«Mein Name ist Paul Cox» von Rolf und Alexandra Becker (1/5)

«Ein schwarzer Sonntag»: Der charmante und notorisch ahnungslose Lebemann Paul Cox verstrickt sich in den Fängen der ebenso reizenden wie mysteriösen jungen Dame mit den vielen Namen.

Szenenbild aus der SRF-Produktion «Mein Name ist Paul Cox» aus dem Jahr 1959.
Bildlegende: Szenenbild aus der SRF-Produktion «Mein Name ist Paul Cox» aus dem Jahr 1959. SRF

Cox zur Seite steht Privatdetektiv und Schutzengel Richardson. Und natürlich ist auch Inspektor Carter von Scotland Yard mit von Partie.

Nicht nur die quirlige Emilie oder Constance oder Esmeralda - oder wie immer sich die junge Dame gerade zu nennen beliebt - sorgt mit ihrem sprunghaften Wesen für Verwirrung. Carlos Rocca, der lusche Geschäftsführer der Mosquito-Bar mischt ebenfalls kräftig mit. Und der unangefochtene Hotelkönig Christopher Malone, Star-Verteidiger Sir Arthur Helmer sowie der geheimnisvolle Mr. Twickery garantieren ein turbulentes Hörvergnügen.

Mit Hörspielreihen wie «Mein Name ist Paul Cox» und «Dickie Dick Dickens» eroberten sich Rolf und Alexandra Becker in den 1950/60er Jahren die Herzen des Radiopublikums. Man liebte ihre Krimiparodien über alles. Am 25. November feiert Rolf A. Becker seinen 90. Geburtstag. Das «A.» im Namen steht für seine inzwischen verstorbene Ehefrau und Mitautorin.

Mit Hans Helmut Dickow (Paul Cox), Karola Ebeling (Winnie), Rainer Litten (Inspektor Carter), Michael Gemperle (Sergeant Collins), Kurt Bock (Sergeant Goodman); Günter Heising (Thomas Richardson), Maximilian Wolters (Carlos Rocca), Robert Tessen (Mr. Twickery), Judith Melles (Lizzie), Sonja Schwarz (Irena Rutherford), Alfred Lohner (Sir Arthur Helmer), Michael Arco (Mr. Kilburn), Max Knapp (Kommissar Small), Kristin Hausmann (Laura Corell), Ingeborg Stein (Garagenbesitzerin), Klaus Wildbolz (Jim / Arbeiter), Arnold Putz (Hotelportier / Zollbeamter), Werner Englert (Barmann / Taxichauffeur), Jaromir Borek (Christopher Malone), Peter Neusser (Leslie Forrester), Rudolf Köhler (Mills), Berthold Büche (Gefängniswärter / Sergeant Potter), Edgar Wiesemann (Mr. Stone), Jens Scholkmann (Mr. Curley), Ebba Johannsen (Mrs. Shanders), Walter Bremer (Gilbert), Hans Haeser (Mr. Matthews), Roswitha Selmuth (Ground-Hostess), Albert Werner (Passbeamter / Taxichauffeur), Trudi Roth (Stewardess / Telefonfräulein / Lautsprecherstimme), Rudolf Hofmann (Mr. Home), Charlotte Asendorf (Mrs. Plumberry), Willy Buser (Hotelportier, Eastend), Uller Dubi und Robert Messerli (Polizisten)

Musik: Hans Moeckel - Bearbeitung und Regie: Hans Hausmann - Produktion: SRF 1963 - Dauer: 50'

Rolf Becker (geboren 1923) und Alexandra Becker (1925-1990) waren ein deutsch-englisches Schriftsteller-Ehepaar. Rolf Becker unternahm erste schriftstellerische Versuche in englischer Kriegsgefangenschaft, arbeitete danach als Aufnahmeleiter bei verschiedenen Filmfirmen, dann als Autor und Regisseur bei der Londoner BBC und ab 1953 als freier Schriftsteller in Deutschland. Alexandra Becker lernte bei Gustav Gründgens den Schauspielerberuf. Nach der Heirat mit Rolf Becker gab sie die Schauspielerei auf und unterstützte ihren Gatten beim Schreiben. Zu den bekanntesten Werken der beiden Autoren gehören «Gestatten, mein Name ist Cox» und «Dickie Dick Dickens». Die Hörspiele um Dickie Dick Dickens wurden zu den ersten Strassenfegern im deutschen Radio; ebenso die Vertonungen der Abenteuer von Paul Cox, die eine Kino-Verfilmung und eine Fernsehserie nach sich zogen. Nach dem Tod Alexandra Beckers schrieb Rolf Becker allein weiter unter dem Namen Rolf A. Becker; das «A.» verwendet er als Reminiszenz an seine Ehefrau.

Fortsetzungen:

Montag, 02.12.2013, 14.00 Uhr, SRF 1  Folge 2/5 «Der Tanz geht los!»

Montag, 09.12.2013, 14.00 Uhr, SRF 1  Folge 3/5 «Zu viele Zufälle»

Montag, 16.12.2013, 14.00 Uhr, SRF 1  Folge 4/5 «Gute Nacht, Mr. Goodman»

Montag, 23.12.2013, 14.00 Uhr, SRF 1  Folge 5/5 «Dialog unter Mördern»

Artikel zur Sendung: Paul Cox: Gestatten, nostalgischer Krimi mit «british touch»

Redaktion: Isabel Schaerer