«Die Rechnung geht auf» von David Ellis

6000 Pfund. Das sind für den ältlichen, unauffälligen Angestellten Fathing etwa drei Jahreslöhne. Ist das der Betrag, bei dem man schwach wird, sobald man ihn bar in der Tasche trägt? Ab welcher Summe verkauft auch ein anständiger Mann seine Wertvorstellungen, sein Ansehen, sein Leben?

Ein Mann hält einen Bündel englische Pounds.
Bildlegende: Reichen 6000 Pounds um schwach zu werden? Imago

Mr Merton, Inhaber eines Möbelgeschäfts, erstattet bei der Polizei Anzeige gegen seinen Expedienten Mr Fathing, der mit rund 6000 Pfund Wochenend-Einnahmen verschwunden ist. Die Routine-Ermittlungen ergeben, dass der redliche Angestellte Schulden hatte, keine grossen, aber immerhin: bei der Vermieterin, bei der Bank, bei einem Wettbüro; der Fall scheint klar. Doch dann taucht Fathing wieder auf und behauptet, auf dem Weg zur Bank überfallen und ausgeraubt worden zu sein.

Mit: Rudolf Buczolich (Mr Merton), Lilian Westphal (Mrs Reynolds), Klaus Knuth (Wachtmeister), Horst Niendorf (Inspektor Quinn), Wolfgang Stendar (Sergeant Matthews), Hanna Burgwitz (Mrs Yates), Jörg Cossardt (Monty Stone), Peter Oehme (Henry Fathing), Gert Westphal (Mr Goodwin, Anwalt), Inigo Gallo (Marty Craig), Inge Bahr (Jackie Flynn), Margret Neuhaus (Miss Lane)

Aus dem Englischen von Marianne de Barde, Hubert von Bechtolsheim - Musik: Rudolf Graf - Regie: Robert Bichler - Produktion: SRF 1973 - Dauer: 58'

David Ellis (1918 - 1978) war ein englischer Drehbuch- und Hörspielautor, der auch für die Bühne schrieb. Zu seinen bekanntesten Texten zählten Drehbücher der britischen Science Fiction-Serie «Doctor Who» im Jahre 1967 und sein Theaterstück «Make me a Widow».

Redaktion: Susanne Heising