Zum Inhalt springen

Header

Video
Unterwegs in den Bergen von Kirgistan
Aus Hoch Hinaus – Das Expeditionsteam vom 30.01.2020.
abspielen
Inhalt

Hoch hinaus Hoch hinaus - Das Expeditionsteam

Das Min Teke-Tal im Pamir-Gebirge Kirgistans auf 3'100 m ü.M., umrahmt von 5000ern. Hier richtete das SAC Frauen-Expeditionsteam für einen Monat ihr Base-Camp ein. Von hier aus erkundeten die jungen Alpinistinnen die kargen Täler, schroffen Felswände und imposanten Gipfel der Turkestan-Kette.

Sonnenuntergang im Min Teke Tal in Krigistan
Legende: Das Min Teke Tal in Kirgistan Alec Wohlgroth

Die sechs jungen Expeditions-Teilnehmerinnen Rahel, Florence, Anne, Lisa, Ramona und Lydiane studieren zuhause in der Schweiz Materialwissenschaften oder Maschinenbau, sind angehende Medizinerinnen und Sportlehrerinnen, bereiten sich auf den Master in Anthropologie vor oder leiten Kletter-Kurse.

Während der letzten drei Jahre wurden die Frauen von erfahrenen Alpinistinnen des Schweizer Alpenclubs begleitet und in neuen Kletter-Techniken geschult. Sie lernten, eine grosse, internationale Expedition vorzubereiten und zu finanzieren. Das Abenteuer in Kirgistan bildete den Höhepunkt und Abschluss der Expeditions- Ausbildung des SAC.

Sendungshinweis

Hoch hinaus - Das Expeditionsteam in Kirgistan:

  • Dienstag 11.02.20, ab 20.10 Uhr auf SRFzwei, Episoden 1-3
  • Dienstag, 18.02.20, ab 20.10 Uhr auf SRFzwei, Episoden 4-7

Jede einzelne von ihnen verbringt über 100 Tage pro Jahr in den Bergen. Aber vier Wochen lang abgeschottet von der Zivilisation, nur begleitet von den kirgisischen Guides und dem Kamera-Team des Schweizer Fernsehens, ist für sie ein Novum. Ramona meint denn auch: „Hier bist du wirklich weg von allem Luxus. Das wird dir vor allem bewusst, wenn du ein bisschen krank bist und du denkst: Was, wenn es nicht besser wird?“ Florence stimmt zu: „Körperlich ist es vielleicht hart, aber für den Kopf ist es unglaublich entspannend, weil wir im Jetzt leben.”

Die vier Wochen haben die Alpinistinnen an ihre Grenzen gebracht. Die ungewohnte Höhe, hartnäckige Magenprobleme, rudimentäre hygienische Bedingungen und nicht zuletzt die körperlichen Anstrengungen auf den verschiedenen Hoch-Touren forderten ihnen alles ab. „Die Gruppe wird unglaublich wichtig. Man ist total aufeinander angewiesen. Und merkt dann: Es funktioniert!“, sagt Lisa. Und Silvan Schüpbach, der Ausbildungsleiter des SAC, der die Expedition zusammen mit Bergführerin Caroline George begleitete, meint: „Was für sie zählt, ist gemeinsam Abenteuer erleben, unberührte Berggipfel erreichen... Sie sind als Freundinnen hierher gekommen und gehen als noch bessere Freundinnen zurück.“

Sie werden wieder auf Expedition gehen, gemeinsam oder in anderen Konstellationen. Lydiane strahlt: „Diese erste Erfahrung war für mich super positiv. Wir werden vielleicht in kleineren Gruppen gehen, aber dies hier wird die Tür öffnen für weitere Expeditionen in der Zukunft.“