seinen herrlichen Pseudo-"Titeln» wie SRF-Sicherheitsspezialist, diplomatischer Korrespondent oder UNO-Korrespondent): Immer diese «geklauten» Tonsequenzen in russischer, armenischer, taiwanesischer oder sonst einer Sprache, die uns offenbar suggerieren sollen, er habe persönlich mit Lukaschenko, Putin oder Antonio Guterres usw. gesprochen. Kein/e Durchschnittshörer/in versteht das – also absolut kein Info-Mehrwert. Danke und freundliche Grüsse

Fredy Gsteiger: Lieber Herr Unholz, ich kann Ihnen versichern, dass für uns bei den Nachrichten die Relevanz das oberste Gewichtungskriterium ist. Und bleibt. Aber selbstverständlich ist Relevanz kein streng objektives Kriterium. Je nach Interessenlage dürften Hörerinnen und Hörer unterschiedliche Inhalte als relevant empfinden. Was Ihre Kritik an Originaltönen ausländischer Politiker betrifft: Es ist uns am Radio ein Anliegen, dem Publikum zentrale Aussagen wichtiger Politikerinnen und Politiker direkt anzubieten, also im O-Ton und sie nicht nur in indirekter Rede zu zitieren. Allerdings achten wir streng darauf zu unterscheiden: Wenn wir selber mit einer Person gesprochen haben und nur dann, erwähnen wir das oder sagen, «wie XY gegenüber Radio SRF» erklärte. Wenn wir Aussagen aus Interviews mit einem anderen Medium übernehmen, machen wir das ebenfalls klar kenntlich ("wie XY gegenüber der BBC sagte..."). Ehre, wem Ehre gebührt, lautet das Prinzip. In vielen Fällen handelt es sich indes um «öffentliche Aussagen» von jemandem, gemacht in Reden, auf Pressekonferenzen; diese Aussagen lassen sich nicht einem anderen Medium zuordnen; es gibt auf ihnen auch keine Copyrights. Sie ermöglichen es aber dennoch dem Publikum, eine Aussage unmittelbar zu hören; man muss dann nicht einfach glauben, was wir selber sagen. Mit freundlichen Grüssen

Walter Frei aus Effretikon ZH Warum werden immer noch Co-Moderatoren eingesetzt? 1. SRF muss ja Sparen 2. Zudem sind diese Moderatoren total unnötig 3. Man muss ja den Ausländischen Sendern nicht alles nachmachen. 4. Die SRF-Moderatoren haben genug Wissen für ihren Job, und den machen sie gut 5. Die meisten CO-Moderatoren sind Sprachlich nicht fähig für diesen Job z.B. Tina Weirather versteht man nur jedes dritte Wort, Ihre Analysen sind höchstens für der Ski-Rennfahrerinnen oder die Trainer von Interesse. Bevor man so eine Person Angaschiert sollte man einen Eignungstest machen 6. Das Medium sagt‘s ja schon „Fernsehen“ und nicht «Radio». Es muss nicht alles kommentiert werden was der Zuschauer selber sieht.

Susan Schwaller: Guten Abend Herr Frei

Das ist ein Thema, das generell sehr viele Sportfans beschäftigt: Wie viel Kommentar soll sein? Es gibt jene, die möglichst viel von den Kommentatoren hören möchten, und solche, die lieber wenig hören möchten, um sich auf das Geschehen am Bildschirm zu konzentrieren. Eine Gratwanderung also, die unsere Redaktionen laufend diskutieren.

Da es beim Sportkommentar für viele um mehr als reine Zahlen und offensichtliche Fakten geht, arbeiten wir bei Disziplinen mit grossem Publikum sowie bei komplexen Sportarten wie Golf oder Snowboard mit zwei Kommentatoren: also mit einem Reporter/Journalist und einem Experten aus der entsprechenden Sportart als Co-Kommentator. Dieses Teamwork hat das Ziel, die Sportberichterstattung für alle Schichten des Publikums interessant zu gestalten: für Laien wie für Experten.

Thomas Bär aus Winterthur ZH gute tag ich möcht gerne en mal wisen immer nur das tema jetzt immer ist corona könnte nicht en mal lustig spielfilm oder en mal andere sache bringen weil ist langsam langweilen und nie der en mal besuchen regional sender all andere könte das und auch musikschow schlager schow ard und srf immer darf tanze und juble ich möchte auch gerne ohne maske im pulikum sol das bundesrat en mal grüne licht imme nein darf nicht im fernesehn darf das hande schüdle wen sie nicht drus kommen dan ruf ich en euch an also pis pald und auch happy day auch das ist nicht mehr gut also pis pald gr thomas bär

SRF-Kundendienst: Sehr geehrter Herr Bär, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir können verstehen, dass die Berichterstattung zu Corona einen etwas ermüden kann – das Thema ist wirklich omnipräsent. Aber es ist nach wie vor ein sehr aktuelles Thema und wir haben den Auftrag, die Bevölkerung zu informieren – daher kommen wir nicht darum herum, weiterhin darüber zu berichten. Wir versuchen aber, weiterhin auch attraktive Unterhaltungssendungen zu produzieren und gute Spielfilme zu zeigen.

Andy Anonymous aus Basel Weshalb halten Sie noch immer an dem veralteten Model der Zwangsabgaben (Serafe) fest? Es gibt viele Leute die den SRF gar nicht mehr ansehen und auch nicht finanzieren wollen. Heutzutage gibt es viel Abo Modelle, sprich: wer einen Sender oder Dienst sehen will, bezahlt dafür. Wer ihn nicht sehen will zahlt auch nichts. Das ist mit Amazon Prime, Netflix, Sunrise und Swisscom TV, usw. so. Und das sollten Sie auch dringenst einführen. Dazu kommt noch das ihr Programm mit Werbung durchseucht ist, also nicht mal Werbefrei daher kommt. Sorry, aber sowas kann man heutzutag einfach nicht mehr bieten.

Guy Luginbühl: Guten Abend

Die Mediengebühr wird nicht von der SRG bzw. SRF festgelegt, sondern durch den Bundesrat. Davon erhält nicht nur die SRG Geld für ihre Programme, sondern auch die privaten Medien, die einen einen regionalen Informationsauftrag erfüllen. Das von Ihnen angesprochene Pay per use-Modell würde es weder der SRG bzw. SRF noch den regionalen Medien erlauben, ihren im Gesetz verankerten Auftrag zu erfüllen. Der Vergleich mit Amazon, Netflix, Swisscom TV ist insofern nicht ganz zulässig, da diese Anbieter sich primär auf kommerziell, attraktive internationale Inhalte (z.B. fiktionale Serien, Sport) fokussieren, die in der Produktion sehr teuer sind und nur durch eine hohe Anzahl von Nutzern refinanzierbar ist. SRF hat aber einen breiteren Fokus, mit dem gesetzlichen Informations-, Kultur- und Unterhaltungsauftrag.

Mit den 335 CHF finanzieren Sie ein Angebot von SRF, dass Mehr- und Minderheiten sowie alle Bevölkerungsschichten in der Schweiz ansprechen soll. Zudem können sie auf Play Suisse der Streamingplattform der SRG ein reichhaltiges Angebot an Schweizer Filmen streamen. Mit den von Ihnen angesprochenen Pay per -Use Programm wäre ein breites Programmangebot, wie gesetzlich vorgeschrieben, nicht mehr finanzierbar. Die SRG bzw. SRF finanziert sich zu rund 85 % aus Mediengebühren und zu 15 % aus kommerziellen Erträgen. Würden wir werbefrei senden, müsste die Mediengebühr erhöht werden, was aktuell kein Thema ist.

Beste Grüsse Guy Luginbühl

Peter Berger aus Süderen BE Guten Abend, Warum werden die Werbungen bis zu 8 Min. lang in eine kommende Sendung gezeigt. Beispiel: Kassensturz 21:05 Uhr beginnt erst um 21: 13 Uhr. Ist das eine Reaktion auf die gesenkten TV Gebühren? Vielen Dank. Peter Berger

Regula Wirz: Guten Abend Herr Berger. Wir können Ihnen versichern, dass uns der pünktliche Start der Sendungen sehr am Herzen liegt. Es gelingt uns mit der Nullzeit der Tagesschau um 19.30 Uhr sehr gut. Auch 10vor10 startet meistens pünktlich. Was den Kassensturz betrifft, so haben wir keine Nullzeit, sondern runden bei der Kommunikation auf den nächsten 5'-Schritt ab. Wir möchten vermeiden, dass die Leute zu spät einschalten und den Anfang des Programms verpassen.nicht immer ganz pünktlich. Dies aus verschiedenen Gründen. Es kann z.B. sein, dass die Tageschau aufgrund es aktuellen Weltgeschehens um einige Minuten verlängert werden muss. Wir versuchen zwar immer, die Verspätung im Laufe des Abends aufzuholen. Aber grad, wenn vorproduzierte Sendungen im Programm sind – z.B. am Freitag mit «SRF bi de Lüt» und «Auf und davon» sind die Möglichkeiten leider beschränkt.Wie alle anderen Sender kommuniziert SRF den Start der Sendungen nicht minutengenau, sondern rundet auf den nächsten 5-Minuten-Schritt ab.

Paul Knöpfel aus Pfäffikon ZH Was mich seit einiger Zeit zunehmend nervt: Bei den Übertragungen der Skirennen verschlucken Ihre Reporter (weniger die weiblichen) immer wieder halbe bis ganze Worte. Sie sollten einmal bei Beni Thurnheer einen Sprechkurs absolvieren. Der hatte noch eine klarer Aussprache! Ausserdem sind die Hintergrundgeräusche bei diesen Übertragungen meist zu laut, was als zusätzliches Erschwernis hinzukommt. Bitte rufen Sie mich während der Livesendung nicht an, ich werde sie nur zeitverschoben anschauen können. Besten Dank.

Susan Schwaller: Guten Abend Herr Knöpfel

Vielen Dank für ihr Feedback.

Wir sind im ständigen Austausch mit unseren Kommentatorinnen und Kommentatoren und und schulen sie unter anderem auch in der Sprache. Ihren Ärger betreffend Tonproblemen verstehen wir. Auch wir sind nicht glücklich über die zum Teil schlechte Verständlichkeit, weil der Lärmpegel beispielsweise in Stadien manchmal sehr hoch ist. Für unsere Technikerinnen und Techniker ist es schwierig, Kommentar und Umgebungsgeräusche zu trennen, weil beides über das Kommentatoren-Mikrofon aufgenommen wird. SRF Sport führt immer wieder intensive Gespräche mit den Stadionverantwortlichen, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Rosvita Corrodi aus Zug Franz Fischlin und Florian Inhauser erscheinen immer perfekt gekleidet, besonders auffallend...guter Kravattenknopf /Poschettli die tiptop sitzen. Dies lässt leider bei ganz vielen Gesprächspartnern (auch Politiker) zu wünschen übrig. Dabei wäre es so einfach...eine letzte Kontrolle z.B. vom Kammermann/Frau / Assistent/in könnte die Person ins rechte Licht rücken. Kravatte in die Mitte schieben und etwas anziehen. Wir Schweizer sind doch Perfektionisten, auch was unser Erscheinungsbild anbelangt. Ein Vergleich mit Blick in ausl. TV-Sender zeigt wie es sein sollte. Liebe SRF kannst du dieses negative Schönheitsbild korrigieren? Mich und ganz viele andere treue Kunden würde es sehr freuen. Liebe Grüsse aus Zug Rosvita Corrodi

Gregor Meier: Grüezi Frau Corrodi. Wir wollen auch nicht, dass die Leute, die bei uns auftreten, unvorteilhaft aussehen. Entsprechend «korrigieren» wir durchaus auch einmal eine schiefe Krawatte oder einen abstehenden Hemdkragen. Aber wir wollen auch nicht übergriffig sein und die Menschen sollen bei uns auch nicht perfekt, sondern in erster Linie authentisch auftreten können.

Daniel Dinnler aus Zürich Ein grosses Kompliment an Mona Vetsch in ihrer Sendung «Mona mittendrin». Wie sie mit viel Spontanität, echtem Interesse, spürbarer Empathie und der richtigen Dosis Schalk ganz unterschiedlichen Menschen auf Augenhöhe begegnet, freut mich jedes Mal.

Sonja Hasler: Lieber Herr Dinnler – danke herzlich für Ihr Feedback! Ich bin auch begeistert von Mona und leite ihr Ihr Kompliment gleich per Mail weiter. Es freut sie bestimmt! Alles Gute und liebe Grüsse, Sonja Hasler SRF 1

Karin Masiero aus Bülach Hallo SRF Ich habe eine Frage betreffend Tonqualität: Weshalb ist die Hintergrundmusik oder die Hintergrundgeräusche immer so laut, damit man die Moderatorin oder Moderator kaum versteht? Bei den Übersetzungen habe ich dieses Problem teilweise ebenfalls festgestellt. Man hört die Sprache des Interviewpartners und des Moderators praktisch gleich laut. Ich kann mich kaum auf eine Sprache konzentrieren. Vielen Dank für Ihre Antwort. Freundliche Grüsse K. Masiero

Andrea Hemmi: Liebe Frau Masiero, schön, hören Sie bei unseren Sendungen so aufmerksam zu. Tatsächlich sind unsere Moderatorinnen und Moderatoren geschult, auf die Dynamik der Musik zu achten. Dieser sogenannte «Ramptalk» – so wird die Moderation über das Intro eines Songs in der Fachsprache genannt – ist ein Gestaltungselement. In besonders melodiöse Intros oder sanfte Outros sprechen unsere Moderatorinnen und Moderatoren nicht rein, sondern lassen diese für sich selber sprechen. Sind Ein- oder Ausstieg in die Musik dagegen rhythmisch oder schnell, liegt es im Ermessen der Moderatorinnen und Moderatoren, auch einmal ein paar Takte ins Intro oder Outro zu sprechen. Beste Grüsse nach Bülach!

Nelly Winkler aus Bischofszell Warum wird das Wort sitzen durch «hocken, abhocken» ersetzt? Ob im TV oder Radio. Wenn man einen Hund erzieht sagt man ihm sitz, aber dem Mensch sagt man hockab, Übrigens auch Tama in der Nachtsendung benützt es. In allen Mundartsendungen. Mit freundlichen Grüssen N. WinklerNelly

Dominik Meier: Liebe Frau Winkler. Ich antworte Ihnen gerne, weil ich das Wort «hocken» auch schon gebraucht habe am Fernsehen. Es ist schlicht eine Dialektfrage. Tama und ich kommen aus der Grossregion Bern – für uns ist «hocken» das normale Wort, viel normaler als «sitzen». Es ist mir bewusst, dass z.B. in der Ostschweiz «hocken» etwas salopp wirkt. Aber ich denke, das müssen wir aushalten: Dass manche Dialektausdrücke in je einer anderen Landesgegend etwas aufhorchen lassen. Ich hoffe, Sie sehen das auch so. Liebe Grüsse, Dominik Meier.

Evi Arnet aus Luzern Radio: Grundsätzlich höre ich gerne SRF-DRS1. Womit ich sehr Mühe habe, sind sooo lange gesprochene Beiträge. Von mir aus sollte am Radio kurz und bündig orientiert und ganz viel leichte Musik abgespielt werden. Die Mittagsbeiträge – sooooo lange gesprochen – zwingen mich jeweils zum Umschalten auf einen anderen Radiosender. Die schweren Gespräche machen mich fast etwas depressiv. Gerade am Mittag sollte leichte Unterhaltung angesagt sein, damit wir wieder fit für den Nachmittag sind. Sonst finde ich das Morgenprogramm, besonders früh morgens, auf DRS1 en rechtige Uufsteller mit super Moderatoren/innen – ganz besonders gefällt mir Sven Epiney. Seine sympathische Stimme fördert einen gelungenen Start in einen aufgestellten Tag. Fernsehen: Einen Vorschlag für eventuell den Sportsender von SRF: wie wäre es mit einer regelmässigen Fitnessstunde – Aerobic, Step oder Bodytoning – angeleitet und auf Musik? Das würde bestimmt genutzt :zwinkern: Ich wünsche Ihnen einen rundum sonnigen Tag. Freundliche Grüsse Evi Arnet

Sven Epiney: Sehr geehrte Frau Arnet

Danke für ihr Fragen: Die Wortbeiträge unserer Info Sendungen können durchaus ein wenig länger sein, um ein Thema zu vertiefen. Dies schätzen auch viele Hörerinnen und Hörer. Im Morgenprogramm versuchen wir kompakter zu sein, da in der Morgen-Situation viele Menschen weniger lang zum Hören Zeit haben. Wir bemühen uns stehts für möglichst viele HörerInnen den idealen Mix zu finden. Es freut mich daher, dass sie gerne die Morgensendung von SRF1 hören Und was die Fitness angeht, Es gibt drei Mal in der Woche (Mo/Mi/FR) am Morgen auf SRF1 am TV die Sendung: «Bliib Fit – Mach mit» ... schauen Sie doch einmal rein und machen Sie mit.Mit freundlichen Grüssen

Marc Wandeler aus Gunzwil Guten Abend Warum sagen Sportmoderaten bei den Interviews den Sportlern SIE? Die kennen sich ja seit Jahren und sind eh immer per du, wenn die Kamera nicht läuft. Die Sportler duzen die Moderaten ja auch meistens in den Interviews. Finde das alles ein bisschen verklemmt. Und Sven Epiney ist ja auch mit Kandidaten z.Bsp. Morgenstund hat Gold im Mund per du, obwohl er diese nicht kennt. Wo ist hier eine Linie erkennbar? Lieber Gruss Marc

Daniel Bolliger: Lieber Herr Wandeler, Auch wenn in der Sportwelt oft das «Du» gepflegt wird, ist unsere Haltung zu diesem Thema klar: Wir sprechen alle Athletinnen und Athleten ohne Ausnahme mit «Sie» an. Damit drücken wir gegenüber Sportlerinnen und Sportlern unseren Respekt aus. Wir zeigen so, dass wir ihnen als Journalisten mit professioneller Distanz begegnen und nicht als Bewunderer, geschweige denn als Fans. Mit sportlichen Grüssen Dani Bolliger

Vreni und Peter Burkhalter aus Gümligen Wir stellen immer wieder fest, dass Übertragungen von Reportagen oft viel leiser sind (sowohl von Reportern als auch von befragten Personen) als die Sprecher im Studio. Ist es bei der heutigen Technik nicht möglich, die Lautstärke auszugleichen?

Gregor Sonderegger: Vielen Dank für Ihre Frage und Ihre wichtige Beobachtung: Wir hatten tatsächlich in den vergangenen Monaten das eine oder andere Mal Beiträge oder Reportagen, die irrtümlicherweise im falschen Tonformat über den Sender gingen. Wir sind diesen Fehlern nachgegangen und sie sollten kaum mehr auftreten.

Marcel Neeser aus Rieden Warum ist es nicht möglich, dass Fersehsendungen nicht pünktlich um 20:05 beginnen und nicht wie meistens um ca. 20:08 oder noch später ? SRF hat Verspätung, warum kommen dann noch diese blöden roten Velofahrer, Langläufer oder andere Massen von roten Menschen ? Die SBB gibt sich Mühe, Verspätungen auf zu holen, aber das ist bei SRF kein Thema, die Kunden warten ja geduldig !!!

Stefano Semeria: Guten Abend Herr Neeser, Pünktlichkeit ist auch uns ein Anliegen, und wir setzen alles daran, unsere Sendungen zu den angekündigten Zeiten auszustrahlen. Es gibt allerdings Situationen, in denen wir aus inhaltlichen Gründen vom «Fahrplan» abweichen. So kann es sein, dass die Hauptausgabe der «Tagesschau» aufgrund des aktuellen Weltgeschehens kurzfristig um einige Minuten verlängert werden muss. In diesem Fall hat die Information Vorrang vor Pünktlichkeit. Auch bei anderen Livesendungen wie z. B. «Happy Day» oder bei Sportübertragungen kann es passieren, dass die Sendung länger als geplant dauert. Wir versuchen zwar, die Verspätung im Laufe des Abends aufzuholen, das ist jedoch leider nicht immer möglich.

Übrigens folgen unsere Programmankündigungen einer international üblichen Regel: Man rundet immer ab auf die nächsten fünf Minuten. Das heisst, wenn eine Sendung um 20.08 Uhr geplant ist, dann steht im Programm, sie beginnt um 20.05 Uhr. Die Erfahrung zeigt, dass es dem Publikum lieber ist, drei Minuten zu warten, als zwei Minuten zu spät einzuschalten.

Andrea Geissbühler aus Winterthur Aus welchem Grund wird die Hauptausgabe der Tagesschau seit ein paar Wochen auch auf SRF2 ausgestrahlt? Es ist doch völlig ausreichend wenn sie auf SRF1 und SRF Info ausgestrahlt wird. Ich vermisse die tolle Sendung Grand Designs auf SRF2. Ebenso dürften sie mehr zum Thema, Design, Einrichtung, Umbau zeigen, wie beispielsweise die Sendung Fixer upper auf dem Sender Sixx.

Regula Wirz: Guten Abend Frau Geissbühler. Um möglichst sorgfältig mit unseren finanziellen Mitteln umzugehen, haben wir entschieden, die Tagesschau von Montag bis Freitag auf SRF zwei durchzuschalten. Wir möchten nicht zeitgleich zu unserem meistgenutzten Produkt in andere Inhalte investieren. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Tagesschau auf SRF zwei erfreulicherweise gut beachtet wird.

Remigi Bucher aus Buochs NW Kontrolliert bei Ihnen jemand die Rechtschreibung und die Grammatik auf Ihrem Onlineportal? Wenn nicht, dann melde ich mich gerne für diese Stelle…

Alexander Sautter: Guten Abend Herr Bucher

Alle Texte werden gegengelesen, es gilt das 4-Augen-Prinzip. Trotzdem rutscht uns in der Hektik des Tages manchmal ein Fehler durch. Das ärgert uns ebenfalls und wir arbeiten konsequent daran, dass es nicht mehr passiert.

Severin Erni aus Zürich Kleiderordnung bei Moderation: Wie streng sind Vorschriften für die Kleidung der Modetation? Werden Kosten für Kleider vom SRF in direkter weise mitfinanziert? PS: Ich finde es auch okey wenn Moderator:innen immer mal wieder gleiche Kleider anhaben, wie jeder normale Mensch im Alltag auch. Es gibt Protagonisten im Fernseher die gefühlt nie das gleiche zweimal anziehen.

Dominik Meier: Lieber Herr Erni. Die Kleider, die wir in den Sendungen tragen, gehören dem SRF und sind uns nur zur Verfügung gestellt. Die Auswahl der Garderobe machen wir zusammen mit unseren SRF-Stylistinnen. Ich zum Beispiel habe eine persönliche kleine «Garderobe» und wähle jeweils vor der Sendung selbst aus, was ich davon ausziehe. Liebe Grüsse, Dominik Meier

Hanna Heiniger aus Affoltern im Emmental BE ich bin im grossen und ganzen zufrieden mit ihrem Programm. Das neue Bild bei der Sendung Schweiz Aktuell irritiert mich sehr. Bitte «setzen» sie doch den Moderator, die Moderatorin wieder in die Bildmitte. Beste Dank und freundliche Grüsse Hanna Heiniger

Gregor Sonderegger: «Schweiz aktuell» sendet ja jetzt jeweils live aus unserem Newsroom im News- und Sportcenter. Wir haben dort grosse Screens (Bildschirme, die helfen, das jeweilige Thema zu illustrieren. Diese Bilder brauchen halt etwas Platz :-).

Daniel Oetsch aus Thörishaus BE Hallo und ein Erfolgreiches, Gesundes 2022 wünsche ich Allen Mich nervt wenn in der Tagesschau dieselben Themen wie kurz zuvor im Schweiz Aktuell abgehandelt werden... Schweiz Aktuell wäre toll wenn vor allem Innerschweizerische Themen gebracht würden und in der Tagesschau gerne über die Landesgrenzen hinaus... Aber in beiden Sendungen dieselben Themen finde ich etwas Einfallslos... Beste Grüsse Daniel Oetsch

Gregor Sonderegger: Vielen Dank für Ihre Beobachtung. Wir bemühen uns sehr darum, einen abwechslungsreichen Themenmix zu bieten und möchten selbst auch, dass sich die Themen der Sendungen Tagesschau, Schweiz aktuell aber auch 10vor10 nicht überschneiden. Das war allerdings in den letzten Wochen und Monaten mit dem alles dominierenden Thema der Corona-Pandemie tatsächlich nicht immer so einfach – da haben sie Recht.

Felix Schwaibold aus Zürich ich möchte wieder das den normal montagsabendwunschkonzert auf srf1 und srf musikwälle und kein zwei verschiedene auf beide Sender das finde ich unangenehm

Michael Schuler: Sehr geehrter Herr Schwaibold

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Darf ich nachfragen, weshalb sie ein gleiches Wunschkonzert auf beiden Sendern begrüssen würden? Wir haben uns für diese neue Variante entschieden, um möglichst viele Wünsche erfüllen zu können. Herzlicher Gruss Michael Schuler

Andreas Blaser aus Spiez Guten Tag Ich bin ein SRF1 Hörer und finde es toll, dass die Moderationen viel lockerer daher kommen, es wird viel mehr auch gelacht!!! Nur die Musikauswahl finde ich schlecht bis grottenschlecht: mir fehlen instrumental Titel. Weil: was wird da für ein «Schmarren» zusammengesungen, viele Odlies, deren Texte schon damals so was von belanglos waren, zB «When I wak up in the morning, I pull on my bluejeans an I feel allright» :-(( Was zum T... spricht gegen Instrumentaltitel? Das Morgenslpiel «Morgenstund hat Gold im Mund» hat sehr viel an Spannung verloren, seit die Kandidat*innen nicht mehr über 5 Runden spielen können. Ist es der Spardruck, der zu dieser Radikalkur führte? Hier noch eine Frage: wie werden Feeedback auf Zuschrifften bearbeitet? Zweimal kontaktierte ich die Sendung «Trick77» über das Kontaktformular und ebenso zweimal bekam ich null Reaktion. Wie soll ich das versthen?? Über eine Antwort würde icm mich sehr freuen. Danke und schöne Grüsse vom Thunersee Andreas Blaser

Somja Hasler: Lieber Herr Blaser – danke herzlich für Ihr ausführliches Feedback! Mit der Musik ist das immer so eine Sache, den einen gefällt das, den andern das… Auf alle Fälle leite ich Ihre Anregung gerne an die SRF-Musikredaktion weiter. Warum Sie keine Reaktion auf den “Trick 77” bekommen haben, weiss ich nicht. Da frage ich beim Macher Krispin Zimmermann dann gleich persönlich nach. Und bei “Morgenstund” – da bin ich ja einer ProduzentInnen – hat der Sponsor geändert, von Swisslos zu Bico. Darum sieht auch das Spiel ein bisschen anders aus. Sagen wir mal so: weil es nur noch eine Spielrunde gibt, haben nun viel spielfreudige Menschen die Chance, mitzumachen. Danke herzlich für Ihr Interesse und alles Gute!

Beat Falk aus Hägendorf Warum muss ich ab Morgen 5h bis beinahe am Mittag die gleiche Nachrichten auf SRF1 hören. Schalte sehr oft auf andere Sender weil das mich nervt. Morgendliche Begrüsse des Redaktors guete Morge schöne Morge – das nervt. Thomas Bucheli musste leider verehrte Zuschauer auch weg lassen Fernsehen am Abend grosso Modo recht gut. Danke für die Kenntnisnahme

Fredy Gsteiger: Guten Abend Herr Falk, wir haben zum einen Hörerinnen und Hörer, die uns – wie Sie – über längere Zeit zuhören. Auf der anderen Seite gibt es aber ebenfalls sehr viele, nicht zuletzt Autopendler, die nur für eine Viertelstunde, eine halbe Stundet, eine Stunde das Radio einschalten. Auch sie möchten in dem Zeitfenster, in dem Sie SRF1 hören, zumindest die wichtigsten Nachrichten des Morgens mitbekommen. Das bedeutet, dass wir von Nachrichtenbulletin zu Nachrichtenbulletin zwar zweitrangige Nachrichten recht häufig auswechseln und sie nur in einer oder zwei Sendungen ausstrahlen, bei grösseren und bedeutenderen Ereignissen kommen Meldungen hingegen während mehrerer Stunden vor. Allerdings oft in veränderter Form, da sich ja Grossereignisse weiterentwickeln und es neue Element gibt, die aufgenommen werden in eine Nachrichtenmeldung. Mit freundlichen Grüssen

Michael Meier aus Luzern Guten Tag liebes SRF Die Architektur und die gebaute Umgebung generell sind ein grosser Teil unseres täglichen Lebens, auch wenn das oft vergessen geht. Sie definiert die Identifikation mit einem Ort, ermöglicht Begegnungen aber auch Rückzug und bildet den Raum in dem sich die einzelnen Menschen entfalten können. Meine Frage deshalb: Warum gibt es bei SRF kein Sendeformat oder eine Webserie über dieses Themenfeld? Es gibt den Literaturclub, die Sternstunde Philosophie/Kunst/Musik oder auch den Kulturplatz. Da gäbe es durchaus noch Potential für eine Sendung, auch weil die Schweiz eine durchaus wichtige Rolle in der Welt der Architektur einnimmt mit ihren Schwergewichten wie Le Corbusier, Herzog de Meuron, Peter Zumthor, Tessiner Schule oder auch der ETH/EPFL als Institution. Können Sie erläutern warum dies keinen Platz in ihrem Repetoire findet? Freundliche Grüsse Michael Meier P: ich bin auch bereit mitzuhelfen in einer Websendung falls kein Personal gefunden werden kann ;-)

Kathrin Ruther: Lieber Herr Meier, herzlichen Dank für Ihre Anregung, diese nehme ich gern mit. Ihr Votum für die Architektur freut mich, ihre Zeilen erinnern mich an ein Zitat von Peter Zumthor: «Der Intellekt ist eine Linie, die Emotion ist ein Raum.» Herr Zumthor war in der der Sendung Sternstunden Philosophie bei uns zu Gast, auf unserem YouTube Kanal SRF Kultur finden Sie das Gespräch mit ihm. Der Architektur geben wir in den von Ihnen genannten Sendungen immer wieder Raum, zuletzt in der Sternstunde Kunst mit dem Film «Die Aaltos – Finnlands grosse Architekten» oder auch einer Einstein-Sendung zum klimaneutralen Bauen.

Herzliche Grüsse, Kathrin Ruther

Leiterin Gesellschaft&Wissen

Silvia Cantieni aus 7550 Scuol Allegra Sport – Ski alpin Damen – SRF2: Habe ich etwas verpasst? Wo bleibt/bleiben die Kamerafahrenden? In Disziplinen Damen. Kann zb Tina Weirather zuletzt in Schladming etc. nicht Slalom VORfahren? (Ihre Grundtechnik sollte doch genügen.) Sonst sollte vielleicht Marc Berthod aushelfen. Oder SRF kauft sich bei ORF ein. Siehe als Referenz ORF (Hosp, Meissnitzer, Sykora, Knauss). Danke und Gruss Silvia Cantieni

Daniel Bolliger: Sehr geehrte Frau Cantieni, Kamerafahrten machen Tina Weirather und Marc Berthod. Diese sind aber vor allem in den Speed-Disziplinen (Abfahrt und Super-G) geplant. In Adelboden hat Marc Berthod zum ersten Mal einen Vorfahrer begleitet und seine Fahrt kommentiert. Meiner Meinung nach war das ein wunderbarer Mehrwert. Mit sportlichen Grüssen, Dani Bolliger

Adrian Schwyter aus Reichenburg Warum berichtet SRF seit Corona so unerträglich einseitig und ordnet Zahlen nicht ein? SRF News schmeisst mit absoluten Zahlen um sich (Coronatote in IT und DE) ohne diese einzuordnen. Anzahl DemoTeilnehmer wird permanent klein geredet oder man berichtet gar nicht, wenn im Ausland 100tausende auf die Strasse gehen. Hingegen werden alternative Ärzte als Lügenärzte betitelt von der Rundschau und in der Publikumsarena sitzt ein aktiver SPler als Publikumsgast, der die SRF Gesinnung verbreitet. Ich war immer SRF Fan. Heute das Gegenteil. Untragbar. Unausgewogen. Unerträglich.

Roland Specker: Guten Abend Herr Schwyter, ich möchte Ihnen nicht widersprechen und es tut mir leid, wenn Sie unsere Berichterstattung als unausgewogen betrachten. Zu den Zahlen: Wir bemühen uns sehr unsere Corona-Zahlen immer mit ergänzenden Informationen einzuordnen. z.B. hier: https://www.srf.ch/news/schweiz/taeglich-aktualisierte-grafiken-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz-2

Madlaina Hallo SRF Meine Frage: Wieso ist eigentlich die Schwizer Volksmusik* in der Kategorie «Unterhaltung» untergebracht und nicht im Ressort «Kultur» (so wie z.B. andere Nischengenres wie z.B. Jazz und improviesierte Musik?) Herzlichen Dank für eine Antwort *Ich meine nicht Schlager, sondern traditionelle/überlieferte Musik

Martin Boner: Liebe Madlaina. Dies ist historisch so gewachsen. Dies vor allem aus dem Grund, dass wir bei der sog. «Volkskultur» nicht nur Volksmusik abbilden, sondern auch Direktübertragungen von Traditionen wie die Basler oder Luzerner Fasnacht, Sächsilüte oder eidg. Festen wie Joderfest, Schwingfest usw verantworten, Gerade bei solchen Anlässen sind die Grenzen ja oft sehr fliessend. Und so haben wir das ganze Wissen um Traditionen, Volksmusik und Volkskultur unter einem Dach versammelt. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit unseren Sendungen. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

Noldi Odermatt aus Stans Zu Sportübertragungen: Wieso wird bei jedem Sion-Fussballmatch der Präsident Christian Constantin oder sein Sohn Barthélémy im Fernsehen gezeigt?

Hansjörg Wyss: Guten Abend Herr Odermatt

Vielen Dank für Ihr Interesse an SRF. Die Constantins sind aktiver Teil des FC Sion und nehmen da eine wichtige Rolle ein. Uns ist bewusst, dass die beiden bei den Zuschauenden oft Emotionen schüren und dabei nicht nur positive. Die Präsidenten anderer Klubs, ich denke da beispielsweise an den FC-Zürich Präsidenten Ancillo Canepa, an Stefan Wolf vom FCL, oder Matthias Hüppi beim FC St. Gallen praktisch in jedem Match zu sehen.

Mit sportlichen Grüssen

Christian Strahm aus Aarau Guten Tag Ich möchte gern wissen, woran es liegt, dass Screen-Shots bei SRF schwarze Flächen ergeben. Es ist so nicht möglich, Notizen zu Diskussionssendungen oder Gespräche im Literaturclub mit Bildern zu dokumentieren. Bei den Übertragungen im Nationalrat, welche die Bundesverwaltung anbietet, bleibt das Bild erhalten. Mit freundlichen Grüssen Christian Strahm

Benedikt Vögtli: Guten Tag Herr Strahm. Aus urheberrechtlichen Gründen müssen wir unseren Livestream mit einem Kopierschutz (Digital Rights Management – DRM) verbreiten. Aus diesem Grund sind leider keine Screenshots der Sendungen möglich.

Silvia Struchen aus Grafenried Guten Tag «Hallo SRF!» Telesguard bietet spannende Einblicke in die «rätoromanische"-Schweiz. Leider sind die Sendungen nicht alle deutsch untertitelt. Ist das aus Kostengründen nicht machbar? Oder was ist der Grund? Freundliche Grüsse Silvia Struchen

Regula Wirz: Grüezi Frau Struchen. Die Sendungen sollten alle mit deutschen Untertiteln versehen sein. Wenn man diese nutzen möchte, muss man sie allerdings aktiv über Teletext zuschalten.

Bernhard Wittensoeldner aus St. Gallen Wie wird die Wortakrobatik von Florian Inhauser während der Tagesschau statistisch ausgewertet ? Bin ich in der Minder- oder Mehrheit, welche sich darüber nervt?

Raphael Amrein: Lieber Herr Wittensoeldner, gerne leiten wir Ihre Rückmeldung an Florian Inhauser weiter. Wir erfassen sämtliche Publikumsreaktionen, die wir bekommen – das sind rund 10'000 im Monat. Dazu gehören auch Rückmeldungen zu unseren Moderatorinnen und Moderatoren, die natürlich immer auch die persönlichen Geschmäcker widerspiegeln. Grundsätzlich kommen die Tagesschau-Moderatorinnen und -Moderatoren beim Publikum sehr gut an. Beste Grüsse

Kathrin aus Zürich Guten Abend Zuerst das Positive: Es hat viele sympathische MitarbeiterInnen bei SRF, die vertrauenswürdig wirken! Weshalb überträgt SRF nicht mehr alle wichtigen Fussballspiele? Wie hoch ist der Betrag, den sie investieren müsste, wenn er sich um die Sendung inländischer und hochstehender Spiele bemühen würde? Weshalb bietet die SRG nicht mehr hochstehende Dokumentationen (Geschichte, Klima, etc.) und Filme an, wie es «mein liebster Sender» ARTE schafft? Ist die SRG wenigstens an Arte beteiligt? Wenn nein, weshalb nicht? Für mich hat es viel zu viele Unterhaltungssendungen! Ausnahmen: Die letzten Schweizer Serien wie «Wilder» sind mit sehr guten SchauspielerInnen besetzt und gut gemacht. Danke! Freundliche Grüsse Kathrin Müller

Daniel Bolliger: Liebe Kathrin, Ich antworte gerne zu sportlichen Teil deiner Frage. Die SRG ist der gesamten Schweizer Bevölkerung verpflichtet. Darum zeigt SRF jede Mannschaft mindestens einmal Zuhause und auswärts pro Saisonhälfte. Damit ist eine ausgewogene Berichterstattung und eine faire Aufteilung garantiert. Es würden nicht alle Landesteile und Fangemeinschaften goutieren, wenn wir jeden Samstag Zürich, Basel oder YB zeigen würden. Mit sportlichen Grüssen Dani

Erna Michel aus Ringgenberg warum duzen die sportmoderatoren die sportler nicht. man weiss doch genau, dass sie sich alle duzen!!ich finde das in der heutigen zeit etwas überholt.die verspätungen beim tv stören mich auch, laut teletext stimmen die angaben meistens nicht. sonst bin ich zufrieden, eine tv schauerin und radiohörerin. erna michel 81 ringgenberg

Ursula Gabathuler: Guten Abend Frau Michel. Danke für Ihre Fragen. Und danke vielmal auch dafür, dass Sie sich zu Ihrer Zufriedenheit äussern. Das freut mich speziell. Ich versuche Ihre beiden Fragen der Reihe nach zu beantworten:

Wir überlassen in der Ansprache der Interview-Gäste nichts dem Zufall sondern wir haben Richtlinien. In Informationssendungen werden weder interne noch externe Gesprächspartnerinnen und -Partner geduzt, um Sachlichkeit zu signalisieren. Bei Gesprächen mit SRF-Kollegen und -innen, etwa Korrespondentinnen wird die Kombination von «Sie» und Vornamen verwendet. Beim Sport werden Siezen und Duzen situationsgerecht eingesetzt. Im Zweifelsfall wird die Höflichkeitsform verwendet.

Die Frage nach der Verspätung hat Nathalie Wappler live in der Sendung beantwortet. Ich mache es trotzdem noch schriftlich hier: Wir versuchen möglichst pünktlich zu sein, es gibt allerdings Situationen, in denen wir aus inhaltlichen Gründen vom «Fahrplan» abweichen. So kann die Tagesschau aufgrund des Weltgeschehen kurzfristig einige Minuten länger dauern. Wir versuchen immer die Verspätung im Laufe des Abends wieder aufzuholen, doch das ist nicht immer möglich.

Die Programmankündigungen folgen übrigens einer international üblichen Regel: Man rundet immer ab auf die nächsten 5 Minuten. Das heisst, wenn eine Sendung um 20:08 Uhr geplant ist, dann steht im Programm und im Teletext, sie beginnt um 20:05 Uhr. Die Erfahrung zeigt, dass es dem Publikum lieber ist, drei Minuten zu warten, als zwei Minuten zu spät einzuschalten.

Ich danke Ihnen für Ihre SRF-Treue und wünsche Ihnen einen unterhaltsamen Abend.

Freundliche Grüsse Ursula Gabathuler

Ruth aus Nottwil Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren Seit rund 40 Jahren verfolge ich meine Lieblingssendungen Arena u die Rundschau. . In den letzten zwei Jahren stosse ich mich daran, dass seitens der Moderation in der Arena die Stimmung angeheitzt wird. Konkret: Herr Brotz befragt oft sehr provokativ (für mich schon fast aggressiv) seinen Interviewpartner, was aus meiner Sicht nicht diskussionsförderlich ist. Während der Isolation von Herrn Brotz hatte Herr Grossniklaus die Moderation übernommen. Diese Sendung war um einiges ruhiger und sachlicher verlaufen! Ich wünschte mir, dass die geladenen Gäste sich mehr an Diskusionssregeln halten müssten (nicht dreinreden, sondern die Teilnehmer ausreden lassen)! Gutes Beispiel letzter Woche, in welcher Herr Bundesrat Cassis sich in diesem Punkt vorbildlich verhalten hat. Trotz grosser Brisanz hat er stets sein Gegenüber aussprechen lassen. So sollte es eigentlich für alle Teilnehmer sein. Gerade in der heutigen Zeit müssen wir alle wieder lernen, respektvoll zuzuhören. Wir alle sollten in diesem Fall Vorbild sein für die nächsten Generationen. Vielen Dank, dass Sie mit dieser Sendung «Hallo SRF» dem Publikum die Möglichkeit geben, Rückmeldungen zu machen. Freundliche Grüsse Ruth aus Nottwil

Dominik Meier: Hallo Ruth. Danke für die Nachricht. Es freut mich, dass Rundschau und Arena zu Ihren Lieblingssendungen zählen. In der Rundschau und in der Arena führen wir häufig kontroverse Interviews – wir ModeratorInnen haken also hartnäckig nach, als StellvertreterInnen eines kritischen Publikums. Das ist eine Gratwanderung – wir sind uns dessen bewusst. Rückmeldungen, wie diese hier von Ihnen, helfen uns, unsere laufend kritisch auch selbst zu hinterfragen. In dem Sinne: Merci! Liebe Grüsse, Dominik

Agron Ibraj aus Horgen Wie ist es möglich, dass SRF die Sendung «der Bachelor» immer noch ausstrahlt? Ich selber arbeite mit der Zielgruppe «Jugendliche», wo wir sehr bestrebt sind, die «inneren statt «äusseren» Werte bei den Kids zu fördern. Vorbildfunktionen sind dabei also extrem wichtig. So eine Sendung (nebst sozial Medien natürlich) gibt den Jugendlichen allerdings ein total falsches Bild, wenn es um «Vorbilder» geht. Für mich persönlich (und auch für viele Menschen die ich kenne) ist «der Bachelor» nur peinlich, primitiv und sollte dringend «abgeschafft» werden. Die Jugendliche haben genug Druck, wenn es darum geht, sich im Alltag zu «behaupten». Sie müssen nicht zusätzlich den Druck haben, «solarverbrannt» und «magersüchtig» zu werden, damit sie als «hübsch» bezeichnet werden...!!! Ich wünsche alle SRF Mitarbeiter*innen ein gutes und gesundes 2022! Beste Grüsse und viel Erfolg.... Agron Ibraj

Tom Schmidlin: Sehr geehrter Herr Ibraj, die von ihnen erwähnte Sendung läuft auf 3+, deshalb können wir dahingehend keine Antwort geben.

Nico Schneider aus Bern Hallo SRF Was ist der Grund dafür, dass Auslandkorrespondenten und Auslandkorrespondentinnen nach einer gewissen Zeit „zwangsweise“ ausgetauscht werden?

Gregor Meier: Grüezi Herr Schneider. Unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten bleiben vier bis sechs Jahre auf ihrem Posten. Mit einem Wechsel wollen wir in erster Linie den anderen News-Journalistinnen und -Journalisten eine Chance geben, diesen Job zu übernehmen. Korrespondentenstellen sind sehr begehrt – aber auch belastend, weil man ganz alleine für die Berichterstattung aus einem grossen Sendegebiet verantwortlich ist. Daher drängen sich regelmässige Wechsel gleich doppelt auf.

Peter Schoch aus Rheinfelden Die Impfgegner oder Skeptiker stellen in unserem Land eindeutig eine Minderheit dar. Wieso bekommt diese Minderheit soviel Raum und Möglichkeiten bei SRF? Zeitweise konnte man aus der Berichterstattung den Eindruck erhalten das das die Mehrheit sei. Unwidersprochen konnten die gröbsten Unwahrheiten publik gemacht werden.

SRF-Kundendienst: Guten Tag Herr Schoch, in der Tat lassen wir auch in der Corona-Berichterstattung kritische Stimmen zu – denn diese gibt es und es ist unsere Aufgabe, die Lage so abzubilden, wie sie sich tatsächlich präsentiert. Wir lassen Kritik an einzelne Massnahmen oder Entscheiden zu, aber wir lassen niemanden bei uns auftreten, der diese Pandemie im Grundsatz verleugnet und wir lassen auch keine Unwahrheiten unwidersprochen stehen in unseren Sendungen.

Rolf Frei aus Therwil Hallo zusammen Ich bin ein interessierter Zuschauer von Sendungen wie «SRF bi de Lüt» , «Auf und davon» «Ding Dong» usw. Dabei frage ich mich wie ihr es schafft, jeweils an so interessante Familien und ihren Geschichten zu kommt? Soweit ich zurück denken kann habt ihr wirklich immer sehr interessante Personen/Familien dort begleitet. Grosses Kompliment. Gleichzeitig auch ein riesiges Kompliment an Viola Tami, Sven Epiney und Mona Vetsch, welche solche Formate oder Ähnliche hervorragend moderieren. e liebe Gruess und weiter so, Rolf

Martin Boner: Sehr geehrter Herr Frei. Vielen Dank für Ihr Kompliment, welches ich gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weitergebe. Den von Ihnen erwähnten Sendungen – und vielen anderen wie z.B. «SRF bi de Lüt – live» usw gehen immer sehr intensive Recherchen voraus. Diese passieren z.B. im Internet, via Zeitungen und Zeitschriften – und natürlich auch über persönliche Netzwerke und Gespräche vor Ort. Manchmal erhalten wir auch tolle Hinweise aus unserem Publikum und in den sozialen Netzwerken. Danach folgen Rekos und Vorgespräche vor Ort. So hoffen wir, unseren ZuschauerInnen unterhaltende und spannende Sendungen bieten zu können. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel spannende Unterhaltung mit unseren Sendungen. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

E. S. Guten Tag Mich interessiert wie kritisch sie die Diskussion führen zu Covid intern. Ich empfinde ihre Berichterstattung seit nun 2 Jahren vielleicht etwas überspitzt als Panikmache. Soweit ich weiss, bezahle ich viel Geld jährlich für Journalismus, welcher unabhängig sein sollte. Unten zwei Studien, welche sich die Disability Adjusted Life Years von Covid und Depressionen und Angstzustände anschauen – einfach als Anregung. Wenn sie sich die Studien für den Zeitraum 2020 anschauen, werden Sie feststellen, dass die Forscher davon ausgehen, dass alleine die Zunahme an mentalen Erkrankungen im 2020 mehr Lebensjahre vernichtet hat als Covid. Von anderen Themen wie Klimawandel, Luftverschmutzung oder gesunder Lebenswandel fangen wir gar nicht erst an. Wenn ich meine Alterskategorie anschaue ist das Verhätnis zwischen Menschen welche an Covid und durch Selbstmord gestorben sind ca 1:20 (extrapolierte Zahlen, da BFS keine aktuellere veröffentlicht). Persönlich ist es für mich klar, dass eine Berichterstattung wie SRF es macht diese Angstzustände begünstigt. Wird diese Diskussion geführt und wie? Wer übernimmt die Verantwortung? Besten Dank für Ihre Antwort Freundliche Grüsse E. S. --- Taquet, M., Holmes, E. A., & Harrison, P. J. (2021). Depression and anxiety disorders during the COVID-19 pandemic: Knowns and unknowns. The Lancet, 398(10312), 1665-1666. Fan, C. Y., Fann, J. C. Y., Yang, M. C., Lin, T. Y., Chen, H. H., Liu, J. T., & Yang, K. C. (2021). Estimating global burden of COVID-19 with disability-adjusted life years and value of statistical life metrics. Journal of the Formosan Medical Association.

Thomas Häusler: Guten Abend E. S., dass die psychische Gesundheit von vielen Menschen während der Pandemie gelitten hat, ist uns sehr wohl bekannt. Die Frage ist, welche Ursachen das hat. Das können einerseits sicher Reaktionen sein auf Medienbeiträge, die über die Folgen der Pandemie berichten. Es können aber auch Ängste sein, die wegen der Gefahr durch das Virus entstehen. Wir bekommen recht viele Reaktionen auf unsere Covid-Berichterstattung und sie gehen in beide Richtungen. Wir versuchen, unsere Berichte und Einschätzungen aufgrund von Fakten und seriösen wissenschaftlichen Abschätzungen zu machen. Panikmache wollen wir auf keinen Fall betreiben – und wir diskutieren intern oft über die adäquaten Einschätzungen. Es ist aber so, dass die Gefahr durch Covid sehr unterschiedlich ist – je älter, desto gefährlicher. Dazu kommen noch die Risikofaktoren, ich nehme an, das Wissen sie. Wir richten unser Programm für die ganze Bevölkerung aus und versuchen dem Rechnung zu tragen. Beste Grüsse, Thomas Häusler

Joanes THOM aus Zürich Liebes SRF Nachdem ich nun etliche Male die Einladung von Mario Grossniklaus und Tama Vakeesan gesehen habe, Inputs für die Sendung «Hallo SRF» vom 12. Januar zu geben, melde ich mich, auch wenn ich wenig Hoffnung habe, dass meine Anliegen zum jetzigen Zeitpunkt aufgenommen werden. Vielleicht mögen Sie meine Meinung trotzdem lesen. Ich gehöre zu den vielen Menschen, die seit Anfang der Pandemie die Massnahmen mittragen, unterstützen und einhalten, jedoch mit einem für mich fatalen Unterschied …ich lasse mich nicht impfen. Dieser Teil der Bevölkerung wird m. E. von SRF indirekt nicht nur ausgeblendet, sondern belehrt und diffamiert. Diese Menschen sind keine Massnahmengegner*innen, Randalierer*innen oder Verschwörer*innen und auch keine Impfgegner*innen. Eine Covid-Infektion erlöste mich schliesslich von der psychisch sehr belastenden Bedrohung, von der Arbeitswelt ausgeschlossen zu werden. Einseitige Berichterstattung und Zensur (so erlebe ich die subventionierten Medien seit nun einem Jahr) widerspiegeln für mich nur eine Seite der «Wahrheit». Die übertriebene Verbreitung von Angst halte ich für gesellschaftlich und gesundheitlich kontraproduktiv. Hier meine Kritik bzw. meine Fragen/Wünsche an SRF: – Schweizweit scheint es keine ungeimpften Politiker*innen, Mediziner*innen und Wissenschaftler*innen zu geben. Statistikmässig ist das kaum so. Wieso hören wir deren Meinungen und Argumente nicht? Sind SRF (Tagesschau, 10vor10, Arena, Club, Rundschau, Puls) Auseinandersetzungen und Diskussionen mit Impfskeptiker*innen untersagt? Die Standpunkte von Ruth Humbel, Flavia Wasserfallen, Fabian Molina, Jon Pult etc. kennen wahrscheinlich mittlerweile alle. – Wieso werden Daten über beeinträchtigende Impffolgen nicht analog und gleichwertig zu den Corona-Hospitalisierungen recherchiert und aufgezeigt? – Wieso ist die Diskussion über mögliche (negative) Langzeitfolgen der mRNA-Technologie tabu? Das dürfte einer der Hauptgründe sein, wieso sich Leute nicht impfen lassen. Ich habe ein Experiment in meinem Umfeld durchgeführt (17 Personen, 12 davon geimpft, 5 ungeimpft). Selbstverständlich ist diese winzige private Umfrage nicht repräsentativ. Trotzdem war es für mich erstaunlich zu erfahren, dass keine einzige Person wusste, was eine «Off-Lable»-Impfung ist. Langsam frage ich mich, ob wir Zeiten entgegengehen, in denen «gesund sein» die schlechteste Option ist. Menschen können kaum gesund bleiben, wenn wir permanent über Krankheit reden. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meinen Kummer zu lesen. Ich wünsche SRF eine konstruktive, spannende und mutige Sendung. Es grüsst Sie herzlich Joanes Thom

Gregor Sonderegger: Vielen Dank für Ihre Frage und ihre wichtigen Gedanken: Wir bemühen uns sehr mit unserer Berichterstattung nicht auch noch zur Polarisierung beizutragen, sondern den aktuellen Stand der Diskussion, den aktuellen Wissenstand in der Forschung und Medizin und die wichtigsten Argumente aller Player abzubilden. Wir möchten Impfgegnerinnen und Impfgegner nicht verunglimpfen, aber der aktuelle Konsens von Wissenschaft und Forschung ist es, dass die Impfung schützt – vor schweren Verläufen, zum Teil auch vor Infektionen und sie ist eine der Massnahmen ist, die helfen, die Pandemie zu bekämpfen. Wir haben in unzähligen Diskussionsformaten und Sendungen, auch Kritiker und Massnahmenskeptiker Platz eingeräumt – wichtig ist für uns einfach, dass wir immer auf bekannten Fakten basierend und mit gegenseitigem Respekt über diese Themen diskutieren – gegenseitige Beschimpfungen und Aggressionen gibt es so schon zur Genüge. Liebe Grüsse.

Simon Leuenberger aus Langenthal Sehr geehrte Damen und Herren Warum werden die «Specials» auf SRF3 eingestellt? Und wesshalb hatten die Zuhörer keine Chance auf diesen Entscheid Einfluss zu nehmen? Denn ich bin überzeugt davon, dass SRF3 dadurch viele längjährige Zuhörer verlieren wird, wenn ein Teil der SRF3-DNA abgeschafft wird! Mit freundlichen Grüssen Simon Leuenberger

Manuel Thalmann: Guten Abend und vielen Dank für Ihre Frage! Die Specials, so wie sie heute gesendet werden, gibt es Ende März nicht mehr. Wir arbeiten zur Zeit aber an einem neuen und ganzheitlichen Musikabend, der die verschiedenen Genres der Specials weiterhin abbildet und thematisiert. Analog zur Entwicklung der aktuellen Popmusik, werden im neuen Musikabend auf SRF 3 die Genregrenzen gesprengt. Sei es Indie, Electronica, Rock, Reggae, Global Beats oder Urban Music – der neue Musikabend pflegt einen Umgang mit «fliessenden Grenzen» und sieht darin viel Potenzial. Auch die Schweizer Musikszene spielt eine wichtige Rolle in den neuen Musikangeboten von SRF 3. Zudem wird das Thema Musik bei SRF 3 neu auch vermehrt mit Videoformaten thematisiert. Liebe Grüsse und einen schönen Abend

Doris Ziegler aus Winterthur Guten Tag geschätztes SRF-Team Warum beginnen zahlreiche Sendungen oft mit Verspätung? Geht die Werbung vor? 10vor10, Schweiz aktuell, Tagesschau beginnen pünktlich, warum ist das bei anderen Sendungen nicht möglich? Dass bei vielen Filmen eine Hintergrundmusik spielt, ist sicher sinnvoll und unterstreicht den Inhalt. Aber warum ist die Musik oft lauter als das gesprochene Wort? Das stört auch Menschen, die nicht schwerhörig sind! Dasselbe ist oft auch bei Übersetzungen der Fall. Statt, dass die Originalsprache im Hintergrund zu hören ist dominiert sie und die Übersetzung hört man sozusagen nicht. Positiv bewerten möchte ich die Vielfalt der Dialekte! Das ist eine Bereicherung des gesamten Schweizer Fernsehens und Radios. Auch viele Eigenproduktionen schätze ich sehr, vor allem auch «auf und davon», DOK, Rundschau, Kassensturz (leider jetzt ohne Ueli Schmezer!), Schweiz aktuell etc. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche SRF1 weiterhin erfolgreiche Auftritte! Freundliche Grüsse Doris Ziegler

Andrea Hemmi: Guten Abend Frau Ziegler, das freut uns, dass Sie verschiedene unserer Eigenproduktionen sehr schätzen. Herzlichen Dank für Ihr Kompliment! Gern nehme ich zu Ihren Kritikpunkten Stellung. Zuerst zur Verspätung: Grundsätzlich ist es uns ein grosses Anliegen, unsere Sendungen zu den angekündigten Zeiten auszustrahlen. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass eine Livesendung etwas länger dauert, was Folgen für die nachfolgende Sendung haben kann. Zur Lautstärke von Hintergrundmusik bei Filmen: Menschen nehmen Lautstärken, Töne und Klänge zwar subjektiv wahr. Und doch gibt es eine Tongestaltung, die von vielen Menschen als angenehm empfunden wird. Unsere eigenproduzierten Sendungen entsprechen diesem Sounddesign. Bei eingekauften Produktionen, unter anderem bei Kinofilmen, können Toneffekte übertrieben wirken. Diese Effekte dienen der zusätzlichen Spannung und Dramatik. Da haben wir keinen Einfluss darauf. Dass Sie unsere Simultanübersetzungen schwer verständlich finden, leite ich sehr gern an unsere Kolleginnen und Kollegen von der Technik weiter. Freundliche Grüsse und einen guten Abend!

Markus Baumann aus Schwerzenbach Grundsätzlich gefällt mir das Programm von SRF. 2 Sachen stören mich: – wenn während einer Sportsendung von SRF2 auf SRFInfo gewechselt wird. Wir zeichnen immer wieder mal Sendungen auf. Auf andere Anbieter möchten wir nicht wechseln. – wenn im Sportpanorama bei der Ankündigung eines Beitrages das Ergebnis bereits vorweg genommen wird. Die Spannung geht verloren. Freundliche Grüsse und auf weiterhin gute Sendungen

Hansjörg Wyss: Guten Abend Herr Schwerzenbach

Besten Dank für ihr Lob zum Sport, das uns sehr freut.

Senderwechsel sind zwar in den letzten Monaten seltener geworden, aber leider nicht ganz zu verhindern. Meistens dauern Sport-Wettkämpfe aus irgendeinem Grund länger als geplant und dann müssen wir den nachfolgenden (oder den aktuellen) Sportevent auf SRFinfo schieben. Ich kann nachvollziehen, dass dies für Sie ärgerlich ist, vor allem, wenn sie die Sendung aufnehmen. Ich kann Ihnen versichern, dass wir möglichst wenige Senderwechsel vornehmen, nur wenn sie unumgänglich sind..

Sie sprechen auch das Vorwegnehmen der Spannung an. Bei uns ist es so, dass Sport-Events, die bereits vor Stunden stattgefunden haben und deren Resultate den meisten Zuschauer:innen bekannt sind, nicht mehr auf Spannung erzählt werden, die aktuellen aber schon.

Ich bedanke mich für ihr Interesse an SRF – mit sportlichem Gruss

Jürg Stucki aus Weggis Warum wird in letzter Zeit bei den Skiübertragungen erst kurz vor der Starnummer 1 ins Live geschaltet? Das heisst ohne Startnummernübersicht und auch ohne Vorfahrer. So geschehen in Adelboden oder auch gestern in Schladming.

Susan Schwaller: Guten Abend Herr Stucki

Vielen Dank für ihren Hinweis und die Frage. Wir bemühen uns jeweils rechtzeitig auf die Sportevents einzusteigen, dazu gehören im Skirennen auch die Startnummernübersicht. Manchmal lässt das vorherige Programm aber nur einen knappen Einstieg zu – bei Verzögerungen in einem anderen Live-Wettbewerb beispielsweise.

Simone Gieschler aus Riehen Sehr geehrtes SRF Team, ich lese viele Artikel auf der srf.ch Seite und finde sie oft gut geschrieben und interressant. Meine Frage: Warum ist die Berichterstattung zu Corona oft sehr getrennt nach Schweiz und Rest der Welt? Die Massnahmen im Ausland, Fakten zu Corona und anderes werden berichtet, aber nie in den Zusammenhang gestellt. Zur Zeit glaubt man der Virus in der Schweiz verhalte sich anders und es wird nicht darüber diskutiert das in der Schweiy aufgegeben wurde was Massnahmen angeht. Es wird auch nicht nachgefragt warum man Jahre versucht die Schwachen und Kinder zu schützen und jetzt einfach achselzuckend eine «Superinfektionswoche» ausruft, obwohl die Mehrheit das Covid-Gesetz und damit Massnahmen befürwortet. Stattdessen gibt es unzählige Artikel die die Gegensätze von geimpft/ungeimpft hochspielen während das eigentliche, meines Erachtens sehr fahrlässige Pandemiemanagement der Schweiz nicht diskutiert wird. Gehen sie mit dern schweizer Berichterstattung um wie mit der aus dem Ausland. Mit freundlichen Grüssen, Simone Gieschler

Roland Specker: Vielen Dank für die Frage, Frau Gieschler. Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Sie der Meinung, dass wir die Pandemie in der Schweiz und in den restlichen Ländern mit verschiedenen Messlatten bewerten. Natürlich geben wir der Schweizer Berichterstattung deutlich mehr Raum und Facetten, da sie uns alle deutlich mehr betrifft. Wir sind dabei aber denselben Kriterien (Sachlichkeit, Unabhängigkeit etc.) verpflichtet wie bei unserer Corona-Berichterstattung aus dem Ausland. Wo immer möglich stellen wir z.B. den Aussagen zu Infektionszahlen immer auch die Schweizer Zahlen bzw. die ausländischen Zahlen gegenüber, um unserem Publikum den Kontext zu liefern. Zur «Superinfektionswoche»: Wir haben in den letzten Tagen die Durchseuchungstrategie mehrfach thematisiert und auch heute finden Sie eine durchaus kritische News-Analyse zur Risikostrategie des Bundesrates auf srf.ch/news, Link öffnet in einem neuen Fenster. ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Moritz Grob aus Uster Liebes SRF-Team Erstmals danke für die Arbeit die ihr Leistet. Hier meine Frage: Wieso haben sie auf ihrer Website die Kommentarfunktion immens eingeschränkt? Dadurch, dass sie entscheiden welche Themen / News „kommentarwürdig“ sind lenken sie effektiv die Debatten-Kultur nach ihrem Gusto. Mir scheint es als ob der einzige Grund für diesen Entscheid der war, dass Sie kritische Stimmen einfacher zensieren können. Teils durch das undurchsichtige Verfahren der Kommentarfreischaltung (Kommentare welche nicht gegen die Netiquette verstossen werden trotzdem nicht veröffentlicht) und nun durch diesen extremen Entscheid über was diskutiert werden darf. Ein Beispiel: Gerade Artikel, welche man thematisch vielleicht den Identitätslinken zu schreiben würde (Gendern, White-privilege oder allgemein Themen in den es darum geht den „alten weissen Mann“ zu kritisieren) würden vor der Änderung, teils zu recht, heftig kritisiert. Diesem Problem müssen sich jetzt nicht mehr stellen.

Alexander Sautter: Guten Abend Herr Grob

Wir wollen bei SRF in der Kommentarspalte eine Debattenkultur schaffen. Das heisst: Wir legen den Fokus auf ausgewählte Themen und begleiten diese moderativ. Denn der Ton wird leider auf vielen Online-Plattformen immer rauer. Hier wollen wir als Medienhaus Verantwortung übernehmen und einen Beitrag zu einer respektvollen Diskussionskultur leisten.

Wir versuchen ganz bewusst, eine möglichst breite Palette von Themen kommentierbar zu machen, lernen hier auch jeden Tag noch dazu. Aber wir merken: Den einen ist es z.B. zu viele Artikel über Corona, den anderen zu wenig. Wir versuchen jeden Tag ein möglichst gutes Angebot zu schaffen.

andreas ruefer aus orpund hallo zusammen ich hätte 2 fragen betreffend sport: -warum wird soviel geld für sportübertragungen ausgegeben welche parallel auf 3 anderen öffentlichen sendern ausgestrahlt wird (z.b. Formel 1)? – warum werden unmengen an budget für die olympischen spiele ausgegeben, jedoch finden die paralympics im live tv fast keine beachtung. Die jetzige kurzberichterstattung ist einfach mangelhaft! Wer mal eine abfahrt bei den paralymoics gesehen hat, weiss was spektakel bedeutet... aber nein, es wird lieber das golftournier an den olympischen spielen gezeigt (notabene ohne scheizer beteiligung). warum ist das so?

Susan Schwaller: Guten Abend Herr Ruefer

Die SRG hat in Europa ein einzigartiges Portfolio an Sportrechten und damit die Möglichkeit dem Publikum ein äusserst attraktives und vielfältiges Sportprogramm zu bieten – dazu gehört auch die Formel 1. zu Rechten gehören aber auch Verpflichtungen, so sind wir gerade bei der Formel 1 verpflichtet alle Rennen auszustrahlen.

Im Paralympischen Sport haben wir in den vergangenen Jahren die Berichterstattung konstant ausgebaut, bei den Paralympics von Tokio beispielsweise haben wir uns bewusst auf die Wettkämpfe der Schweizer Athletinnen und Athleten fokussiert und am Abend die Wettkämpfe in der Magazinsendung «Para-Graf» zusammengefasst.

Andreas aus Elgg Warum wird bei Interviews während der Pandemie immer versucht, den Interviewten, wenn sie die Lage nicht so schlimm einschätzen, mit zusätzlichen Fragen eine negativere Sicht der Situation zu entlocken (z. B. Chef der Kantonsärzte, BR Maurer)? Werden aber negative Szenarien vorausgesagt, werden diese nie hinterfragt (z. B. Triage kommt schon bald...), obwohl diese Voraussagen sich schon mehrfach als nichtzutreffend erwiesen haben?

Dominik Meier: Hallo Andreas. Merci für den Input. Es ist unser Anspruch sein, alle AkteurInnen kritisch zu befragen. Schade, wenn Sie einen anderen Eindruck haben. Aber bitte: Messen Sie uns weiterhin kritisch an unserem Anspruch: Alle AkteurInnen gleich kritisch zu befragen. Liebe Grüsse, Dominik Meier

S.E. aus Z. Guten Tag Beim Radiohören fällt mir immer wieder auf, dass auch Radioleute sehr oft «Aeh», «Aehm» sagen, 3 – 4 mal in einem Satz. Oder sogar noch mehr. Als Zuhörerin empfinde ich das sehr störend und mühsam. Kann das den Sprecherinnen und Sprechern nicht abgewöhnt werden? Bei Menschen die nicht gewohnt sind ins Mirkofon zu sprechen, z.B. bei Interviews, kann ich es verstehen. Aber die Professionellen?!

Sven Epiney: Sehr geehrte Frau Suter Viele Moderationen beim Radio werden vor der Sendung schriftlich ausgetextet, da kommen beim «Vortragen» (Moderieren) sehr selten «Aah's» und «Aehm» vor. Da es aber natürlich auch spontane Gespräche und Inhalte gibt, können dort ab und zu solche Füllwörter vorkommen. Wir sind aber alle sehr bemüht, ohne diese aus zu kommen.

Beste Grüsse

Alfredo Moretti aus Neuhausen Ist dem Schweizer Fernsehen nicht möglich, mehr Volksmusik zu bringen. oder mehr Cabaret, in der jetzigen Zeit. (PANTEMIN)

Martin Boner: Sehr geehrter Herr Moretti. Mit «Potzmusig» hat die Volksmusik einen festen Platz im Programm von SRF. Parallel dazu haben wir im vergangenen Jahr einen neuen Facebook-Kanal geschaffen, welcher ausschliesslich der Volksmusik gewidmet ist. Dort finden sich immer wieder neue Reportagen, Musikstücke, Archivperlen usw. So können wir die Volksmusik täglich neu und frisch unter die Leute bringen. Daneben waren auch im regulären TV-Programm im vergangenen Jahr mit «Potzmusig Wiehnachte», der «Schwiizer-Reis» mit den Volksmusikern Hess, Rusch, Hegner oder Spezialsendungen zum (leider abgesagten) Jodelfest in Basel zahlreiche Spezialsendungen zur Volksmusik zu sehen. Ich wünsche ihnen weiterhin viel Freude mit der Volksmusik in unserem Programm. Mit freundlichen Grüssen, Martin Boner

Walter Fuchs aus Thalheim wieso kann das SRF seine Sendungen nicht pünktlich starten, warum muss immer mit der Werbung diese Pünktlichkeit übergangen werden?? ab und zu macht das bis zu 10 Minuten aus

Andrea Hemmi: Guten Abend Herr Fuchs, wir bemühen uns, unsere Sendungen so pünktlich wie möglich beginnen zu lassen. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass eine Livesendung etwas länger dauert und wir von unserem «Fahrplan» abweichen müssen. So kann es beispielsweise sein, dass die Hauptausgabe der «Tagesschau» aufgrund aktuellen Weltgeschehens kurzfristig um einige Minuten verlängert werden muss. In diesem Fall hat die Information Vorrang vor Pünktlichkeit. Viele Grüsse nach Thalheim!

Monika Forster aus Zürich Guten Tag! Eine gute Gelegenheit, Sie fragen zu können! In den Medien, Nachrichten usw. bemerke ich seit langem die unhöfliche Art, Menschen zu benennen, wie: die Merkel, Berset, usw. WARUM kann man diese nicht mit Vornamen und Namen erwähnen? Hat man keine Zeit dazu oder sind wir so unhöflich geworden? Aussprache von Namen aus englischen sprechenden Ländern z.B. Gestern hörte ich einen Sprecher den Namen «Martin Luther King» englisch ausgesprochen. Das ist einfach lächerlich. Wir sind in einem deutsch sprachigen Land und können die Namen auf unsere Art aussprechen. Ob in den Medien in den USA, Frankreich, usw. die deutschen Namen auf «deutsch» ausgesprochen werden? Wenn Sie es dann wirklich durchziehen würden, dann müssten Sie die chinesischen Namen auch «chinesisch» aussprechen. Vermutlich verständen wir sie dann nicht mehr! Überhaupt, ich habe das Gefühl, dass unsere deutsche und schöne Sprache in den Medien immer mehr abgedrängt wird und ersetzt mit Anglizismen. Freundliche Grüsse Monika Forster

Regula Messerli: Guten Abend Frau Forster. In der Regel benennen wir die Persönlichkeiten zuerst immer mit Vor- und Nachnamen und Titel ("die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel"). Wenn wir den Namen aber weitere Male verwenden, dann benutzen wir oft nur noch den Nachnamen – aus Zeitgründen. Bei der Tagesschau zum Beispiel zählen wir oft die Sekunden eines Beitrags und wenn stets alle Persönlichkeiten wiederholt mit Vor- und Nachnamen benennt würden bräuchte das viel Zeit. Und zur Frage nach der richtigen Aussprache: eigentlich bemühen wir uns, die Namen exakt auszusprechen. Martin Luther King ist ein Amerikaner und wir sprechen den Namen Englisch aus – Emmanuel Macron sprechen wir französisch aus. Da geht es auch um Respekt gegenüber diesen Menschen und anderen Sprachen und nicht um eine Geringschätzung der deutschen Sprache. Einen schönen Abend!

Claudia Gisi aus 5035 Unterentfelden Guete morge Meine Frage betrifft Morgenstund hat Gold im Mund: Aus welchem Grund wurde die Rätselrunde geändert? Ich finde es sehr schade :see_no_evil:. Herzlichen Dank für die tollen und informativen Sendungen mit den lässigen Moderatorinnen und Moderatoren. Grosses Kompliment. Danke, dass es euch gibt En guete ond schöne Tag Wünscht euch Claudia Gisi

Sonja Hasler: Guten Abend Frau Gisi – zuerst einmal: danke herzlich für Ihr Kompliment für die ModeratorInnen von SRF, das freut uns natürlich sehr. Und nun zu “Morgenstund”: da bin ich ja jeweils eine der ProduzentInnen. Das Spiel wurde geändert, weil der Sponsor Swisslos das Engagement nicht mehr verlängert hat. Nun ist der Sponsor ja Bico und das Spiel sieht deshalb etwas anders aus. Sehen wir es so: weil es nur noch eine Spielrunde gibt, haben mehr spielfreudige Menschen im Land die Möglichkeit, beim beliebtesten Radioquiz der Schweiz mitzumachen. Herzliche Grüsse und danke für Ihr Interesse!

Dionys Glenz aus Glis Bei Abstimmungen nach Referenden werden in der Tagesschau jeweils die Pro- und Contra-Argumente nicht zum gleichen Zeitpunkt sondern jeweils in einem Intervall von mehreren Wochen ausgestrahlt. Man kann dann sich dann jeweils ein besseres Bild machen – vielleicht hat man in 2-3 Wochen gerade keine Zeit – Gelegenheit oä., sich die Gegenargumente anzuhören. Was Hintergrund dieser Strategie ist, kann ich mit dem besten Willen nicht nachvollziehen. No one in meiner Umgebung widerspricht mir. Gerne würde ich Ihre Argumente für diese Strategie erfahren, insbesondere da ich mich bereits 1x bei der srf erkundigte. Mit freundlichen Grüssen Dionys Glenz

Gregor Meier: Grüezi Herr Glenz. Wir berichten jeweils an dem Tag über die Argumente von Befürwortern und Gegnern, an dem die jeweiligen Komitees ihre Medienkonferenz durchführen. Das ist in seltenen Fällen am gleichen Tag der Fall. Manchmal liegen aber tatsächlich mehrere Wochen dazwischen. An diesen Medienkonferenzen sind jeweils die wichtigsten Vertreter:innen der Vorlage vor Ort und können von uns interviewt werden. Damit stellen wir auch die Chancengleichheit von Pro- und Contra-Lager sicher.

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