«Mona mittendrin» auf dem Friedhof (5/5)

Ein Zugbillet nach Riehen Niederholz, einmal nach dem Weg fragen, und Mona Vetsch landet auf dem grössten Friedhof der Schweiz. Zu ihrer Überraschung geht es anfänglich recht lustig zu und her. Bis sie bei den Bestattern mithilft und zum ersten Mal in ihrem Leben einen verstorbenen Menschen sieht.

Vandalen auf dem Friedhof, die den Grabschmuck zerstören? Nein, es sind nur Rehe, die liebend gerne Rosen knabbern. Mona staunt schon bei der ersten Rundfahrt, mit welchen Problemen sich Marc Lüthi, der Leiter des Friedhofs am Hörnli, beschäftigen muss. Lüthi ist ein umtriebiger Chef, der auch vor unkonventionellen Ideen nicht haltmacht. So hat er leerstehende Nischen in einer Urnenwand mit den Namen Felix Muster und Ernst Fall beschriften lassen, um sie besser anpreisen zu können.

Der wahre Ernstfall erwartet Mona, als sie mit den Bestattern eine Leiche abholen geht. Das Herz schlägt Mona bis zum Hals, denn sie hat in ihrem Leben noch nie einen toten Menschen gesehen. Sie ist beeindruckt mit welcher Ruhe die Bestatter ihre Arbeit erledigen. Die Verstorbenen sollen auch den letzten Weg in Würde gehen können. Das ist das oberste Ziel aller Mitarbeiter des Friedhofs am Hörnli in Riehen bei Basel.

Mona auf dem grössten Friedhof der Schweiz

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