Neue Serie mit Mona Vetsch «Raus aus der Komfortzone»

Drei Tage mit Menschen, die sie nicht kennt, an Orten, die ihr fremd sind. Mona Vetsch springt in der neuen Serie «Mona mittendrin» sprichwörtlich ins kalte Wasser.

Mona Vetsch

Bildlegende: Ein Couvert, ein Hinweis, los geht's. SRF

Was gefällt dir am Konzept dieser Serie?

Man muss nicht ins Ausland, um Neues zu entdecken. Hier leben acht Millionen Menschen zusammen in einem Land, aber viele in einer ganz eigenen Welt. Die wollen wir zeigen.

Weisst du wirklich gar nichts?

Nein. Ich hätte auch nicht geglaubt, dass mein Team so dichthält. Bestechung, Drohung, Taktik: hat alles nichts genützt. Am Morgen erhalte ich ein Couvert mit einem Hinweis. Das ist alles.

Was hast du für Hinweise erhalten?

Das ging vom Gemeindewappen über eine sprechende Grusskarte bis zum programmierten Navi. Die Menschen unterwegs spekulieren immer kräftig mit. Wir lagen aber immer falsch. Statt im Bordell landete ich zum Beispiel im Asylzentrum.

Wie ist es, so völlig unvorbereitet auf einen Dreh zu gehen?

Sehr ungewohnt. Vorbereitung bedeutet immer Sicherheit. Man weiss, worauf man sich einlässt. Mona Mittendrin reisst mich aus der Komfortzone.

Was packst du denn alles ein?

Die Basics, dazu Notvorrat, Gummistiefel und Thermounterwäsche. Im Berner Oberland sind wir mitten im Sommer in einen Schneesturm geraten. Hunger haben und frieren geht gar nicht. Mit dem Rest kann ich umgehen.

In «Mona mittendrin» musst du dich schnell auf Menschen und Orte einstellen. Als wie spontan schätzt du dich eigentlich selber ein?

(macht eine lange Pause....;-) ) Sehr spontan. Aber das ist immer auch ein Risiko. Es kann unerwartet lustig werden, wie mit der Schlagersängerin Claudia Jung. Oder aber das Gegenüber bricht in Tränen aus. Wie im Asylzentrum, als ich meine Zimmergefährtin nach ihrer Familie fragte.

Bei der Ankunft an welchem Schauplatz hattest du am meisten Bauchweh?

Beim Eintritt ins Gefängnis war mir richtig schlecht. Ich hätte nie gedacht, dass das so einfährt.

Und wo war die Freude am grössten?

Immer am Schluss. Wenn du nach drei Tagen von Menschen umarmt wirst, die dir vorher fremd waren, ist das ein uu schönes Gefühl.

Die neue Serie «Mona mittendrin»

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