«Jakob der Lügner» von Jurek Becker

Jakob lebt im Ghetto. Er ist ein einfacher, nicht sonderlich mutiger Mann, aber der einzige, der sich wehrt. Er erzählt seinen Mitbewohnern, dass die Russen - die Befreier - schon nah sind.

Er behauptet, ein Radio zu besitzen. Doch dies ist eine Lüge - und eine lebensgefährliche dazu, denn Radios sind für Juden verboten.

Jakob macht den Menschen Hoffnung, die sich zwar nicht erfüllt, die aber lebensnotwendig ist. Der Roman «Jakob der Lügner» erschien 1969 und zählt längst «zum Kanon der deutschen Literatur, ja der Weltliteratur.» (Die Zeit)

Mit Rudolf Wessely (Erzähler), Gerd Baltus (Jakob Heym), Céline Vogt (Lina), Thomas Thieme (Kowalski), Jesco Wirthgen (Mischa), Mara Bergmann (Rosa), Ernst August Schepmann (Prof. Kirschbaum), Thessy Kuhls (Elisa Kirschbaum), Bernt Hahn (Felix Frankfurter), Eva Scheurer (Frau Frankfurter), Christian Schramm (Herschel), Frank Albrecht (Herr Preuss), Jürgen Schüller (Herr Meyer), Tom Zahner (Wachhabender), Götz Argus (Wachtposten 1), Paul Fassnacht, (Wachtposten 2), Bodo Primus (Beamter), Frank Voss (Ghettobewohner), Michael Müller (Radiosprecher)

Musik: Henrik Albrecht - Bearbeitung: Georg Wieghaus - Regie: Claudia Johanna Leist - Produktion WDR 2002 - Dauer: 69'40"

Redaktion: Stephan Heilmann