Vier zum Volk (4/4): Jacqueline Badran

In der Serie «SRF HE!MATLAND – Vier zum Volk» arbeiten vier Nationalräte in einem Umfeld, das ihrer politischen Gesinnung teilweise widerspricht. In der vierten und letzten Folge arbeitet Jacqueline Badran (SP/ZH) drei Tage lang als Immobilientreuhänderin und präsentiert Immobilien rund um Zürich.

Wohnen ist für sie ein Grundrecht wie Wasser – Jacqueline Badran kämpft dagegen, dass mit Immobilien spekuliert und Geld verdient wird. Die Nationalrätin setzt sich für die Verschärfung der Lex Koller ein, damit künftig keine ausländischen Spekulanten mehr Schweizer Boden kaufen können. Auch Genossenschaften will Jacqueline Badran fördern, so dass Wohnen in der Schweiz wieder für alle bezahlbar wird.

Am ersten Tag trifft Jacqueline Badran auf den Immobilientreuhänder Csaba von Zalan. Er lebt zum grossen Teil vom Immobilienverkauf. Die Nationalrätin soll eine Liegenschaft in Gockhausen einem potentiellen Kunden präsentieren. Doch noch bevor es losgeht, vermutet die Politikerin einen Haken bei der Sache.

Am zweiten Tag geht es auf eine Überbauung in Beringen, in der Nähe von Schaffhausen. Der Bau mit 66 Wohnungen ist beinahe abgeschlossen, letzte Absprachen und Anweisungen müssen an der Bausitzung geklärt werden. Frau Badran bezeichnet die Überbauung als Albtraum, es kommt zu Diskussionen mit dem Bauherrn. Csaba von Zalan und die Nationalrätin besichtigen anschliessend die Baustelle und Herr von Zalan erfährt allerlei Privates von der Politikerin.

Am dritten Tag steht wieder eine Führung auf dem Programm. Jacqueline Badran soll ein Haus in Oetwil am See präsentieren. Auf der Fahrt zur Liegenschaft will sie den Immobilientreuhänder überzeugen, mit ihr politisch gemeinsame Sache zu machen. Zudem erfahren die beiden, dass sie trotz unterschiedlicher Einstellungen eine ähnliche Vergangenheit haben.

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