«DogGod» von Magda Woitzuck

Ein akustischer Briefroman zwischen einem Frontsoldaten und dessen allein gelassener Frau weitet sich nach und nach zu einem düsteren Science-Fiction-Märchen aus mit göttlichen Hunden in den Hauptrollen.

Was hat es mit den Hunden auf sich?
Bildlegende: Was hat es mit den Hunden auf sich? Colourbox

Der Soldat Robert ist verschleppt worden. Er sitzt in einem Verlies, nur die Briefe seiner Frau Aster hat er bei sich. Sie schreibt, sie habe mit dem Auto einen Hund umgefahren, aber dann sei der Hund verschwunden. Ein bizarres Märchen beginnt: Im nächsten Brief ist von einem weiteren Hund die Rede, auch er sei verschwunden, nachdem Aster ihn überfahren habe. Ihm folgen weitere Hunde, am Ende sind es über 60.

Als Robert befreit wird, trifft ihn ein Querschläger. Er meint zu sterben, es ist jedoch seine Frau, die zum selben Zeitpunkt ums Leben kommt: Bei dem Versuch, einen echten Hund zu überfahren.

Einige Jahre später hat Robert eine neue Partnerin und eine Geliebte. Elisabeth und Renate sind gute Freundinnen. Eines Tages stellen beide fest, dass sie schwanger sind. Als Vater kommt nur Robert in Frage, der sich allerdings per Vasektomie die Zeugungsfähigkeit hat nehmen lassen.

Doch damit der Ungereimtheiten nicht genug: Die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchungen zeigen, dass es sich nicht um gewöhnliche Schwangerschaften handelt. Die Föten der beiden Schwangeren haben nichts Menschliches an sich. Statt Armen und Beinen erkennt der Arzt auf seinem Schirm Pfoten. 

Mit Chris Pichler (Aster), Hans Piesbergen (Robert), Hanna Scheiner (Kind), Michou Friesz (Renate), Sona MacDonald (Elisabeth)

Musik: Peter Kaizar - Regie: Philip Scheiner und Peter Kaizar - Produktion: ORF 2009 - Dauer: 53'

Redaktion: Mark Ginzler