Basler Schnitzelbängg: «Seppe, Karli und dr Räscht»

Kaum ein Thema ist so beliebt und für gute Witze so geeignet wie der Sport. Erstens sind wir ja alle bestens informiert und verstehen daher jede Pointe. Zweitens sind wir alle Fachleute, und haben es daher «ja immer schon gewusst».

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Und drittens: wir sind Schweizer. Und als solche sind wir an Niederlagen gewöhnt. An ehrenvolle wie an andere. Und nichts ist schöner als eine gute Pointe aus Schadenfreude heraus über eine serbelnde Skination (sie kömme scho no aabezraase / woorschyynlig öbbe denne, wenn s Ramseiers göön go graase), über eine verkorkste Fussball-WM (vorusgsetzt, dass mir d Balle kriege) oder den verunglückten Transfer eines Basler Spitzenfussballers in die Türkei (Gala, Galata, Galatasaray ka är halt eifach nie rächt saage).

Die «Hörbühne» nimmt diese Woche solche Geschichten aus den letzten sechzig Jahren auf und zeigt anhand der Reaktionsweise der Basler Schnitzebänggler ein Stück Zeitgeschichte aus einem äusserst reizvollen, humoristischen Blickwinkel.

Redaktion: Michael Luisier