«Alle meine Söhne» von Arthur Miller 2/2, anschliessend ein Portrait über den Schriftsteller

Amerika, Ende der 40er: Familie Keller hat mit den Spätfolgen des Zweiten Weltkriegs zu kämpfen. Sohn Larry ist nie aus dem Krieg zurückgekehrt; Mutter Kate wartet immer noch auf ihn. Vater Joe hat vom Krieg profitiert. Doch seine Waffenfabrik wurde für den Tod von 21 Piloten verantwortlich gemacht.

Bildlegende: Keystone

Arthur Miller gilt als vielleicht grösster amerikanischer Dramatiker überhaupt. Das Hörspiel «Alle meine Söhne» zeigt warum: Miller schafft es, Geschichte und Gesellschaft in der einzelnen Familie zu spiegeln. Politische Konflikte werden dabei zu persönlichen, und in genauen Dialogen ausgetragen.

Heute, 12. Februar 2017, senden wir im Anschluss an den zweiten Teil des Hörspiels ein Porträt des Schriftstellers: «Arthur Miller – Totengräber des amerikanischen Traumes». Es wurde 2015 anlässlich des Arthur Miller-Jahres (100. Geburtstag, 10. Todestag) von Justina Schreiber für den Bayerischen Rundfunk produziert.

Mit: Hanns Ernst Jäger (Joe Keller), Marianne Simson (Kate Keller), Amido Hoffmann (Chris Keller), Maria-Magdalena Thiesing (Ann Deever), Klaus W. Leonhard (George Deever), Ernst Ernsthoff (Dr. Jim Bayliss), Anne Wehner (Sue Bayliss), Fritz Bachschmidt (Frank Lubey), Andrea Lukas (Lydia Lubey), Aljian Hoffmann (Bert)

Aus dem Amerikanischen von Berthold Viertel - Hörspielfassung und Regie: Amido Hoffmann - Produktion: SRF 1969 - Dauer Teil 1: 44', Teil 2: 50', Porträt: 22'

Arthur Miller, geboren 1915 in New York City, gestorben 2005 in Roxbury/Connecticut, gilt als gesellschaftskritischer Dramatiker der neueren Zeit. Seine sozial- und zeitkritischen Dramen wenden sich gegen den so genannten «American Way of Life», bei dem der berufliche Erfolg im Mittelpunkt steht. 1949 wurde dem 33-jährigen Autor für sein Drama «Tod eines Handlungsreisenden» der Pulitzer-Preis verliehen.

«Alle meine Söhne» Folge 1/2

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Wolfram Höll