«Marlov – Rückkehr nach Irkutsk» von David Zane Mairowitz

Moskau in den 1970er Jahren: Der selbsternannte Privatdetektiv Marlov ist inzwischen notgedrungen zum Taxifahrer geworden. Die Geschäfte laufen schlecht. Darum lässt er sich nach anfänglichem Zögern auf den Auftrag von Zofia Danilova ein. Sie bietet 10.000 Rubel für die Suche nach ihrer Tochter.

Zentrum des sowjetischen Machtapparats: der Kreml.
Bildlegende: Zentrum des sowjetischen Machtapparats: der Kreml. Wikipedia / Bernt Rostad

Vladilena Danilova arbeitete zuletzt in einer Brigade der Komsomol-Jugendorganisation beim Eisenbahnbau, genauer bei der BAM, der Baikal-Amur-Eisenbahn. Bei diesem Prestigeobjekt, «der grössten Baustelle seit den Pyramiden», sollen 3500 Kilometer Bahnstrecke quer durch Sibirien verlegt werden.

Marlov ahnt, dass dort, wo viel gebaut, auch viel verschoben wird und gerät zwangsläufig in den gefährlichen sibirischen Sumpf von Gewalt und Korruption.

Mit: Udo Schenk (Marlov), Edda Fischer (Zofia Danilova), Christian Redl (Detektiv Barichko), Anne Ratte-Polle (Nina Rospopova), Omar El-Saeidi (Bahnbrecher), Martin Bross (Verbitski), Hüseyin Michael Cirpici (Viktor Kolontai), Mareike Hein (Vladilena Danilova)

Regie: Jörg Schlüter - Produktion: WDR 2011 - Dauer: 52'

Das Hörspiel kann während 7 Tagen ab Sendedatum nachgehört werden.

Redaktion: Karin Berri