«Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen. Das Attentat auf Martin Luther King»

von Christian Blees. Martin Luther King war einer der wichtigsten Vertreter der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und Kämpfer gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Vor 50 Jahren wurde er bei einem Attentat getötet. Die Hintergründe seiner Ermordung sind bis heute nicht restlos geklärt.

Bemalte Wand imit dem Wahlspruch "I am a man".
Bildlegende: Bemalte Wand in der Nähe des Lorraine Motels wo Martin Luther King ermordet wurde. Keystone

Am 4. April 1968 stirbt Martin Luther King in Memphis durch eine Gewehrkugel. Wenige Wochen später wird der Gelegenheitsarbeiter James Earl Ray als angeblicher Attentäter verhaftet und trotz anhaltender Unschuldsbeteuerungen zu lebenslanger Haft verurteilt. Dem Journalisten Earl Caldwell lässt der Fall keine Ruhe. Denn nicht nur er hat unmittelbar nach der Tat einen zweiten Mann mit Gewehr beobachtet, der sich in einem Gebüsch versteckt hielt und danach rasch flüchtete. Aufgrund seiner Recherchen ist der Journalist heute davon überzeugt, dass Ray als Sündenbock herhalten musste. Caldwell und andere Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Begegnungen mit King, den Ereignissen im Vorfeld des Attentats sowie den Resultaten eigener Nachforschungen im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte. Die Frage, wer damals ein Interesse am Tod des prominenten Bürgerrechtlers gehabt haben könnte, lässt sie nicht los.

Mit: Hans Peter Hallwachs (Erzähler), Martin Engler (Martin Luther King), Helmut Stange (Caldwell / Williams), Peter Fricke (Zitator), Gerd Wameling (Garrow) und Hubertus Gertzen (Pepper)

Regie: Robert Schoen - Produktion: SWR/RBB/ORF 2008 - Dauer: 56'

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Redaktion: Katrin Zipse