«Die Eisjungfrau» nach H.C. Andersen

«Die Eisjungfrau» ist eines seiner weniger bekannten Märchen. Es zeigt auf eindrückliche Weise die grosse Erzählkraft Hans Christian Andersens auf, auch wie geschickt er Bilder, Motive und Anleihen aus der Schweiz und dem Alpenraum aufnahm und gekonnt umsetzte. Hörspiel von Verena Stössinger.

Die Märchenwelt wäre eine andere ohne ihn: H. C. Andersen.
Bildlegende: wikipedia

Die Geschichte von der Eisjungfrau entstand 1861, anlässlich einer Schweizerreise, die Andersen in die Waadt, ins Wallis und ins Berner-Oberland führte.

Er selber schrieb dazu: «Ich glaube, ich habe ein recht anschauliches Bild von dem herrlichen Bergland gezeichnet, auch mit ein paar Farben vom Leben und den Menschen dort. Es ist ein Märchen: Die Eisjungfrau, die tödliche Natur-Macht, die in den tiefen Höhlen und Spalten der Gletscher haust.»

Andersen zeichnet starke Bilder vom Kampf eines Einzelnen mit dieser mächtigen Natur, aber auch mit sozialen Hierarchien in der damaligen Schweiz.

Mit: Thomas Sarbacher (Erzähler, H.C. Andersen), Birgit Steinegger (Katze), Walter Andreas Müller (Hund), Max Satore (Ruedi), Barbara Heynen (Babett), Franziskus Abgottspon (Müller), Franziska Kohlund (Eisjungfrau), Miriam Japp (Mädchen), Fabian Jeitziner (Onkel), Andreas Baumann (Kater), Regula Imboden (Mädchen), Marianne Freidig (Mädchen), Christine Gertschen (Frau), Geri Dillier (Müllergeselle), Christian Schmied (Mann), Irène Spirig (Patin), Phil Hayes (Neffe).

Aus dem Dänischen von Gisela Perlet - Musik: Caspar Fries, Robi Rüdisüli, Marc Bänteli - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2005 - Dauer: 51'

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