«Es braucht nicht viel, um etwas zu verändern»

Die 20-jährige Séverine Somlo hilft neben ihrem ETH-Studium in Kambodscha eine Schule aufbauen. Die Liestalerin träumte schon als Kind davon, sich in der Entwicklungszusammenarbeit zu engagieren.

«Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man so etwas zustande bringt!»: Séverine Somlo über ihr Hilfsprojekt in Kambodscha.
Bildlegende: «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man so etwas zustande bringt!»: Séverine Somlo über ihr Hilfsprojekt in Kambodscha. zvg

Als Séverine Somlo nach der Matura im nordkambodschanischen Stung Treng als Englischlehrerin arbeitete, erfuhr sie, dass 50 Kinder ausserhalb der Stadt keinen Zugang zu Schulbildung hatten. Sofort beschloss sie, für das bereits fixfertige Projekt eines Schulhauses Geld zu sammeln. Heute nur 3 Monate später ist die Schule fast fertig. 

Séverine Somlo hat seit jeher einen stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Zahlreiche Reisen mit ihrer Familie haben ihr bereits früh deutlich gemacht, dass es nicht alle so gut haben wie wir hier in der Schweiz. Jetzt, wo die Kinder in Nordkambodscha bereits mit dem Unterricht beginnen könne, ist sie überglücklich: «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man so etwas zustande bringt!»

Redaktion: Eva Pfirter