«Fanny» von Marcel Pagnol 1/2

«Pagnol-Trilogie»

Der zweite Teil der Hörspiel-Trilogie nach der Vorlage von Marcel Pagnol widmet sich dem Schicksal der jungen Muschelverkäuferin Fanny. Sie ist sitzen gelassen worden. Und doch will sie ihre Liebe nicht aufgeben. Und gleichzeitig ihrem ungeborenen Kind eine Zukunft bieten. Wie soll das gehen?

Das Schloss der Eibe bei Marseille.
Bildlegende: Das Schloss der Eibe bei Marseille. pixabay

Marius ist weg. Auf einem Drei-Mast-Segelschiff unterwegs zu fernen Inseln. Fanny hat ihn ziehen lassen. Sie ist verzweifelt und glücklich zugleich, denn sie weiss, die Liebe ihres Lebens erfüllt sich einen Lebenstraum.

Fanny trifft eine pragmatische Entscheidung: Sie akzeptiert den Heiratsantrag des wohlhabenden Witwers Honoré Panisse, der ihr bereits seit einiger Zeit Avancen macht. Von ihrem schlechten Gewissen geplagt, erzählt sie ihm schliesslich von ihrer Schwangerschaft. Zu Fannys Überraschung erklärt sich Panisse bereit, Fanny trotzdem zu heiraten und das Kind als sein eigenes grosszuziehen. Zwei Jahre später kehrt Marius nach Marseille zurück. Vom gemeinsamen Kind weiss er nichts ...

Mit: Wolfgang Stendar (Marius), Anne-Marie Blanc (Fanny), Leopold Biberti (César), Rainer Litten (Panisse), Hermann Wlach (Escartefigue), Milena von Eckardt (Honorine), Wiltrud Tschudi (Tante Claudine), Erwin Parker (Herr Brun), Kurt Beck (Fernand), Hermann Frick (Piquoiseau), Alfons Höchmann (Césariot), Günter Heising (Pfarrer), Robert Bichler (Dromard), Kurt Brunner (Matrose), Luzius Versell (Heizer)

Aus dem Französischen von Bruno Frank - Musik: Tibor Kasics - Hörspielfassung: Walter Matthias Diggelmann - Regie: Robert Bichler - Produktion: SRF 1958 - Dauer: 42'

Redaktion: Reto Ott