«Das Dekameron» von Giovanni Boccaccio 1/2

1348. Die Pest treibt 10 junge Leute aus Florenz. In sommerlicher Idylle, frei von Sorgen, verbringen sie die Tage auf dem Land. Einzige Mühsal: sie haben viel Zeit totzuschlagen. Dies tun sie, indem sie sich 100 Novellen erzählen; Geschichten voller Erotik, Leidenschaft und humorvoller Gaunereien.

Das Dekameron
Bildlegende: Das Dekameron WIKIMEDIA

Diese 100 Geschichten des «Il Decamerone» die derb, traurig, komisch, erotisch um die ewigen Fragen der Liebesmoral und des menschlichen Zusammenlebens kreisen begründeten Boccaccios Weltruhm und wurden zum Vorbild für Generationen von Novellisten - darunter Chaucer, Margarete von Navarra, Rabelais, Cervantes, Shakespeare, Lessing und Goethe.

Aus den 100 Novellen wurden für dieses Hörspiel zehn ausgewählt; und das Augenmerk lag dabei mehr auf dem frivol-erotischen Treiben als auf der züchtigen Minne...

Der italienische Jazzmusiker Carlo Actis Dato lieferte die Musik zum Dekameron. Eine Musik, die zwischen Jazz und volksmusikalischen Traditionen flaniert und mit Rumba-, Samba- und Tango-Elementen eine überbordende Lebenslust versprüht und somit für die «italienische Stimmung» sorgt.

Mit Otto Sander (Erzähler), Heiko Senst (Dineo), Gabriela Maria Schmeide (Pampinea), Julia Schöb (Neifile), Christine Pohl (Elissa), Svenja Pages (Fiametta/Alibech/Donna Simona/Catarina), Fabian Hinrichs (Bruno), Alexandra Henkel (Filomena), Suzanne von Borsody (Lisbetta/Peronella), Tilly Lauenstein (Alte/Freundin), Ernst-Theo Richter (Pietro/Bruder 1), Renato Grünig (Ercolano/Piedro), Werner Wölbern (Masetto/Neerbal/Panfilo), Konstantin Graudus (Rustico/Gianello), Desirée Nosbusch (Beatrice/Isabetta), Daniel Morgenroth (Anichino/Bruder Felice/Riccardo), Henning, Schlüter (Egano/Don Puccio), Christian Redl (Don Ceparello/Bruder Alberto/Don Alfredo), Christoph Tomanek (Mönch), Dirk Böhling (Bruder 2), Nina Weniger (Lauretta), Bettina Engelhardt (Neifile), Witta Pohl (Donna Elvira) sowie dem Carlo Actis Dato Quartet

 

Aus dem Italienischen von Regine Ahrem - Musik: Carlo Actis Dato - Hörspielfassung: Regine Ahrem - Regie: Gottfried von Einem - Produktion: RB 1999 - Dauer: Teil 1/2: 53‘

Redaktion: Susanne Heising