60 Jahre Tupper-Parties

Die Verkaufsmethoden waren revolutionär: Die bunten Plastikschalen konnte man zunächst nur an geselligen Verkaufsveranstaltungen bei Freundinnen erwerben. Heute noch finden landauf-landab jede Woche hunderte von Tupper-Parties statt.

Tupperwareparty im Jahr 1958.
Bildlegende: Tupperwareparty im Jahr 1958. Keystone

Inzwischen wurde diese Verkaufsmethode vielfach kopiert, doch nie erreicht. Dabei sind es nicht nur einsame Hausfrauen, die dem Charme der Tupperware und deren Verkäuferinnen erliegen. Corinne Meister aus Bern erzählt, wie sie als gestandene Berufsfrau begeistert und mit einer Tasche voll Tupperware von einer Party heimkehrte.

Die andere Seite, die der Verkäuferinnen oder Beraterinnen, beleuchtet Pia Flammer. Sie arbeitet seit Jahren in der Region Thun mit dieser Verkaufsmethode und ist nach wie vor überzeugt davon. Doch auch die gute alte Tupperparty wandelt sich. Immer mehr wird die Verkaufsveranstaltung zu einer Kochparty, bei der die Gäste ein ganzes Menu gemeinsam kochen.

Hören: Der Tupperware-Song in voller Länge

Redaktion: Anne-Käthi Zweidler