«Held wider Willen» von Max Werner Lenz (2/5)

Der feinfühlige Ferdi tut sich schwer mit der ihm aufgezwungenen Rolle des Helden, nachdem er ein Kind vor dem Ertrinken gerettet hat. Viel mehr beschäftigt ihn die selbstbewusste junge Dame, die in seinem weiteren Leben eine wichtige Rolle spielen wird: Olga Weber.

Autor der Hörspiel-Erfolgsserie: Max Werner Lenz.
Bildlegende: Autor der Hörspiel-Erfolgsserie: Max Werner Lenz. SRF

1958 erzählte Max Werner Lenz die Hörspielgeschichte der Familie Hauser, insbesondere des verträumten Sohnes Ferdi, der einem Mädchen das Leben rettet und dadurch unvermutet zum «Held wider Willen» wird. Das Publikums-Echo war so gross, dass der Autor beschloss, das Schicksal der Familie Hauser weiter zu verfolgen. So entstand in den Jahren 1958 1961 aus dem einen Hörspiel diese fünfteilige Reihe.

Der Autor scharfzüngiger Cabarettexte zeigt sich in dieser Hörspielreihe von der Seite des genauen Beobachters, der dem unspektakulären Alltag ungeahnte Dramatik abzugewinnen weiss.

Mit: Peter W. Loosli (Emil Hauser), Lisa Burkhard (Fanny Hauser), Elisabeth Wenger (Miggi Hauser), Hans Jedlitschka (Ferdinand «Ferdi» Hauser), Esther Widmer (Olga Weber), Ruth Gutzwiler (Gret), Lee Ruckstuhl (Giulietta), Max Werner Lenz (Herr Walser), Flavia Schnyder (Frau Keller), Erika Nef (Helenli Keller), Vincenzo Biagi (Reporter), Paul Bühlmann (ein Herr), Karl Meier (Haller), Dita Braig (Kundin), Ruth Rusterholz (Frau Dr. Berger), Luzius Versell (Herr Brügger / Peter), Albert Georg Gemperle (Hans), Alfred Schlageter (Herr Weber), Ueli Beck (Herr Brugger), Verena Furrer (Rebekka), Max Haufler (Direktor Berner), Max Röthlisberger (Klaus), Robert Bichler (Ruedi Anderegg)

Regie: Max Werner Lenz (1958), Robert Bichler (1961)

Produktion: SRF 1958 / 1961

Dauer: pro Folge 32' - 50'

Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Autor Max Werner Lenz (1887 1973) war von 1934 bis 1945 Mitglied des Zürcher Cabaret Cornichon. Nach seinem Weggang schrieb er Texte für das Cabaret Fédéral und für Soloprogramme von Elsie Attenhofer, ausserdem zwei Romane und einen Gedichtband. 1970 wurde er Ehrenbürger von seiner langjährigen Wohngemeinde Bassersdorf.