«Morning» nach dem gleichnamigen Theaterstück von Simon Stephens

Cat und Stephanie sind beste Freundinnen. Gross geworden in einer gutbürgerlichen Kleinstadt, irgendwo in der Provinz. Langeweile und Gleichförmigkeit sind ihr tägliches Brot. Aus Überdruss und um der trostlosen Enge zu entgehen, begehen sie einen Mord. Einfach so.

Portrait von Simon Stephens
Bildlegende: Im "Morning" von Simon Stephens begehen die Freundlinnen Cat und Stephanie aus Langeweile einen Mord. imago / Stella Pictures

Das Sterben der krebskranken Mutter von Stephanie und der Studienbeginn von Cat lassen die Eintönigkeit und den alltäglichen Verdruss nur noch deutlicher werden. Cat wird alleine zurückbleiben und Stephanie irgendwo anders ein neues, gelangweiltes Leben beginnen.
Zum Abschluss ihrer gemeinsamen Zeit beschliessen sie Stephen, Cats sanftmütigen Freund, zu einem Dreier zu verführen, um ihn anschliessend kaltblütig umzubringen.

«Beklemmend zeigt Morning Jugendliche, deren unerbittlicher Blick auf die Gesellschaft dem von Wissenschaftlern gleicht, die durch ein Mikroskop ein interessantes Problem betrachten - und dann bemerken, dass sie selbst der Untersuchungsgegenstand sind [...] Morning führt uns die Welt vor Augen, wie sie ist, nicht wie wir sie uns gerne vorstellen. Lediglich sein Titel lässt Raum für Hoffnung: ein schwacher, aber vielleicht ausreichender Trost.» (The Guardian)

Mit: Tom Schilling (Stephen), Marie-Luise Schramm (Stephanie), Janina Stopper (Cat), Wolf-Niklas Schykowski (Alex), François Göske (Jacob), Henrike von Kuick (Anna)

Aus dem Englischen von Barbara Christ - Hörspielfassung: Manfred Hess - Tontechnik: Daniel Senger, Sonja Röder und John Krol - Regie: Walter Adler - Produktion: SWR 2014 - Dauer: 54'

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Redaktion: Kirstin Petri