Dieter Hildebrandt: «Ich kann doch auch nichts dafür»

Dieter Hildebrandt, der sich eigentlich nie gesucht hat, will sich jetzt, mit 86 Jahren, endlich finden. Er berichtet über die «Ich-Finde» mit Heidi Klum, über Prostatabeschwerden und Inkontinenz, über Tanke und Denke.

Dieter Hildebrandt
Bildlegende: Dieter Hildebrandt Daniel Schäfer

Hildebrandt tanzt den Rentnerrap, kommt vom Hundersten ins Tausendste. Er verknüpft Politik mit Kunst, das Persönliche mit dem Nationalen. Bissig und angriffslustig, wo nötig und komisch, wo es ihm gefällt.

Dieter Hildebrandt wurde 1927 in Bunzlau, Niederschlesien, geboren. Zusammen mit Sammy Drechsel gründete er 1956 die «Münchner Lach- und Schiessgesellschaft», zu deren Ensemble er bis 1972 gehörte. Danach arbeitete er mit dem Kabarettisten Werner Schneyder zusammen und hatte grossen Erfolg mit den TV-Serien «Notizen aus der Provinz» und «Scheibenwischer». Filme wie «Kir Royal» und «Kehraus» machten ihn berühmt. Er ist Autor erfolgreicher Bücher und Hörbücher. Hildebrandt erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis in Gold, Silber und Bronze. Dieter Hildebrandt wird nächstes Jahr 86 Jahre alt.

Kabarentner
Diese Woche zu Gast auf der «Hörbühne»: alles Kabarentner.
Der Begriff «Kabarentner» stammt von Werner Schneyder. Er ist zum Beipiel einer, oder auch Franz Hohler und Gerhard Polt. Cés Keiser war einer. Der fortgeschrittenste ist sicher Dieter Hildebrandt. Zu unserem grossen Vergnügen können sie es nicht lassen. Sie bringen ihren ganzen Erfahrungsschatz auf die Kabarettbühnen, sie brennen, wüten, tanzen und rappen auch mit über achtzig Jahren, dass es eine Freude ist.

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Redaktion: Margret Nonhoff