«Jetz isch's emol wie's isch» von Don Haworth

Ein Sonntag in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre. Basel ist voll von fröhlichen und unternehmungslustigen Menschen, unterwegs zu einem Fussball-Länderspiel oder zur Herbstmesse. Plötzlich stirbt ein älterer Mann während einer Fahrt auf der Geisterbahn.

Ruedi Walter
Bildlegende: Ruedi Walter Archiv SRF

Die beiden Söhne des Verstorbenen, Georges und Fredy, wollen ihren Vater in der Strassenbahn nach Hause bringen, weil die drei immer mit der Strassenbahn nach Hause zurückgekehrt sind. Seit sie sich erinnern können, haben sie sonntags eine Tageskarte gelöst und sind zu dritt losgezogen. Nun ist es das letzte Mal.

In Georges Erinnerung ziehen die Stationen des ungewöhnlichen Leichentransports noch einmal vorbei. Dabei kommt eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung im Proletariermilieu zum Vorschein.

Mit: Peter Brogle (Georges), Uller Dubi (Fredy), Ruedi Walter (Vorstand Männerchor Concordia), James Meyer (Mitglied Männerchor Concordia), Urs Bihler (Mitglied Männerchor Concordia), Helli Stehle (Mutter), Eduard Huber (Angestellter Geisterbahn), Martin Plattner (Securitas-Wächter), Hans Hausmann (Bus-Chauffeur), René Besson (Billeteur), Willy Buser (Tram-Kontrolleur), Trudi Roth, (1. Frau), Edith Schönenberger (2. Frau), Max Reinbold (1. Mann), Werner Bossert (2. Mann)

Mundart- und Hörspielbearbeitung: Uller Dubi, Christoph Mangold, Joseph Scheidegger - Musik: Werner Aeschbacher - Regie: Joseph Scheidegger - Produktion: SRF 1968 - Dauer: 45'

Redaktion: Simone Karpf