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Gebühren / Werbung Wie sieht das Spar-Programm nach dem Nein zu «No Billag» aus?

Keyvisual Abstimmungen
Legende: SRF

So antwortet SRF:

Das deutliche Nein ist für die SRG sehr erfreulich – es ist jedoch auch an klare Erwartungen der «Nein-Stimmenden» geknüpft, denen wir gerecht werden wollen. Wir nehmen die Rückmeldungen des Publikums ernst und werden das öffentliche Medienunternehmen den neuen finanziellen Rahmenbedingungen und neuen gesellschaftlichen Bedürfnissen anpassen.

Die SRG wird künftig 100 Mio. Franken einsparen müssen, dies unter anderem, weil die Gebühren auf 365 Franken gesenkt werden und weil die Werbeerlöse sinken. Dazu wird sie bei der Infrastruktur, in der Verwaltung, in der Technik, bei den Immobilien, bei den Produktionsprozessen und in der Distribution sparen und effizienter werden. Zudem wird die SRG künftig auf Unterbrecherwerbung bei Spielfilmen verzichten und sich vermehrt auf ihr Basismandat konzentrieren.

Unser Kernauftrag ist es, eine ausgewogene, unabhängige Information in allen vier Landessprachen sicherzustellen. Die Hälfte der Gebühreneinnahmen werden deshalb im Programm für Informationssendungen aufgewendet. Die SRG möchte auch ihr Engagement für eine vielfältige, einheimische Kulturproduktion – insbesondere im Bereich Film und Serien – noch weiter fördern. Als öffentliches Medienhaus muss sich die SRG zudem den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen. Daher wollen wir das digitale Angebot verbessern.

Der Veränderungsprozess bei der SRG startet im 2019.

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