«Ohne Kunst kann ich nicht leben»

Inga Vatter Jensen engagiert sich, um die Nachlässe von Künstlerinnen fachgerecht zu archivieren. Sie stellt deren Werke teilweise in ihrer Galerie aus und veröffentlicht Monographien. Damit sorgt sie dafür, dass die talentierten Schweizer Malerinnen und Bildhauerinnen nicht vergessen werden.

Inga Vatter Jensen.
Bildlegende: Inga Vatter Jensen. zvg

Inga Vatter Jensen hätte sich nach ihrem Engagement für die Schweizerische Gesellschaft  bildender Künstlerinnen längst zur wohlverdienten Ruhe setzen können. Doch ohne Kunst könne sie nicht leben, findet sie. Und bei ihr heisst Kunst, dass sie sich mit aller Energie für deren Erhalt einsetzt.

Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen sind Künstlerinnen oft alleinstehend. Die Erben sind mit den Nachlässen der verstorbenen Tanten oder Grosstanten meistens überfordert und so landeten bis jetzt viele Werke in Brockenhäusern. Von dort verlieren sich deren Spuren in der Regel. Deshalb übernimmt Archivarte, die Inga Vatter Jensen ins Leben rief,  die Nachlässe lebender oder verstorbener Künstlerinnen zur fachgerechten Betreuung und Erschliessung.

Redaktion: Anne-Käthi Zweidler