«Raumschiff Titanic» nach dem gleichnamigen Roman von Douglas Adams und Terry Jones 1/2

Eine durchgeknallte Weltraumfarce ohne Erkenntnisgewinn und wissenschaftlichen Ernst. Dafür mit einem kosmischen Orgasmus und einer etwas minder bemittelten, aber charmanten, Bombe, die sich bei ihrem eigenen Countdown immer wieder verzählt und von vorne beginnen muss.

Bildlegende: Keystone

Im Herzen unserer Galaxis hat eine Zivilisation, von der wir Erdlinge bisher nichts wussten, den grössten Sternenkreuzer gebaut, den es je gegeben hat. Das Raumschiff Titanic ist ein unübertroffenes Wunderwerk der Technik, ausgestattet mit allerlei intelligenten Servicerobotern, von denen jeder seinen etwas eigenen Kopf hat, und zentral gesteuert vom Cyberintelligenzsystem Titania.

Kaum zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochen, wird das Schiff Opfer eines «Spontanen-Massiven-Existenz-Fehlschlags», trudelt orientierungslos durch den Hyperspace und kracht schliesslich buchstäblich am Arsch der Welt - unserer Erde nämlich - auf das neue Haus von Dan, Nettie und Lucy, die dort gerade eine Pension einrichten wollen. Nach dem ersten Schock besteigen die drei neugierigen Erdlinge das unbekannte Flugobjekt, das sich kurzerhand wieder in die Weiten des Weltraums davonmacht. Die Erdlinge werden beim Versuch, das Schiff irgendwie auf die Erde zurück zu navigieren, von lauter künstlichen - mehr oder weniger - intelligenten Wesen drangsaliert. Sie zünden aus Versehen eine selbstdenke Mega-Bombe, deren Intelligenzquotient sich zum Glück aber als ziemlich bescheiden herausstellt. Ausserdem zeigt sich, dass dem Künstlichen-Intelligenz-Zentrum Titania entscheidende Bauteile entwendet worden sind, welche es nun also zu finden gilt, um ein finales, wenn auch fragwürdiges, Happy-End herbeizuführen.

Mit: Martin Seiffert (Erzähler), Frank Stöckle (Dan), Nina Weniger (Nettie), Frauke Poolman (Lucy), Samuel Weiss (Nigel), Christoph Lüdke (Gat), Jens Wawrczeck (Der), Gerlach Fiedler (Bollfass), Susie Müller (Bombe) u.v.a.

Aus dem Englischen von Benjamin Schwarz - Hörspielbearbeitung: Robert Schoen - Musik: Fred Frith - Tontechnik: Andrea Mammitzsch - Regie: Alexander Schumacher - Produktion: SWR 1999 - Dauer Teil 1: 55', Teil 2: 78'

Douglas Adams, geboren 1952 in Cambridge, gestorben 2001 in Santa Barbara (Kalifornien), hat abschliessend und für alle Zeiten die Frage nach dem Sinn allen Seins in seiner Kult-Hörspiel- und
-Romanserie «Per Anhalter durch die Galaxis» beantwortet und in Monty Python Terry Jones, geboren 1942 in Colwyn Bay (Wales), einen mit demselben absurden Humor ausgestatteten kongenialen Partner für dieses Computerspiel- und Romanprojekt gefunden.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Mark Ginzler