«Unser Pilger-Stibli ist für alle offen»

Wer pilgert, muss zwischendurch rasten. Da kommt das kleine Pilgerstübli der Familie Windlin in Kerns (OW) wie gerufen. Werner und seine Schwiegertochter Diana beherbergen in ihrer Garage erschöpfte Pilger und bieten ihnen mit viel Herzblut einen erholsamen Moment in der langen Reise.

«Es kommen viele unterschiedliche Menschen und wir haben täglich spannende Begegnungen mit den Pilgern»: Familie Windlin vor ihrem Pilgerstübli.
Bildlegende: «Es kommen viele unterschiedliche Menschen und wir haben täglich spannende Begegnungen mit den Pilgern»: Familie Windlin vor ihrem Pilgerstübli. SRF

Einige Tische, ein Kühlschrank mit Getränken, eine Kaffeemaschine und ein WC: Das Pilgerstübli der Windlins ist bescheiden und doch einladend. Mit viel Liebe hat die Obwaldner Familie ihre Garage hergerichtet, damit Pilger auf ihrem langen Fussmarsch eine Rast finden.

«Vor Jahren wurde ich oft von durstigen Pilgern um Wasser gebeten, da entstand die Idee vom Pilgerstübli», sagt Werner Windlin. Der 72-Jährige richtet seitdem zusammen mit seiner Schwiegertochter Diana jeden Sommer die Garage für die Pilger her.

Die Windlins stecken viel Herzblut in die Beherbergung der Pilger: «Reich wird man damit nicht», so Diana Windlin. «Wir haben Richtpreise, jeder Pilger soll so viel bezahlen, wie er es für richtig hält». Entschädigt wird Diana durch die vielen interessanten Begegnungen und Gespräche mit den Pilgern.

Redaktion: Samuel Schmid