Wieso produziert SRF Filme wie «Ma vie de Courgette»?

Anfrage vom 24.02.2017

Die Figuren aus dem Film «Ma vie de Courgette»

Bildlegende: SRF hat drei Filme, die für den Oscar 2017 nominiert sind, mitproduziert. Keystone

So antwortet SRF:

SRF hat sich im Rahmen des «Pacte de l’audiovisuel» verpflichtet, Schweizer Filmproduktionen zu fördern. Der «Pacte» ist ein Vertrag zwischen der SRG und den Verbänden der Filmbranche. In diesem Vertrag ist geregelt, dass die SRG (und damit auch SRF) pro Jahr 27 Millionen Franken in Kino-, Spiel- und Dokumentarfilme, fiktionale Serien, Animationsfilme und in jüngster Zeit auch Multimediaprojekte investieren muss.

Drei Filme, die am Sonntag in Los Angeles für die Oscars 2017 nominiert sind, wurden von der SRG unterstützt und wären ohne die finanzielle Hilfe wohl nicht zustande gekommen: «Ma vie de Courgette», «I Am Not Your Negro» und «La femme et le TGV».

Mit den 27 Millionen Franken pro Jahr aus dem Gebührentopf der SRG profitiert eine ganze Branche: Jeder Film, der von SRF unterstützt wird, generiert im Schnitt 150-200 Teilzeitstellen. Das sind Drehbuchautoren, Schauspieler, Regisseure, aber auch Handwerker, Fahrer und Computerspezialisten.

Seit Bestehen des «Pacte» (1997) hat die SRG fast 300 Millionen Franken investiert und damit rund 2000 Produktionen ermöglicht.

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