«Kerstin und ich» von Astrid Lindgren

Die Zwillingsschwestern Barbro und Kerstin sind alles andere als Landeier. Sie geniessen das bunte Leben in der Stadt und reagieren reichlich verwirrt, als der Vater ihnen plötzlich eröffnet, er wolle mit der Familie auf ein abgeschiedenes kleines Landgut ziehen.

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Entsetzt stellen sie und die vornehme Mutter fest, dass der entlegene Bauernhof völlig heruntergekommen ist und es überall am nötigen Geld fehlt. Da heisst es: anpacken!

Die Anstrengung lohnt sich – mit Fleiss und Ausdauer gelingt es, den abgewirtschafteten Hof wieder einigermassen hochzubringen, und die Schwestern lernen die Vorzüge des Landlebens schätzen: Ein endlos langer Sommer liegt vor ihnen, und neben erfrischenden Badeplätzen und köstlichen Walderdbeerstellen sind es vor allem die neuen Freundschaften und Verliebtheiten, die ihnen das Gefühl vermitteln, glücklich am Nabel der Welt angekommen zu sein.

Astrid Lindgren veröffentlichte das übermütige und zugleich etwas wehmütige Jugendbuch «Kerstin und ich» 1945 – parallel zu «Pippi Langstrumpf». Es gehört zum weniger beachteten Teil ihres Frühwerks, doch auch hier herrscht die ernsthafte Art der Ausgelassenheit, die Lindgrens Werk unverwechselbar macht.

Mit: Effi Rabsilber (Barbro), Tanya Kahana (Kerstin), Helmut Krauss (Papa), Uta Hallant (Mama), Klaus Manchen (Johan), Kostja Ullmann (Björn), Peter Sikorski (Erik), Tobias Graupner (Christoph), Nikolaos Eleftheriadis (Knut), Mandy Rudski (Ann), Caroline Junghans (Viveka), Niclas Tutsch (Kalle), Achim Hall (Ferm), Florian Bossert (Klas)

Aus dem Schwedischen von Else von Hollander-Lossow - Musik: Henrik Albrecht und Gerd Bessler - Regie: Oliver Sturm - Produktion: SWR 2007 - Dauer: 50'

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Julia Glaus