«Rollkoffer-Rhapsodie» von Anton Rey

Treffen sich zwei Männer auf dem Weg zum Bahnhof. Der eine ist mit Rollkoffer und Zuger Kirschtortenschachtel unterwegs, der andere mit Taschenbuch und Metalldetektor. Das lädt zu Fragen ein. Im Fall der beiden sogar zu Grundlegenden Fragen: Woher wir kommen, und wohin wir gehen und warum.

Mann mit Rollkoffer.
Bildlegende: In Anton Reys hörspiel «Rollkoffer-Rhapsodie» ist der Rollkoffer mehr als ein Requisit: Er ist ein Symbol. keystone

Der Rollkoffer ist nicht nur Requisit, sondern auch symbolträchtiges Gesprächsthema des Seniorengesprächs, das das Leben andeutungsweise als etwas Vorübergehendes, als Reise oder Wanderung skizziert. Denn haben wir Sterbliche hienieden auf Erden nicht alle einen Migrationshintergrund?

Mit: Walter Andreas Müller (Hans) und Konrad Beikircher (Kaspar).

Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 42'

Anton Rey, geboren 1952 in Luzern, aufgewachsen in der Zentralschweiz, wohnt in Basel, studierte ur- und frühgeschichtliche Archäologie, arbeitet als Redaktor wissenschaftlicher Publikationen, schreibt daneben ab und zu Kurzgeschichten und Hörspiele.

Redaktion: Claude Pierre Salmony