«Onz Loh - die Frau, die auf Andy Warhol schoss» von P.M. Pickshaus

Sie war eine radikale Feministin und verdiente ihr Geld als Prostituierte. Sie verabscheute Ehefrauen und schoss auf einen Homosexuellen. Das Leben von Valerie Solanas war ein erbitterter Kampf  - gegen andere Menschen, sich selbst und die Dämonen ihrer Kindheit.

Bildlegende: Reuters

New York, Ende der 60er Jahre. In Andy Warhols Factory taucht eine junge Frau auf, die aus ihrem Manuskript «Up my ass» einen Film machen möchte. Doch Andy winkt ab: Er inszeniere nichts, er lasse einfach die Kamera laufen.

Valerie Solanas ist enttäuscht, lässt aber nicht locker. Schliesslich ist sie Gründerin von Scum, der «Society for Cutting Up Men» (Vereinigung zur Zerstückelung der Männer). Und sie plant eine Revolution.

Von Warhol fühlt sie sich mehr und mehr ausgenutzt. Valerie Solanas betritt am 3. Juni 1968 die Factory. In ihrer Handtasche: Zwei Revolver. Das Drama nimmt seinen Lauf.

Mit Silke Wülfing, Simon Roden, Barbara Falter, Isabelle Menke, Gerald Kollek und Peter Moritz Pickshaus

Regie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2012 - Dauer: 53‘

Redaktion: Johannes Mayr