«Nada. Nichts» von Friederike Mayröcker

Eine Reise wird zum Anlass tastender Erinnerungsbemühungen und zögerlicher Zukunftsentwürfe. Im Mittelpunkt des äusserst dichten Textes steht die Schriftstellerin. Sie schiebt die beiden Männer, Julian und Lerch, beinahe fugenlos ineinander, um dann doch wieder auf der Trennung zu beharren.

Die «äussere» Reise gerät in den Hintergrund; die «innere» Reise führt in einen Erinnerungsabgrund und das Nicht-vergessen-können überschattet jeden Gegenwartsmoment.

Die Schriftstellerin: Elfriede Irrall - Julian: Walter Pfeil - Lerch: Ulrich Matthes - Arzt: Ernst Konarek - Regie: Norbert Schaeffer - Produktion: Süddeutscher Rundfunk, 1991 - Dauer: 56:57

Redaktion: Stephan Heilmann