Gilda stirbt und singt - Traumfabrik Oper

Wahnsinn Oper

Eine Abschiedsarie singen, wenn das Messer schon im Rücken steckt das geht nur in der Oper! In Verdis „Rigoletto macht das Gilda seit 150 Jahren immer und immer wieder. Von der Subjektivität der Zeit und vom Basteln an der Illusion.

Beiträge

  • Opfert sich zum Schluss für den Herzog: Aleksandra Kurzak als Gilda in «Rigoletto».

    Die letzten Worte in der Oper

    Ohne Tote geht fast nichts auf der Opernbühne. Irgendjemand stirbt am Schluss immer. Da wird erwürgt, erstochen, eingemauert, eingeschnürt, gestürzt, vergiftet, erschossen und erschlagen es geht brutal zu. Aber manchmal auch brutal schön. Eine Collage.

    Sara Trauffer

  • Ein Feuerball zum Schluss – ein Blick in die Opern-Trickkiste

    Lucia di Lammermoor stürzt sich kopfüber vom Turm in die Tiefe. Don Giovanni fährt zur Hölle. Wilhelm Tells Pfeil trifft die Mitte des Apfels: Oper, die Drama Queen, ist gleichzeitig auch die Meisterin der Illusion.

    Und der Regisseur findet immer eine Stelle, wo er einen richtig schönen Theatertrick auffahren lassen kann.

    In diesem Moment ist die Requisite gefordert. Dort sind Bastler, Tüftler, Spielerinnen und Erfinderinnen am Werk, die sich die verrücktesten Dinge einfallen lassen. Katrin Skrodzki und Lukas Brunner vom Opernhaus Zürich liessen sich in die Trickkiste blicken.

    Gabriela Kaegi