«Aus Spass schrieben wir den Bounty-Nachfahren»

1789 kam es in der Südsee zur berühmten «Meuterei auf der Bounty». Edi Spengler (54) ist einer der wenigen, die Original-Teile vom Segelschiff besitzen. Sowieso schlägt Edis Herz ganz für die Südsee: Der Sammler reist an die Originalschauplätze und hat Kontakt mit den Nachfahren der Besatzung.

«Einmal Bounty-Fan, immer Bounty-Fan»: Edi Spengler sammelt alles, was mit dem legendären britischen Segelschiff im Zusammenhang steht.
Bildlegende: «Einmal Bounty-Fan, immer Bounty-Fan»: Edi Spengler sammelt alles, was mit dem legendären britischen Segelschiff im Zusammenhang steht. SRF/Samuel Schmid

«Mich haben die Bounty-Filme bereits als Kind fasziniert» und diese Faszination lässt den Auto-Verkäufer bis heute nicht mehr los. «Aus Spass schrieben wir vor über 20 Jahren einen Brief an die Bounty-Nachfahren auf der Insel Pitcairn». Als prompt eine Antwort zurück in die Schweiz kam, war es um Edi Spengler geschehen.

Seit diesem Erlebnis reiste der Thurgauer mehrmals in die Südsee, gründete einen Bounty-Club und sammelt alles, was mit dem Schiff und der Besatzung zu tun hat. Mit seinen Sammlerstücken, darunter eine original Bounty Zinnschale, betreibt Spengler in Weinfelden ein kleines Privatmuseum.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Samuel Schmid