Die Gebirgspoeten: «D Schwiz vo A-Z»

Wer die Schweiz durchbuchstabieren will, bewegt sich in der Regel zwischen Aarau und Zweisimmen. Ganz anders die «Gebirgspoeten»: Ihr helvetisches ABC beginnt in Argentinien und führt auf abenteuerlichen Um- und Abwegen zurück zur heimischen Zuckerrübe.

Bildlegende: Mirco Rederlechner

Sie sind wie Eiger, Mönch und Matterhorn zwei Berner und ein Walliser Urgestein. Die «Gebirgspoeten» Achim Parterre, Matto Kämpf und Rolf Hermann gelten zurecht als die skurrilste Boygroup der Schweizer Literaturszene. Der Titel ihrer Debüt-CD «Letztbesteigung» liess eigentlich auf keine Fortsetzung hoffen, doch im Herbst ist ihr Zweitling «Muff» erschienen. Wiederum kein Titel, der Frohsinn und Harmonie verspricht. Aber warum sollten die «Gebirgspoeten» halten, was andere sich von ihnen versprechen, ausser dass sie in ihren karierten Hemden auftreten und keine Tabus kennen.

Redaktion: Anina Barandun