«Asche» von David Sedaris

Liza heiratet. Und das, obwohl ihre höchst eigenwillige Mutter auf den Tod krebskrank ist. «Asche» ist eine von 17 «short stories» aus David Sedaris' drittem Buch «Nackt», das 1997 in New York erschien. Die Familie versammelt sich zum Fest im Angesicht des Todes.

Schauplatz der Geschichte: Manhattan, Blick vom Central Park.
Bildlegende: Schauplatz der Geschichte: Manhattan, Blick vom Central Park. wikipedia

Nein, politisch korrekt sind sie nie, die bitterernsten Farcen des «typist», wie sich der angebliche Autobiograph selber nennt. Trotzdem: Der 1956 geborene Wahl-New-Yorker ist keiner, der sich (nur) von Pointe zu Pointe klamaukt und für den billigen Effekt jedes Tabu zum Teufel schickt.

Er fühlt der amerikanischen «Middle Class» zwar auf den Zahn und nimmt auch schon mal eine peinigende Wurzelbehandlung vor. Aber er schlägt ihr nicht gleich das Gebiss kaputt. David Sedaris hat nicht vergessen, dass es weh tut, wenn jemand stirbt, den man liebt.

Mit: Michael Wittenborn (Ich), Birgit Kempker (Gretchen), Jörg Schröder (Vater), Barbara Magdalena Ahren (Mutter), Tilo Nest (Bob), Natalia Conde (Liza), Katja Reinke (Tresenmädchen), Christoph Müller (Bruder), Ilknur Bahadir (Colleen), Barbara Falter (Frau)

Hörspielfassung und Regie: Stephan Heilmann - Produktion: SRF 2000 - Dauer: 36'

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Redaktion: Margret Nonhoff