«Blackbird» von David Harrower

Ein intensives Kammerspiel um eine verbotene Liebe. Zwei ungleiche Menschen ringen um sich und ihre gefährlichen Gefühle zum anderen. Eindringlich gespielt von Sandra Hüller und Christian Redl.

Blackbird
Bildlegende: Imago / Hartenfelser

«Blackbird singing in the dead of night / Take these broken wings and learn to fly.» (The Beatles) Una und Ray waren ein Liebespaar. Aber es war eine verbotene Liebe - zwischen einer Zwölfjährigen und einem achtunddreissigjährigen Mann. Die Beziehung flog auf: Ray landete im Gefängnis und Una in der Therapie. Sechzehn Jahre später heisst Ray Peter, hat einen neuen Job und eine neue Frau. Auf einmal steht Una vor ihm.

Nun geht es «um das, was passiert, wenn diese zwei Menschen aufeinandertreffen. Zwischen ihnen gibt es eine Intimität, vielleicht ist es Missbrauch, vielleicht auch etwas anderes, aber auf jeden Fall gibt es zwischen beiden eine Verbindung. Die junge Frau sagt, es war die unglaublichste Liebe, die sie jemals empfunden hat. Der Mann behauptet, dass er in seinem ganzen Leben nur eine Person wirklich geliebt hat und dass es Zufall war, dass diese Person erst zwölf Jahre alt war.» (David Harrower).

Wie in dem Beatles-Song, dessen Titel dem Stück seinen Namen gab, treffen sich hier zwei Menschen mit gebrochenen Flügeln.
«You were only waiting for this moment to arise.» (The Beatles)

Mit: Sandra Hüller (Una), Christian Redl (Ray), Christiane Bachschmidt (Stimme), Lea Torcelli (Mädchen)

Aus dem Englischen von Angela Kingsford-Röhl - Komposition: Hans Platzgumer - Tontechnik: Andrea Mammitzsch und Christiane Köhler - Regie: Ulrich Lampen - Produktion: SWR 2007 - Dauer: 63‘

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Redaktion: Mark Ginzler