«Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord» von Alfred Döblin

In den zwanziger Jahren kam es in Berlin zu einem viel diskutierten Prozess: Eine junge Frau vergiftete ihren Ehemann, weil sie seine Brutalitäten nicht mehr ertrug und er ihrer lesbischen Verbindung mit einer anderen jungen Frau im Wege stand.

Alfred Döblin verarbeitete seine Prozessnotizen zu einer eindringlichen dokumentarischen Erzählung.

Mit grossem Einfühlungsvermögen zeichnet er die Vorgeschichte des Mordes auf, beschreibt den Ehekrieg zweier Menschen, die nicht zusammen passen, voneinander enttäuscht sind und sich schliesslich gegenseitig zerstören.

Elli: Rebecca Klingenberg; Margarete: Bettina Hoppe

Musik: Hans Koch - Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit - Produktion Schweizer Radio DRS, 2007

Redaktion: Stephan Heilmann