«Restrisiko» von Peter Zeindler

November 1986. Der blutrote Rhein ist vielen bestens im Gedächtnis. Massenhaft verendete Fische, zwei Wochen lang war die Trinkwasserentnahme aus dem Rhein nicht möglich. Ein Jahr nach dem schrecklichen Chemie-Unfall von Schweizerhalle produzierte SRF den Krimi «Restrisiko».

Könnte Schauplatz des Hörspiels sein: Das Basler Industriegebiet.
Bildlegende: Könnte Schauplatz des Hörspiels sein: Das Basler Industriegebiet. Keystone

Nach dem Selbstmord eines Mitarbeiters wird eine Chemiefabrik von einem Unbekannten erpresst. Ein Sabotageakt wird angedroht, Werkspionage wird schnell vermutet. Die Konzernleitung will die Polizei nicht einschalten.

Der Journalist Flesch macht sich gegen den Widerstand von Angestellten und Chefetage auf die Suche nach dem Erpresser. Informanten helfen ihm weiter. Doch je eingehender sich Flesch mit dem Fall befasst, desto klarer wird ihm, wie leichtfertig um des Profits willen tödliche Risiken in Kauf genommen werden.

Radio SRF 1 sendet den 1. Teil des Hörspiels «Restrisiko» um 20.00 Uhr und den 2. Teil um 21.00 Uhr.

Mit: Dietmar Schönherr (Konrad Flesch, Journalist), Wolfgang Stendar (Paul Landert, Marketingleiter), Hans-Dieter Zeidler (Dr. Ammann, Chemiker), Dinah Hinz (Frau Thoma), Peter Kner (Albert Jost, Ammanns Schwager), Klaus Henner Russius (Dr. Braschler, Konzerndirektor), Horst Warning (Herr Christen, Ingenieur), Hans Jedlitschka (Werkschutz), Mario Hindermann (Werkschutz)

Musik: Robert Weber -Tontechnik: Annelise Hasler, Peter Staub - Regie: Mario Hindermann - Produktion: SRF 1987 - Dauer Teil 1: 39', Teil 2: 37'

Redaktion: Margret Nonhoff