«Marina – Das Schicksalsdrama, das uns lehrt, was Liebe ist» 1/2

Von Fritz Sauter. Prinzessin Marina de Buscavidas weiss, welche die grösste aller kosmischen Kräfte ist: Die Liebe, was denn sonst! Ob wir es wollen oder nicht, Tag und Nacht, von Geburt bis zum Tod zieht sie uns in den Bann, verwirrt uns, betört uns, stürzt uns ins abgrundtiefe Elend.

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All das erlebt Marina am eigenen Leib, denn sie ist jung und schön und wurde von ihrer ersten grossen Liebe verlassen. Rüdiger, der Sohn vom Gärtner, folgte dem Ruf des Meeres und liess die Prinzessin zurück ... Die Träume, Dramen und Schicksalsschläge, die Marina in diesem Epos erlebt, sind romantisch und poetisch bis zur gänzlichen Verzückung, aber auch aufwühlend, ergreifend und bisweilen von einer Wucht, die die Herzen schmerzt – wie es halt so geht, wenn eine junge Frau, zudem Prinzessin, das grosse Glück sucht.

Das zweiteilige Hörspiel lehnt sich an am Genre «Schmachtfetzen» beziehungsweise «Liebesroman in grosser Schrift». Versteht sich von selbst, dass da ein Augenzwinkern und ein gehöriger Schuss Ironie mit von der Partie sind.


Mit: Johannes Steck (Erzähler 1), Wolfram Berger (Erzähler 2), Naomi Krauss (Prinzessin Marina), Ueli Jäggi (König Diego de Buscavidas/Dr. Holger Pedersen), Nikola Weisse (Königin Georgette de Buscavidas), Renate Steiger (Frau von Aschenheim), Klaus Henner Russius (König Sergej Karassikov), Elisabeth Weber (Königin Tatjana Karassikov), Norbert Schwientek (Señor Jimenez de Flaco), André Jung (John Mc Monroe, Tennisstar), Oliver Mallison (Der schöne Jean), Katharina von Bock (Schwester Monika), Dominik Flaschka (Rüdiger)

Musik: Markus Fritzsche - Bearbeitung und Regie: Fritz Zaugg - Tontechnik: Martin Bezzola - Produktion: SRF 2002 - Dauer: 35'

Redaktion: Julia Glaus