UBS-Steuerstreit: Die Schweiz in der Zwickmühle

  • Montag, 25. Januar 2010, 6:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 25. Januar 2010, 6:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 25. Januar 2010, 6:30 Uhr, DRS 2 und DRS 4 News
    • Montag, 25. Januar 2010, 7:00 Uhr, DRS 1, DRS Musikwelle und DRS 4 News
    • Montag, 25. Januar 2010, 7:30 Uhr, DRS 2 und DRS 4 News
    • Montag, 25. Januar 2010, 8:00 Uhr, DRS 1, DRS Musikwelle und DRS 4 News

'Jetzt ist die Schweiz am Zug!', sagt der frühere US-Steuerbeamte David Rosenbloom und rät dem Bundesrat, mit den USA konstruktiv zusammenzuarbeiten, sonst werde es ungemütlich. Im Bundeshaus mehren sich die Stimmen aus dem Parlament, die eine Spaltung der UBS befürworten.

Weitere Themen:

In Haiti sind erstmals wieder Banken und Supermärkte geöffnet.

In Afghanistan wird die Parlamentswahl in den Herbst verschoben.

Beiträge

  • Ball liegt bei der Schweiz

    Die USA könnten den politischen Druck derart erhöhen, dass das Parlament das neue Doppelbesteuerungsabkommen sistiere oder gar ablehne, sagt Steueranwalt David Rosenbloom. Das wäre über die UBS hinaus ein harter Schlag für die gesamte Schweizer Wirtschaft.

    Deshalb liege der Ball nun bei der Schweiz. «Die USA können warten», so der ehemalige IRS-Beamte.

    Max Akermann

  • Professionelle Kommunikation gefordert

    Alfred Mettler, Professor für Finanzwissenschaften in Atlanta, rät zu offener und transparenter Kommunikation gegenüber den USA, und zwar «auf Regierungsebene als auch auf diplomatischer Ebene».

    Barbara Widmer

  • Auftrieb für Diskussion über Grösse der Banken

    Die Schweiz darf nicht länger auf Gedeih und Verderben von den Grossbanken abhängig sein - dies fordern Politiker von links bis rechts. Doch bis zu einer Lösung ist der Weg noch weit.

    Alexander Sautter

  • Haiti: «Von Normalität kann noch keine Rede sein»

    Das Leben in Haiti geht weiter. In der Hauptstadt Port-au-Prince haben erstmals wieder Banken, Supermärkte und Tankstellen geöffnet. Von Normalität sei Haiti jedoch noch weit entfernt, sagt Sonderkorrespondent Daniel Voll in Port-au-Prince.

    «In einer Stadt, wo grosse Teile vollständig zerstört sind und wo über eine Million Menschen in provisorischen Lagern leben, da kann man nicht von Normalität reden.»

    Brigitte Kramer

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Matthias Heim