«Bruderliebe» von Yves Ravey

Es geht um ein Wiedersehen nach 20 Jahren, eine halbe Million Euro und – ein perfektes Verbrechen. Max und Jerry sind zwei ungleiche Brüder und kennen einander besser, als ihnen lieb ist. Aber gerade deshalb scheint ihr krimineller Plan perfekt aufzugehen.

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Seit 20 Jahren hat er ihn nicht mehr gesehen, als Max seinen Bruder Jerry an einem Bahnhof an der Schweiz-Französischen Grenze abholt. Auf Skiern überqueren sie die grüne Grenze. Niemand darf wissen, dass Jerry zurückgekommen ist, denn die beiden haben einen perfiden Plan.

Sie entführen die Tochter von Max' Chef und fordern eine halbe Million Lösegeld. Ein perfekter Plan: Denn niemand im Ort wird Jerry wiedererkennen, und niemand würde auf die Idee kommen, Max, den langjährigen Vertrauten des Chefs, zu verdächtigen.

Alles scheint wie geplant zu laufen – wäre da nicht von Anfang an ein unausgesprochener Konkurrenzkampf zwischen den Brüdern. Dabei sind die Rollen klar verteilt: Max, der unscheinbare Buchhalter, dessen Liebe zur Tochter des Chefs verschmäht wird, und Jerry, der harte Profi, der als Konvertit in Afghanistan zum Kämpfer geschult wurde. Aber Regeln und Rollen können sich ändern. Denn bald stockt die perfekte Maschinerie, und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Mit: Ulrich Noethen (Max), Wolfram Koch (Jerry), Susanne Wolff (Samantha), Rüdiger Vogler (Pourcelot), Martin Reinke (Damprichard), Jele Brückner (Clotilde), Andreas Grothgar (Dédé), Ernst August Schepmann (Leiter des Altenheims), Philipp Schepmann (Pfleger), Gregor Höppner (Bankangestellter)

Aus dem Französischen von Angela Wicharz-Lindner - Hörspielfassung: Annette Berger - Regie: Walter Adler - Produktion: WDR 2013 - Dauer: 51'

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Susanne Heising