«Jetz isch's emol wie's isch» von Don Haworth

In Memoriam Don Haworth (1924-2007)

Ein Sonntag in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre. Basel ist voll von unternehmungslustigen Menschen, unterwegs zur Herbstmesse oder zu einem Fussball-Länderspiel. Während einer Fahrt auf der Geisterbahn ist ein älterer Mann plötzlich gestorben. Seine beiden Söhne, Georges und Fredy, wollen ihn in der Strassenbahn nach Hause bringen, weil sie immer mit der Strassenbahn nach Hause zurückgekehrt sind. Nun war es das letzte Mal. In Georges' Erinnerung ziehen die Stationen des ungewöhnlichen Leichentransports noch einmal vorbei. Dabei kommt eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung im Proletariermilieu zum Vorschein.

Übersetzung ins Schweizerdeutsche und Bearbeitung: Uller Dubi, Christoph Mangold, Joseph Scheidegger - Regie: Joseph Scheidegger - Produktion: Schweizer Radio DRS, 1968

Redaktion: Stephan Heilmann