«Die Schneekönigin» von Hans Christian Andersen

Gerda und Kay, Kay und Gerda. Beste Freunde sind die zwei, spielen miteinander, wachsen zusammen auf. Bis Kay eines Tages nicht mehr mit Gerda spricht. Unbegreiflich. Und dann ist er plötzlich verschwunden.

Symbolbild
Bildlegende: Symbolbild KEYSTONE

Die Freundschaft zwischen Kay und Gerda ist so sanftmütig und zart wie ihre Lieblingsblume: die Rose. Doch plötzlich verändert sich Kay, wird kalt, grob und unnahbar, und eines Tages ist er nicht mehr da. Gerda will nicht glauben, dass er tot ist, sie macht sich auf eine lange Reise in den tiefen Norden, zum kältesten Ende der Welt. Dorthin hat die Schneekönigin Kay verschleppt, in ihr Schloss aus Schnee und Eis, wo Kay der Prinz über ihr kaltes Reich werden soll. Gerda durchlebt viele angsteinflössende Abenteuer, wird von Angst zu Angst mutiger und befreit Kay am Ende aus seinem eisigen Gefängnis.

Die menschliche Natur siegt über eine lebensfeindliche Vernunft. Diese anrührende, allegorische Geschichte gilt als besonders gelungenes Beispiel für die Versuche des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, seine Weltanschauung in einem Märchen auszudrücken. «Die Schneekönigin» ist spannend und zugleich poetisch vielschichtig. Die weltberühmte Geschichte wurde in zahlreichen Filmen, Opern, Hörspielen und Musicals verarbeitet.

Mit: Gustl Halenke (Gerda), Peter Fricke (Kay), Irmgard Först (Schneekönigin), Ida Ehre (Grossmutter), Helmut Peine (Troll), Gerda Maurus (Alte), Harry Grüneke (Rabe), Friedl Münzer (Krähe), Gudrun Thieme (Prinzessin), Christoph Bantzer (Prinz), Lilly Towska (Räuberweib), Maria Häussler (Katinka), Johanna Koch-Bauer (Lappin), Grete Wurm (Finnin), sowie Mira Hinterkausen, Ursula Langrock

Musik: Enno Dugend - Hörspielfassung: Klaus Steiger - Regie: Claire Schimmel - Produktion: WDR 1962 - Dauer: 51'

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Redaktion: Margret Nonhoff