«Schmutzige Finger gehören dazu»

Dampflokführer - einst Kindheitstraum, heute eine aussterbende Spezies. Richtige Dampflokführer gibt es nicht mehr viele. Kurt Amacher aus Brienz ist einer, der sich noch tagtäglich mit den dampfenden Stahlkolossen widmet: Beruflich, aber auch mit ganz viel Herzblut.

Gehört auch dazu: «Rund die Hälfte der Arbeit eines Lokführers besteht aus Putzen», betont Kurt Amacher.
Bildlegende: Gehört auch dazu: «Rund die Hälfte der Arbeit eines Lokführers besteht aus Putzen», betont Kurt Amacher. SRF/Samuel Schmid

Bereits als Schulkind stand Kurt Amacher an der Strecke der Brienz Rothorn Bahn und wusste: «Hier will ich einmal arbeiten». Aus dem Traum wurde eine Passion: Mittlerweile ist der Brienzer seit 32 Jahren Dampflokführer und Mechaniker bei der Bahn.

Ein Dampflokführer muss einiges wegstecken können. Im engen Führerstand wird es heiss und Kohlenstaub erschwert das Atmen. Trotzdem ist es für Kurt Amacher sein Traumberuf: «Was gibt es Schöneres, als nach der Winterpause mit der frisch revidierten Dampflock das Rothorn zu bezwingen?»

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Samuel Schmid