«Karoshi - Arbeite dich tot!» von Matthias Kapohl

Was machen mit den überschüssigen, den überzähligen und überflüssigen Mitarbeitern?, fragt man sich im Verlagshaus K&K. «Creative Lab» heisst die Lösung: Ein Ort, um sich zu Tode zu langweilen. Wortwörtlich. «Karoshi» überdreht Konzepte und Sprache der schönen neuen Wirtschaftswelt.

Arbeiten bis zum Umfallen
Bildlegende: Arbeiten bis zum Umfallen Keystone

Karoshi japanisch für «Tod durch Überarbeiten», meist durch Schlaganfall oder Herzinfarkt. Nachdem in Japan Ende der achtziger Jahre mehrere Manager ohne Voranzeichen verstarben, wird Karoshi als Konsequenz von 70 Stunden-Wochen anerkannt. In der Folge haben sich sowohl Kliniken als auch Kanzleien auf Karoshi spezialisiert.

Mit Thomas Sarbacher (Axel Pohlmann), Roman Knizka (Sebastian Brenner), Anna Blomeier (Hannah Beerbaum), Ulrich Voß (Vinzent Eisenbach), Louis Friedemann Thiele (Marc Laufer), Maya Bothe (Julia Laufer), Susanne Marie Kubelka (Zamadura) u.a.

Text und Regie: Matthias Kapohl - Produktion: WDR 2012 - Dauer: 54‘

Redaktion: Wolfram Höll