Skalpell bitte! Leben und Tod

Skalpell, bitte! Geschichten aus dem Spital

Mit der Realität haben die Fernseh-Klamotten wenig zu tun. Im echten Leben ist Sterben schwieriger und weniger fotogen. Wie sprechen mit dem Spitalseelsorger darüber, wie er versucht, den Patienten das Sterben leichter zu machen und erzählen die Geschichte einer Heilung.

Beiträge

  • Kapelle im Inselspital.

    Wie stirbt man im Spital?

    Wer in der Schweiz stirbt, stirbt mit 40-prozentiger Wahrscheinlichkeit in einem Spital. Der Tod kommt plötzlich etwa nach einem Unfall. Oder er schleicht sich langsam an, wenn eine Krankheit allmählich die Oberhand gewinnt.

    Sterben ist Alltag im Spital und doch tun sich viele Spitäler schwer, dem Sterben und dem Tod den nötigen Raum zu geben. Pascal Mösli ist reformierter Theologe und Seelsorger am Inselspital.

    Odette Frey

  • Für die Hightech-Medizin im OP sind wir dankbar.

    Geschichte einer Heilung

    Das Spital ist der Ort, wo wir geheilt werden oft jedenfalls. Und wer eine Heilung erlebt hat, ist meist unendlich dankbar für die Hightech-Medizin, für das Spital mit all seinen Ärzten und Pflegenden, die das können: unser Schicksal zum Besseren zu wenden.

    Eine solche Wendung des Schicksals hören Sie in der folgenden Geschichte. Geschrieben hat sie eine Frau, die wir hier Meret nennen wollen, auch wenn sie eigentlich anders heisst. Es liest Julia Glaus.

  • Operation

    Einen wichtigen Platz im Spitalleben besetzen Operationen. Für Patienten verbinden sich damit oft grosse Hoffnungen, aber auch Ängste: Eine Operation kann Leben retten, von Leiden befreien. Sie kann aber auch schief gehen oder die Krankheit nur aufhalten, zum Beispiel bei Krebs.

    Für Ärzte und Assistierende sind Operationen zwar tägliche Routine, aber auch tägliche Herausforderungen. Wir haben eine Operation im Inselspital begleitet und den Blick nicht auf den Chirurgen gerichtet, sondern auf die Operationsfachfrau, die ihm assistiert.

    Thomas Häusler