«Alles inklusive» von Doris Dörrie

Ihren albernen Vornamen verdankt Apple ihrer Hippie-Mutter Ingrid. Das, ein paar Neurosen und die Liebe zu gebügelten Blusen und Bürgerlichkeit. Nie mehr will Apple so chaotisch leben wie damals in Spanien am Hippie-Strand, im Sommer 1976, als der Summer of Love noch in voller Blüte stand.

Hippie-Bus am Strand mit zwei Personen
Bildlegende: Imago / Westend61

Es ist schon über dreissig Jahre her, doch Apple weiss es noch wie gestern: Zusammen mit ihrer Mutter verkaufte sie selbstgebastelten Schmuck aus geklauten Gabeln am Strand, und Ingrid, barbusig, schön und abgebrannt, begann eine heisse Affäre mit Karl, der die Ferien mit Ehefrau und Sohn ganz bürgerlich in seinem Haus mit Pool verbrachte. Die Folgen der Affäre waren für alle Beteiligten verheerend. Erwachsen geworden reiht Apple jetzt ein Liebesdesaster ans andere und sucht Trost bei ihrem gehbehinderten Mops Freud, während ihre Mutter als «All inclusive»-Touristin und trotz künstlicher Hüfte noch immer ein rebellischer Freigeist an den Schauplatz des verhängnisvollen Sommers zurückkehrt und ihre alte Liebe wieder trifft.

Mit: Maren Kroymann (Ingrid), Linda Olsansky (Apple), Jens Wawrczeck (Tim), Friedhelm Ptok (Karl) und Anne Weber (Susi)

Hörspielfassung und Regie: Irene Schuck - Produktion: SWR 2012 - Dauer: 62'

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Redaktion: Katrin Zipse