«Ich dachte, in Europa stirbt man nie» von Sarah Schreier und Alfred Behrens

Sie kommen aus Syrien, aus Afghanistan, aus Serbien, aus Angola und aus Nigeria. Sie wollen anonym bleiben, ihre Identität nicht preisgeben. Sie sind aus verschiedenen Gründen geflohen, haben Asyl beantragt, sind geduldet oder illegal in Deutschland. Ihr Zustand ist ein permanenter Transit.

Symbolbild: Asylsuchende in Deutschland.
Bildlegende: Sechs Asylsuchende in Deutschland erzählen ihre Geschichte. Reuters

Die Dokumentarfilmerin Sarah Schreier hat in langen Vorgesprächen sechs Flüchtlinge - zwei Frauen und vier Männer – kennengelernt und im Oktober 2015 ins Hörspielstudio des rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg - eingeladen. Dort haben sich die sechs ein Wochenende lang anhand von Gegenständen, die jeder mitgebracht hat und im Rahmen eines sorgfältig ausgewählten Settings gegenseitig ihre Geschichten erzählt. Die Produktion wurde von der Deutschen Akademie der darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Januar 2016 gekürt.

Mit: Frau aus Syrien, Frau aus Nigeria, Mann aus Syrien, Mann aus Afghanistan, Mann aus Serbien, Mann aus Angola

Idee und Konzept: Sarah Schreier - Tontechnik: Peter Avar, Katrin Witt - Regie: Alfred Behrens - Produktion: rbb 2015 - Dauer: 52'

Redaktion: Claude Pierre Salmony