«Mona mittendrin» im Asylzentrum (3/5)

Mona Vetsch hat keine Ahnung, wo sie die nächsten 3 Tage verbringen wird. Das ist der Ausgangspunkt von «Mona mittendrin». In der dritten Folge wohnt Mona Vetsch im Asylzentrum. Sie lebt den Alltag einer Asylsuchenden: Warten, Putzen, Essen. Und sie merkt schnell: Sie muss auf so einiges verzichten.

Monas dritte Reise führt sie in ein Durchgangszentrum im Kanton Schwyz. Dort wird sie in einem engen 4er-Zimmer einquartiert und bestreitet den Alltag einer Asylsuchenden: Sie schläft oben auf einem wackligen Kajütenbett, erledigt pflichtbewusst ihre Putzdienste und muss mit 11.50 Franken pro Tag auskommen. Also ernährt sie sich fast ausschliesslich von Müesli und Spaghetti.

Spontan, ungefiltert und hautnah. Mona ist mittendrin, wenn die Asylsuchenden zur Schule gehen und sieht, wie sie auf ihren Asylentscheid warten. Ein Leben im Provisorium – im Spannungsfeld zwischen der Sicherheit der Schweiz und der Unsicherheit der Zukunft. Dabei erfährt Mona Vetsch, dass Lachen und Weinen nahe beeinander sind.

Mona im Asylzentrum

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