«A Christmas Carol» Ein Orchesterhörspiel nach der Erzählung von Charles Dickens

«Humbug, dieser ganze Weihnachtsklimbim!», das ist das Motto von Ebenezer Scrooge. Aber auch dieser griesgrämige Geizkragen kommt noch in Feststimmung. Dafür sorgt auch die Musik von Henrik Albrecht: Ein ganzes Orchester führt beschwingt durch die Geschichte, immer wieder erklingen Weihnachtslieder.

Illustration: Ein mürrischer Mann sitzt an einemKamin, ein Weiss gekleideter Mann kommt auf ihn zu.
Bildlegende: Ebenezer Scrooge begegnet Marleys Geist: Illsutration aus der Erstausgabe von «A Christmas Carol» 1843 Wikimedia

«A Christmas Carol» wurde mit dem Hörbuchpreis BEO ausgezeichnet: «Ein Orchesterhörspiel mit Krimiqualität Henrik Albrecht ist diese ganz besondere Mischung gelungen. Während wir die Geschichte vom zynischen Geizhals und Weihnachtshasser Scrooge verfolgen, der dank der Unterstützung dreier Geister doch noch ein guter Mensch wird, schickt uns Henrik Albrecht auf eine einnehmende musikalische Schatzsuche. Gut versteckt im wilden Kinosound, zwischen engelsgleichen Streichern und brummigen Blechbläsern tauchen immer wieder bekannte Weihnachtslieder auf, in stets neuen Varianten, mal kürzer, mal länger immer musikalisch genial».

Mit: Jens Wawrzeck, Wolf-Dietrich Sprenger und Matthias Keller

Musik: Henrik Albrecht, gespielt von der NDR Radiophilharmonie unter Vasilis Christopoulos - Hörspielfassung und Regie: Henrik Albrecht - Produktion: NDR 2012 - Dauer: 52'

Charles Dickens wurde 1812 in Landport geboren. Triebfedern seiner Romane und Erzählungen waren die Sozialkritik wie «Oliver Twist» oder «A Christmas Carrol» , aber auch Dickens eigene Kindheit wie in «David Copperfield» oder «Great Expectations». Dickens starb 1870 in der Nähe von Rochester.

Der Komponist Henrik Albrecht wurde 1969 in Köln geboren. Nach dem Studium in Klavier und Komposition widmet er sich vor allem der Hörspielmusik. Seit 2005 komponiert und inszeniert Albrecht sogenannte Orchesterhörspiele: Klassiker der Weltliteratur, mit drei Sprechern und Orchester aufgeführt. Für «Das Gespenst von Canterville» erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis.

Redaktion: Wolfram Höll